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Abermals hat eine technische Panne zu Unterbrechungen im amerikanischen Börsenhandel geführt, Großbritannien beginnt mit dem Ausstieg bei der Großbank Lloyds und Hertie startet neu als Online-Shop.

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          Schaeffler verkauft Conti-Aktien und treibt Schuldenabbau voran

          Der fränkische Autozulieferer Schaeffler trennt sich von einem vierprozentigen Aktienpaket an Continental und trägt mit dem Erlös seinen Schuldenberg ab. Der Conti-Anteil sinke mit diesem Schritt auf rund 46 Prozent, gab Schaeffler am Montagabend bekannt. Das Unternehmen bekräftigte zugleich, die Beteiligung bleibe ein langfristig angelegtes, strategisches Engagement. Schaeffler verkauft insgesamt rund 8 Millionen Conti-Papiere. Das Paket ist gemessen am Schlusskurs vom Montag gut eine Milliarde Euro wert. Zusätzlich zu dem Erlös aus dieser Transaktion will Schaeffler 325 Millionen Euro an frei verfügbaren Mitteln zur Schuldentilgung einsetzen. Der Aktienverkauf soll in einer beschleunigten Plazierung internationalen Investoren angeboten werden. „Zum Kreise der Empfänger gehört unter anderem ein mit Goldman Sachs International verbundenes Unternehmen“, hieß es in der Mitteilung. Goldman ist demnach für die Plazierung verantwortlich.

          Aussetzer im amerikanischen Börsenhandel nach abermaliger Panne

          Abermals hat eine technische Panne zu Unterbrechungen im amerikanischen Börsenhandel geführt. Betroffen war der Optionshandel, der sporadisch quer durch sämtliche amerikanische Märkte am Montag gestoppt wurde. Ein zunächst nicht geklärtes Problem setzte dem Computersystem Opra zu, das Händler Optionspreis-Informationen liefert. Ein Sprecher des Börsenbetreibers Nyse Euronext sagte, der Optionshandel sei um 13:40 Uhr Ortszeit (19:40 Uhr MESZ) unterbrochen worden. Das Problem sei nach zehn Minuten gelöst und der Handel um 14:00 Uhr wieder aufgenommen worden. Endgültig normal verlief der Handel demnach schließlich etwa 50 Minuten nachdem er gestoppt worden war. Erst kürzlich war es an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq zu einer Handelspanne gekommen, und auch zuvor hatte es bereits technische Probleme an den amerikanischen Börsen gegeben. Die Börsenaufsicht SEC verpflichtete die Aktienmarktbetreiber daraufhin jüngst zu einer Reihe von Reformen, in deren Mittelpunkt eine Art Notbremse für den Wertpapierhandel steht.

          Großbritannien beginnt mit Ausstieg bei Großbank Lloyds

          Fünf Jahre nach der Rettung von Lloyds leitet der Staat seinen Ausstieg bei der britischen Großbank ein. Geplant ist zunächst der Verkauf von Aktien im Wert von 3,3 Milliarden Britische Pfund, wie die staatliche Gesellschaft U.K. Financial Investments am Montag in London mitteilte. Es ist der erste Mal, dass der Staat Anteile an der Bank auf den Markt wirft, seit er sie nach der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 vor dem Zusammenbruch gerettet hatte.

          Verzögerung bei Tests für Satellitenprojekt Galileo

          Bei Tests der Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo kommt es zu Verzögerungen. Das bestätigte eine Sprecherin des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB am Montag. Zuvor hatte die Zeitung „Euro am Sonntag“ darüber und über eine möglicherweise drohende Vertragsstrafe in Millionenhöhe berichtet. Dafür sehe das Unternehmen aber keine rechtliche Grundlage, sagte die Sprecherin.

          Hertie-Neustart - als Online-Shop

          Fünf Jahre nach dem Aus für Hertie ist die Traditionsmarke wieder da - als Online-Shop. Zwei Unternehmer aus Osnabrück, Nils und Jan Klöker, hatten die Namensrechte an dem 2008 in die Insolvenz gegangenen Unternehmen gekauft, nun startete das Online-Kaufhaus, wie die Firma am Montag mitteilte. Mit dem Start zum jetzigen Zeitpunkt verspreche man sich, bereits am diesjährigen Weihnachtsgeschäft teilhaben zu können.

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