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Weitere Nachrichten : Salzgitter im ersten Quartal wieder mit Verlust

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Bild: dpa

Salzgitter hat trotz eines abermaligen Verlusts im ersten Quartal seine Jahresprognose bestätigt, bei Murdochs News Corp bröckeln Anzeigen und Abos weg und Merck sammelt weitere Aktien von AZ-Electronic ein.

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          Salzgitter im ersten Quartal wieder mit Verlust - Jahresprognose bestätigt

          Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher Salzgitter hat seine Jahresprognose bestätigt trotz eines erneuten Verlusts im ersten Quartal. Das Vorsteuerergebnis der ersten drei Monate lag bei minus 8,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Hierin enthalten sei ein positiver Effekt aus der Beteiligung am Kupferkonzern Aurubis. Im ersten Quartal 2013 hatte das Minus bei 16,1 Millionen Euro gelegen. Der Konzern-Außenumsatz sank von 2,4 auf 2,3 Milliarden Euro.

          Bei Murdochs News Corp bröckeln Anzeigen und Abos weg

          Das Verlagsgeschäft des amerikanischen Medienmoguls Rupert Murdoch leidet weiterhin unter rückläufigen Werbeanzeigen und Abo-Einnahmen. Im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März gab der Umsatz der News Corp um 5 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) nach, wie die Firma am späten Donnerstag (Ortszeit) in New York mitteilte. Der Gewinn schrumpfte auf unterm Strich 48 Millionen Dollar nach 323 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sondereffekte fiel der Gewinnrückgang jedoch weniger dramatisch aus.

          Merck sammelt weitere Aktien von AZ-Electronic ein - Anteil nun knapp 98 Prozent

          Das Pharma- und Chemieunternehmen Merck KGaA hat weitere Aktien der AZ Electronic eingesammelt. Knapp 98 Prozent der Anteilseigner hätten ihre Anteilsscheine angedient, wie Merck am Donnerstagabend mitteilte. Die Mindestannahmequote für ihr Übernahmeangebot von 75 Prozent hatten die Darmstädter bereits am vergangenen Freitag erreicht. Zuvor hatte Merck den Abschluss der Übernahme sechs Mal verschieben müssen, weil die chinesische Wettbewerbsbehörde keine Freigabe erteilen wollte. Anfang Juni soll die Notierung der Papiere an der Londoner Börse eingestellt werden.

          Neuer Finanzchef: Merck KGaA holt Zachert-Nachfolger von Henkel

          Die Merck KGaA holt sich für ihren zum Spezialchemieunternehmen Lanxess gegangenen Finanzvorstand Ersatz bei Henkel. Marcus Kuhnert werde zum 1. August das Ressort übernehmen, teilte das Pharma- und Chemieunternehmen am Donnerstagabend mit. Der Manager hütet bisher die Kasse bei der Wasch- und Reinigungsmittel-Sparte des Konsumgüterkonzerns Henkel. Sein Vorgänger bei Merck, Matthias Zachert, wechselte zum 1. April an die Spitze von Lanxess.

          IPO: SLM schafft es gerade so an die Börse - Ausgabepreis 18 Euro

          Der Anbieter für 3D-Drucker SLM Solutions hat es gerade so an die Börse geschafft. Das Unternehmen setzte den Platzierungspreis für seine Aktien am Donnerstagabend am unteren Ende der Preisspanne von 18 bis 23 Euro fest. Zudem wurden die Altaktionäre nicht alle angebotenen Papiere los. Verkauft wurden aus ihrem Bestand insgesamt knapp 6 statt der zur Verfügung gestellten gut 7 Millionen Anteilscheine. Die gut 4 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung konnten hingegen vollständig veräußert werden. Der Bruttoerlös, mit dem SLM das weitere Unternehmenswachstum finanzieren will, liegt damit wie geplant bei 75 Millionen Euro. Der erste Handelstag für die Titel ist an diesem Freitag.

          Neue Transparenzregeln für Rüstungsexporte

          Die Bundesregierung muss das Parlament und die Öffentlichkeit in Zukunft schneller als bisher über deutsche Rüstungsexporte informieren. Entsprechende Vorschriften verabschiedete der Bundestag am Donnerstagabend. Bislang erfährt die Bevölkerung erst mit ein bis zwei Jahren Verzögerung von einem Verkauf von Rüstungsgütern. Künftig müssen die Exportgenehmigungen der Regierung innerhalb von zwei Wochen an den Bundestag gemeldet werden.

          Dobrindt will Seehäfen besser ans Schienennetz anbinden

          Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will ein millionenschweres Schieneninfrastrukturprogramm auflegen, um die deutschen Seehäfen besser an das Hinterland anzubinden. Das hat Dobrindt nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag) mit den norddeutschen Ländern vereinbart. „Wir müssen die Kapazitäten im bestehenden Netz stärken und weiter ausbauen“, sagte Dobrindt dem Blatt. Nur so werde es gelingen, den wachsenden Güter- und Personenverkehr zu bewältigen.

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          Ein amerikanisches Antikörper-Präparat erhält eine Notzulassung, 200.000 Dosen kauft die Bundesregierung. Deutsche Wissenschaftler vermissen Unterstützung bei ihrer Forschung – so würden Chancen verpasst, kritisieren sie.
          Verrammelt und verriegelt: Das Lamb & Flag in Großbritannien

          Großbritannien : 10.000 Pubs und Restaurants schließen

          Großbritanniens Gastronomie ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Während große Ketten sich frisches Kapital beschaffen, gehen die Kleinen unter.

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