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Weitere Nachrichten : RWE senkt Dividende drastisch

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Bild: dpa

Der Versorger RWE tritt weiter auf die Kostenbremse und kürzt die Gewinnbeteiligung für die Aktionäre drastisch. Auch Europas größtem Sportartikelhersteller Adidas bläst ein immer schärferer Wind ins Gesicht.

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          RWE senkt Dividende drastisch und will Sparkurs forcieren

          Der Versorger RWE  tritt weiter auf die Kostenbremse und kürzt die Gewinnbeteiligung für die Aktionäre drastisch. Für das laufende Jahr will der von der Energiewende gebeutelte Konzern nur noch einen Euro je Aktie als Dividende zahlen. Damit werde die Ausschüttung halbiert, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Die Börse zeigte sich enttäuscht: Im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz verloren die RWE-Aktien im Vergleich zum Schlussstand des Xetra-Hauptgeschäfts zuletzt dreieinhalb Prozent.

          Adidas senkt Gewinnziele

          Europas größtem Sportartikelhersteller Adidas bläst ein immer schärferer Wind ins Gesicht. Vertriebsprobleme in Russland, eine weitere Abwertung ausländischer Währungen und die anhaltende Schwäche auf dem Golfmarkt zwingen den Konzern erneut zur Senkung seiner Jahresziele. Erst Anfang August hatte die weltweite Nummer zwei der Branche nach dem US-Konzern Nike seine Umsatzprognose nach unten revidiert. Die Adidas-Aktie geriet nachbörslich unter Druck und verlor über vier Prozent.

          Bilfinger baut um - 1.250 Stellen weniger bis 2015

          Der Dienstleistungskonzern Bilfinger baut seine Struktur um und Stellen ab: Eine Umstrukturierung der Konzernorganisation dürfte innerhalb der beiden kommenden Jahren weltweit einen Rückgang von 1.250 Stellen mit sich bringen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Ab 2015 rechnet Bilfinger mit jährlichen Einsparungen an Personalkosten von 80 bis 90 Millionen Euro. Die Sachkosten sollen im selben Zeitraum um einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag niedriger ausfallen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 70.000 Mitarbeiter. Am Aktienmarkt wurde die Mitteilung im nachbörslichen Handel moderat positiv aufgenommen.

          Eon sichert sich Gas aus Aserbaidschan

          Deutschlands größter Energieversorger Eon hat sich für die nächsten Jahrzehnte umfangreiche Gaslieferungen aus Aserbaidschan gesichert. Der Vertrag über die Lieferung von 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas habe eine Laufzeit von 25 Jahren, teilte der Düsseldorfer Konzern am Donnerstag mit. Lieferbeginn sei frühestens 2019.

          Texas Instruments hebt überraschend Quartalsdividende an

          Der Chipspezialist Texas Instruments  zeigt sich seinen Aktionären gegenüber überraschend großzügiger. Die Quartalsdividende steige um 7 Prozent auf 30 US-Cent, teilte das Unternehmen mit. Experten hatten hingegen mit einer gleichbleibenden Ausschüttung gerechnet. Im nachbörslichen Handel reagierten die Titel von Texas Instruments allerdings kaum auf die Mitteilung und lagen nur hauchdünn höher als zum Handelsschluss an der Wall Street.

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