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Weitere Nachrichten : Rupert Murdoch gibt seinen Chefposten ab

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Rupert Murdoch (mitte) mit seinen Söhnen Lachlan (links) und James (rechts) Bild: AP

Rupert Murdoch gibt den Chefposten beim Unterhaltungskonzern 21st Century Fox an seinen Sohn James ab, Toyota weitet Rückruf wegen mangelhafter Takata-Airbags aus Daimler will laut Medienberichten Mercedes-Niederlassungen an Chinesen verkaufen.

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          Rupert Murdoch gibt seinen Chefposten ab

          Rupert Murdoch (84) gibt den Chefposten beim Unterhaltungskonzern 21st Century Fox an seinen Sohn James (42) ab. Der Medienmogul wird sich ab Juli in den Verwaltungsrat zurückziehen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit bestätigte Fox amerikanische Medienberichte. Rupert Murdochs älterer Sohn Lachlan (43) wird neben seinem Vater an die Spitze des Verwaltungsrats rücken. Neben zahlreichen Fernsehsendern gehört zum Murdoch-Konzern das Filmstudio 20th Century Fox. Das Geschäft mit Zeitungen und Büchern wurde in die Schwestergesellschaft News Corp abgespaltet. Murdoch und seine Familie sind bei beiden Unternehmen Mehrheitseigner.

          Toyota weitet Rückruf wegen mangelhafter Takata-Airbags aus

          Der japanische Autobauer Toyota ruft in den Vereinigten Staaten weitere etwa 1,37 Millionen Fahrzeuge wegen mangelhafter Airbags des Zulieferers Takata in die Werkstätten. Damit steige die Zahl der deshalb zurückgerufenen Wagen von Toyota und Lexus in den Vereinigten Staaten auf insgesamt ungefähr 2,92 Millionen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Die Airbags des japanischen Zulieferers sind ein Dauer-Problem der Autobranche - es besteht die Gefahr, dass sie unvermittelt auslösen.

          Presse: Daimler will Mercedes-Niederlassungen an Chinesen verkaufen

          Der Autobauer Daimler will seine ostdeutschen Mercedes-Niederlassungen einem Zeitungsbericht zufolge an eine chinesische Firma verkaufen. Bei dem kurz vor dem Abschluss stehenden Deal sei das Unternehmen Lei Shing Hong (LSH) klarer Favorit, berichtete die "Stuttgarter Zeitung" (Mittwoch). Die Firma aus Asien ist schon jetzt der größte Vertriebspartner von Daimler. Ende 2014 hatte der Stuttgarter Autokonzern bereits drei Niederlassungen in Thüringen an eine deutsche Tochterfirma der Chinesen verkauft.

          'FT': Nestle streicht Belegschaft in Äquatorialafrika um 15 Prozent zusammen

          Der Nahrungsmittelhersteller Nestlé streicht die Belegschaft in der Region Äquatorialafrika um 15 Prozent zusammen. Dies schreibt die "Financial Times" in ihrer Online-Ausgabe am Dienstagabend. Nestlé habe den Aufstieg der Mittelklasse in dieser 21 Länder umfassenden Region überschätzt, wird die Maßnahme begründet.

          Amerikanischer Bierkonzern investiert Milliarden in Mexiko

          Der amerikanische Konzern Constellation Brands investiert mehr als zwei Milliarden Dollar (über 1,8 Milliarden Euro) in Mexiko. Das Geld soll in den Ausbau einer Bier- und Verpackungsfabrik im nördlichen Bundesstaat Coahuila fließen, wie Unternehmenschef Rob Sands am Dienstag in Mexiko-Stadt ankündigte. Demnach entstehen durch die Investition mindestens 2500 neue Arbeitsplätze. Mexiko ist der größte Bierexporteur der Welt.

          'FAZ': Versandhäuser und Versicherungen helfen Post beim Sortieren

          Die Deutsche Post bekommt bei der Bewältigung der Streikfolgen Unterstützung von Mitarbeitern einiger großer Versandhäuser und Versicherungen. Sie helfen beim Sortieren von Briefen und Paketen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Mittwoch) berichtete. In den Sortierzentren kümmern sie sich nicht speziell um die Briefe und Pakete des eigenen Unternehmens, sondern sortieren auch fremde Sendungen.

          Amerikanischer Milliardär und Kasino-Mogul Kerkorian im Alter von 98 gestorben

          Der amerikanische Milliardär Kirk Kerkorian ist tot. Der Kasino-Mogul und Großinvestor sei am Montagabend im Alter von 98 verstorben, teilte seine Firma MGM Resorts am Dienstag mit. Kerkorian gehörte die Beteiligungsgesellschaft Tracinda aus Beverly Hills. Der Sohn armenischer Einwanderer machte sich einen Namen mit Hotel- und Immobiliendeals in Las Vegas und galt als einer der prägendsten Köpfe hinter dem Kasino-Boom in der Wüste Nevadas.

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          Donald und Melania Trump am vorigen Mittwoch in Washington

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          Der Impeachment-Prozess gegen Donald Trump soll erst am 9. Februar eröffnet werden. Bis dahin hoffen die Demokraten auf neue Skandale, die der Anklage weitere Munition liefern.
          Mehr Unterstützung aus Washington: Amerikanische Forscher von Regeneron arbeiten am experimentellen Antikörper-Medikament.

          Antikörper-Medikament : Was auch bei Trumps Genesung half

          Ein amerikanisches Antikörper-Präparat erhält eine Notzulassung, 200.000 Dosen kauft die Bundesregierung. Deutsche Wissenschaftler vermissen Unterstützung bei ihrer Forschung – so würden Chancen verpasst, kritisieren sie.
          Verrammelt und verriegelt: Das Lamb & Flag in London (Symbolbild)

          Großbritannien : 10.000 Pubs und Restaurants schließen

          Großbritanniens Gastronomie ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Während große Ketten sich frisches Kapital beschaffen, gehen die Kleinen unter.
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          Narzissten wollen immer heller strahlen als ihr Gegenüber. Dafür ist ihnen meist jedes Mittel recht: Manipulation, Beschimpfungen und dreiste Lügen. Woran merkt man, dass einem das in der eigenen Beziehung widerfährt – und wie geht man damit um?

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