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Weitere Nachrichten : Quartalszahlen treiben Nike-Aktie auf Rekordhoch

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Kuka will den schweizerischen Logistikexperten Swisslog kaufen, Bayer möchte seine Agrochemie behalten und der spanische Großaktionär ACS stellt auch den neuen Hochtief-Aufsichtsratschef.

          Quartalszahlen treiben Nike-Aktie auf Rekordhoch

          Der größte amerikanische Sportartikelhersteller Nike hat die Börse mit guten Geschäftszahlen entzückt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 (bis Ende August) legte der Profit kräftig zu, wie der Adidas-Konkurrent am Donnerstag mitteilte. Nike steigerte den Umsatz laut eigenen Angaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar (6,3 Milliarden Euro). Der Gewinn zog sogar um 23 Prozent auf unterm Strich 962 Millionen Dollar an.

          Kuka will schweizerischen Logistikexperten Swisslog kaufen - Kapitalerhöhung

          Der Anlagenbauer Kuka versucht mit einer Übernahme unabhängiger vom Automobilmarkt zu werden. Für 338 Millionen Schweizer Franken (280 Millionen Euro) soll dazu der Logistikexperte Swisslog gekauft werden, wie die Augsburger am Donnerstagabend mitteilten. Finanziert wird die Übernahme durch vorhandene Barmittel und eine Kapitalerhöhung, die rund 80 Millionen Euro in die Kasse spülen dürfte. Der Verwaltungsrat der Schweizer hat der Übernahme bereits zugestimmt und seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfohlen. Das förmliche Kaufangebot an die Swisslog-Eigentümer wird voraussichtlich am 6. Oktober veröffentlicht. Endgültig kaufen will Kuka aber nur, wenn es über mindestens zwei Drittel aller Swisslog-Aktien verfügt.

          Bayer will Agrochemie behalten

          Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will weiter Geschäfte mit der Landwirtschaft machen. Eine mittelfristige Trennung auch von der Tochter Bayer Crop Science nach dem geplanten Börsengang der Kunststoff-Sparte stehe nicht zur Debatte, sagte Firmenchef Marijn Dekkers dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Die Agrochemie-Sparte werde auch in fünf Jahren auf jeden Fall noch zu Bayer gehören.

          Spanischer Großaktionär ACS stellt auch Hochtief-Aufsichtsratschef

          Auch der Aufsichtsrat des Essener Baukonzerns Hochtief wird künftig von einem Vertreter des spanischen Mehrheitsaktionärs ACS geführt. Das Kontrollgremium habe Pedro López Jiménez (71) zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt, teilte Hochtief am Donnerstag mit. Jiménez löse zum 1. Oktober Thomas Eichelmann (49) ab, der seit Januar 2013 Chefaufseher des Unternehmens war. Eichelmann scheide dann aus dem Aufsichtsrat aus. Er wolle mit seiner Entscheidung einem Vertreter des Mehrheitsaktionärs ermöglichen, den Vorsitz in dem Gremium zu übernehmen, hieß es in der Hochtief-Mitteilung. Jiménez ist auch Mitglied des ACS-Verwaltungsrats. ACS hatte 2011 nach einem heftigen Abwehrkampf der Essener die Mehrheit an Hochtief übernommen.

          Schweizerischer Energietechnik-Konzern ABB will ab 2015 wieder einkaufen

          Der schweizerische Energietechnik-Konzern ABB will nach einer Integrationspause im kommenden Jahr wieder auf Einkaufstour gehen. „Im Laufe des Jahres 2015 können wir wieder anfangen, Überlegungen hierzu anzustellen“, sagte Vorstandschef Ulrich Spiesshofer dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). In den vergangenen vier Jahren hatte ABB rund zehn Milliarden Dollar in Zukäufe investiert.

          Apple: Neun Kunden beschwerten sich über verbogene iPhones

          Apple hat Zweifel an der Stabilität seines neuen großen iPhone-Modells zurückgewiesen. Lediglich neun Kunden hätten sich bisher über verbogene Geräte des Modells iPhone 6 Plus beschwert, erklärte der Konzern am Donnerstag unter anderem dem TV-Sender CNBC und dem Technologieblog „Recode“. Die Gehäuse der Geräte seien aus festem Aluminium hergestellt und auf Belastungsfähigkeit getestet worden.

          Stromausfall sorgt für Produktionsstopp bei Ford in Saarlouis

          Ein Brand in einer Trafostation hat am Donnerstagabend für einen Produktionsausfall bei den Ford-Werken in Saarlouis gesorgt. Das sagte ein Firmensprecher. Der Saarländische Rundfunk hatte zuvor über einen Stromausfall auf dem Werksgelände berichtet. Sobald die Störung behoben sei, werde die Produktion wieder angefahren, sagte der Ford-Sprecher. Der mögliche Schaden war zunächst völlig unklar. Nach Angaben der Polizei kam es außerhalb des Firmengeländes zu keinen Stromausfällen.

          Bahn: Tarifverhandlungen mit Lokführern erneut gescheitert

          Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind nach Angaben des Unternehmens erneut gescheitert. Das teilte die Deutsche Bahn am Donnerstag in Berlin mit. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber kritisierte in einer Mitteilung, die GDL habe sich „nicht einen einzigen Millimeter“ bewegt. Die Gewerkschaft zeige keinerlei Interesse an einer Verständigung. Die GDL war am Abend zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Nach wochenlanger Funkstille im festgefahrenen Bahn-Tarifkonflikt hatten sich der Staatskonzern und die Lokführer zuvor wieder an einen Tisch gesetzt. Weber hatte vorab angekündigt, auf die Gewerkschaft zuzugehen, und auch von ihr Bewegung gefordert.

          ebm-papst baut neues Produktionswerk

          Der Ventilatorenspezialist ebm-papst baut wegen der guten Nachfrage im Bereich Heiztechnik ein neues Produktionswerk. An seinem niederbayerischen Standort Landshut investiert der Weltmarktführer für Ventilatoren und Motoren daher 14 Millionen Euro in ein neues Werk, wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Mulfingen (Hohenlohekreis) mitteilte. Erst vor einem Jahr hatte ebm-papst den Standort Landshut um ein neues Logistikzentrum erweitert. Das neue Werk soll den Angaben zufolge bis Juli 2015 fertig sein und Platz für 100 Mitarbeiter haben. Grund für den Neubau ist demnach die verstärke Nachfrage nach energiesparenden Heiztechnikprodukten.

          Nach Übernahme neue Geschäftsführung bei Weltbild

          Nach der Mehrheitsübernahme des Medienhändlers Weltbild durch den Düsseldorfer Investor Droege hat der Augsburger Konzern eine neue Geschäftsführung. An der Spitze der Weltbild-Gruppe stünden künftig die drei gleichberechtigen Geschäftsführer Gerd Robertz (47), Patrick Hofmann (48) und Sikko Böhm (41), teilte Weltbild am Donnerstag mit. Robertz war bisher Chef der Weltbild-Tochter bücher.de, Hofmann kommt vom Elektronik-Großhändler Sonepar und Böhm von der Droege Group.

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