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Weitere Nachrichten : Quartalsverlust für Yahoo

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Yahoo hat so manches Problem. Bild: AFP

Enttäuschende amerikanische Bilanzen lasten auf der Tokioter Börse. Die German Startups Group sagt ihren Börsengang ab und Urlauber aus Deutschland halten Griechenland trotz der Krise die Treue.

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          Yahoo ist im vergangenen Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der Internet-Pionier verlor im zweiten Quartal 21,55 Millionen Dollar, während es im Vorjahresquartal noch einen Gewinn von knapp 270 Millionen Dollar gegeben hatte. Die Erlöse nach Aufwendungen für Internet-Traffic über Partner lagen dagegen stabil bei rund 1,04 Milliarden Dollar, wie der Internet-Konzern nach amerikanischen Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Firmenchefin Marissa Mayer betonte zugleich die Steigerungen im Geschäft auf mobilen Geräten und in Videodiensten. Die Aktie gab nachbörslich um rund zwei Prozent nach. (dpa-AFX)

          Enttäuschende amerikanische Bilanzen lasten auf Tokioter Börse

          Enttäuschende Quartalzahlen von amerikanischen Unternehmen haben am Mittwoch die Stimmung an der Tokioter Börse gedrückt. Besonders Firmen mit Verbindungen zu Apple zeigten sich im Verlauf schwach. Damit folgte Tokio dem Trend an der Wall Street, wo am Dienstag schon die Bilanzen von IBM und United Technologies für ein Minus gesorgt hatten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,25 Prozent tiefer bei 20.581 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,1 Prozent auf 1655 Punkte.

          Zu den Verlierern gehörten Unternehmen wie Murata Manufacturing, Foster Electric und TDK, die alle geschäftlich mit Apple verbunden sind. Allerdings dürfte der Einfluss der Zahlen des amerikanischen Konzerns auf den Handel in Japan nicht lange anhalten, sagte der Analyst Hikaru Sato von Daiwa Securities.

          Der Euro zeigte sich in Fernost zunächst wenig verändert. Ein Euro wurde mit 1,0929 Dollar bewertet nach 1,0937 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 123,64 Yen gehandelt nach 123,90 Yen in den Vereinigten Staaten. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0474 und zum Dollar mit 0,9587. (Reuters)

          Bundesbürger in Reiselaune

          Urlauber aus Deutschland halten Griechenland trotz der Krise bisher die Treue. "Auch wenn es bei Last-Minute-Buchungen zeitweise Rückgänge gab, liegen die Buchungen für den Sommer insgesamt immer noch leicht über dem Niveau des Vorjahres", sagte GfK-Tourismusexperte <GFK.ETR> Roland Gassner der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt ist die Reiselaune der Bundesbürger weiterhin hoch, wie aus dem aktuellen Barometer des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) hervorgeht. Der Index, der die Reise-Bereitschaft misst, liegt bis einschließlich Juni unter dem hohen Vorjahresniveau. Für die zweite Jahreshälfte sieht es aber besser aus als im Dezember erwartet. (dpa-AFX)  

          German Startups Group sagt Börsengang ab

          Der Börsenkandidat German Startups Group will nun doch nicht aufs Parkett. Nachdem die Beteiligungsgesellschaft in der vorigen Woche bereits den Angebotszeitraum verlängert hatte, folgte am Dienstagabend die Absage des geplanten Börsengangs. Das Unternehmen machte das "fragile Kapitalmarktumfeld" verantwortlich. In diesem Umfeld sehe das Management keine Möglichkeit, die Gesellschaft zu einem angemessenen Kurs an die Börse zu bringen. Auf den Geschäftsverlauf soll die Maßnahme keinen wesentlichen Einfluss haben.

          Bei der German Startups Group handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf junge, schnellwachsende Unternehmen. Zuletzt waren die Berliner unter anderem am Essenszusteller Delivery Hero, dem Online-Brillenhändler Mister Spex sowie dem Musikdienst Soundcloud beteiligt. German Startups wollte mit dem Börsengang rund 60 Millionen Euro einsammeln. (dpa-AFX)

          Riesenlaster-Test wird ausgeweitet

          Der umstrittene Test mit Riesenlastern wird auf neue Straßen ausgeweitet. Die überlangen Transporter dürfen von diesem Mittwoch an auf rund 90 zusätzlichen Streckenabschnitten fahren, wie die Deutsche Presse-Agentur vorab aus dem Bundesverkehrsministerium erfuhr. An dem Feldversuch mit Riesenlastern sind mit der Ausweitung zwölf Bundesländer beteiligt, neu dabei sind Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die entsprechende Verordnung soll am Nachmittag mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft treten. Derzeit sind 45 Unternehmen mit 119 Lang-Lkws an dem Feldversuch beteiligt, der bis Ende 2016 läuft. Sie dürfen je nach Variante bis zu 25,25 Meter messen - bis zu 6,50 Meter mehr als sonst zulässig. (Reuters)

          Arevas Finanzbedarf doppelt so hoch wie gedacht

          Der Finanzbedarf des angeschlagenen französischen Atomkonzerns Areva ist Insidern zufolge viel höher als erwartet. Die Regierung sei zunächst von einer Kapitalerhöhung von ein bis zwei Milliarden Euro ausgegangen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Dienstag. "Es könnte nun auf mehr als Doppelte hinauslaufen." Ein anderer Insider nannte ebenfalls diese Zahlen.

          Areva hat vier Jahre mit Verlusten hinter sich. Gerettet werden soll der Konzern durch den ebenfalls im Staatsbesitz befindlichen heimischen Versorger EDF, der das Reaktorgeschäft Arevas übernehmen soll.

          Wirtschaftsminister Emmanuel Macron sagte nun vor einem Parlamentsausschuss, Details des Schulterschlusses würden am 31. Juli bekanntgegeben. Der Plan zur Rekapitalisierung von Areva dürfte dann im September stehen. Areva und EDF wollten sich zur Frage des Finanzbedarfs nicht äußern. (Reuters)

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