https://www.faz.net/-gqe-78p19

Weitere Nachrichten : Puma macht weniger Umsatz

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Starbucks lockt mehr Kunden mit Kaffee und Tee in die Filialen, der französische Baukonzern Vinci nimmt im ersten Quartal mehr ein als der Markt erwartet hatte und ein Gesetz soll die Rolle der provisionsfreien Honorarberater stärken.

          Puma mit Umsatzrückgang im Quartal

          Der Sportartikelhersteller Puma hat im ersten Quartal weniger umgesetzt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Erlöse seien auf vergleichbarer Basis um 2,3 Prozent auf 782 Millionen Euro gesunken, teilte die französische Muttergesellschaft PPR am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Absolut gesehen habe sich der Umsatzrückgang auf 4,8 Prozent belaufen.

          Vinci steigert Quartalsumsatz stärker als erwartet

          Der französische Baukonzern Vinci hat im ersten Quartal mehr eingenommen als vom Markt erwartet worden war. Der Konzernumsatz sei um 3,4 Prozent auf 8,423 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mit. Auf vergleichbarer Vorjahresbasis betrug das Wachstum den Angaben zufolge 1,1 Prozent. Die Sparte Concessions erlöste absolut gesehen lediglich 0,5 Prozent mehr, während das Segment Contracting um 5,2 Prozent zulegte. Den Auftragseingang per Ende März bezifferte Vinci auf 9,1 Milliarden Euro, ein Plus von 5,5 Prozent.

          Zementkonzern Saint-Gobain mit weniger Quartalsumsatz

          Der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain hat im ersten Quartal weniger erlöst als in der Vorjahresperiode und damit die Markterwartung knapp verfehlt. Der Umsatz sei absolut gesehen um 4,8 Prozent auf 9,67 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mit. Ohne Zukäufe habe das Umsatzminus bei 5,4 Prozent gelegen. Analysten hatten im Schnitt mit Einnahmen von 9,68 Milliarden Euro gerechnet. Der Rückgang wurde mit dem langen und harten Winter sowie weniger Arbeitstagen als im Vorjahr begründet.

          Immobilienkonzern Unibail-Rodamco setzt im ersten Quartal etwas mehr um

          Der auf Shopping-Center spezialisierte französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco hat im ersten Quartal ein leichtes Umsatzplus verzeichnet. Die Erlöse seien um 1,6 Prozent auf 430 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mit. Im Kerngeschäft mit Einkaufszentren kletterten die Einnahmen um 6 Prozent auf 288 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2013 bekräftigte der Konzern das Ziel, den Gewinn je Aktie um mindestens fünf Prozent zu steigern.

          Starbucks lockt mehr Kunden mit Kaffee und Tee

          Die Kaffeehaus-Kette Starbucks trifft weiterhin den Geschmack der Kundschaft. Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz des amerikanischen Unternehmens um 11 Prozent auf den Rekordwert von 3,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf unter dem Strich 390 Millionen Dollar zu (300 Millionen Euro).

          Loewe macht massiv Verlust

          Der Fernsehhersteller Loewe fällt immer tiefer in die roten Zahlen. Der Umsatz brach im ersten Quartal um 35 Prozent auf 43,5 Millionen Euro ein, der Verlust stieg im Vergleich zum Vorjahrsquartal von 0,9 auf 9,9 Millionen Euro. Als Grund führte das Kronacher Unternehmen am Donnerstagabend die aktuelle Marktschwäche an - der Markt für LCD-Fernseher im deutschen Fachhandel sei um 37 Prozent gesunken.

          Gericht zwingt Hauptstadtflughafen zu besserem Lärmschutz

          Die Betreiber des künftigen Hauptstadtflughafens müssen die Anwohner besser vor Fluglärm schützen als bisher geplant. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstag. Damit dürfte es weitere Mehrkosten in Millionenhöhe geben. Anwohner begrüßten das Urteil, Flughafenchef Hartmut Mehdorn reagierte mit Unverständnis. Die Richter blieben bei ihrer strikten Lesart des Planfeststellungsbeschlusses. Es hatte den Betreibern schon im vergangenen Jahr vorgeworfen, die Regeln systematisch verfehlt und Anwohnern etwa nur unzureichende Schallschutzfenster bewilligt zu haben.

          Regeln für Honorarberater - Alternative zum Provisionsmodell

          Um die Transparenz bei der Anlageberatung zu erhöhen, soll die Rolle der provisionsfreien Honorarberater gestärkt werden. Dieses Ziel verfolgt ein Gesetz, das der Bundestag am späten Donnerstagabend verabschiedet hat. Damit wird die Honorarberatung als Alternative zum bislang verbreiteten Provisionsmodell auf eine rechtliche Grundlage gestellt. Die Opposition hält das Gesetz allerdings für nicht ausreichend. Sie stimmte deshalb geschlossen gegen den Regierungsentwurf.

          Weitere Themen

          Flugverbot kostet Boeing Milliarden

          737 Max : Flugverbot kostet Boeing Milliarden

          Der amerikanische Konzern stellt sich nach den Abstürzen der 737-Max-Maschinen auf hohe Entschädigungen ein. Es könnte sogar noch schlimmer kommen. Doch die Investoren goutieren die Klarheit.

          Topmeldungen

          Bereits ab 14.00 Uhr könnte die gefühlte Temperatur über 32 Grad liegen, dann herrscht Warnstufe 2. (Archivbild aufgenommen in Berlin)

          Deutscher Wetterdienst : Hitzewarnung für Deutschland

          Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab Montag mit ersten Hitzewarnungen. Ab Mittwoch soll dann ganz Deutschland von einer Hitzewelle erfasst werden. Besonders Kinder, alte und kranke Menschen sind durch die hohen Temperaturen gefährdet.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.