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Weitere Nachrichten : Pharmakonzern Roche legt Gewinnsprung hin

  • Aktualisiert am

Ein Roche-Gebäude. Bild: AFP

Roche ist mit dem Konzernumbau fertig und hat dafür keine Kosten mehr. Die Software-AG bleibt leicht unter den Erwartungen. Und Google bringt einen Funk-Stick für Fernseher.

          Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche hat die erste Jahreshälfte mit einem satten Gewinnplus abgeschlossen. Neben den weiterhin stark anziehenden Verkäufen von Krebsmedikamenten half dem Basler Arzneimittelhersteller, dass anders als im Vorjahr keine Kosten für den Konzernumbau anfielen. Unter dem Strich kletterte der Gewinn in den ersten sechs Monaten um 40 Prozent auf 6,05 Milliarden Franken, wie Roche am Donnerstag mitteilte. Das ist mehr als erwartet. Analysten hatten im Schnitt 5,83 Milliarden Franken Reingewinn prognostiziert.

          Software-AG leicht unter den Erwartungen

          Deutschlands zweitgößter Softwarehersteller Software AG hat im zweiten Quartal weniger umgesetzt als erwartet. Wie das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sank der Umsatz um acht Prozent auf 238 Millionen Euro. Analysten hatten mit etwas mehr gerechnet. Hauptgrund war das Eindampfen der wenig profitablen Beratungssparte. Überraschend schrumpfte der Hoffnungsträger, Produkte zur Optimierung von Geschäftsprozessen (BPE). Das Stammgeschäft mit Datenbanken (ETS) konnte sich hingegen stabil halten. Der für die künftige Entwicklung wichtige Lizenzumsatz verharrte auf Vorjahresniveau. Dennoch bekräftigten die Darmstädter ihre Jahresziele, kündigten aber an, diese könnten jeweils am unteren Ende der ausgegebenen Spannweite liegen.

          Bei den Visa-Kunden sitzt das Geld locker

          Bei den Kunden der weltgrößten Kreditkarten-Firma Visa sitzt das Geld anhaltend locker. Im dritten Geschäftsquartal von April bis Juni stiegen die abgewickelten Zahlungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 1,1 Billionen Dollar an (838 Mrd Euro). Das war ein noch stärkerer Anstieg als im Frühjahr.

          Qualcomm hebt nach gutem Quartal Jahresprognose an

          Der Chipspezialist Qualcomm blickt nach einem gut verlaufenen dritten Quartal etwas optimistischer auf das gesamte Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte auf 24,3 bis 25,0 Milliarden US-Dollar steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bisher hatte Qualcomm 24,0 bis 25,0 Milliarden Dollar anvisiert. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) soll nun bei 4,48 bis 4,56 Dollar (bisher: 4,40-4,55) liegen. Analysten gingen bisher von 24,48 Milliarden Dollar bei den Erlösen und 4,54 Dollar beim EPS aus.

          Saint-Gobain verfehlt Markterwartungen im ersten Halbjahr

          Der Baustoff- und Glaskonzern Saint Gobain hat im ersten Halbjahr bei Umsatz und Ergebnis die Markterwartungen verfehlt. Die Konzernerlöse seien um knapp vier Prozent auf 20,8 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in Paris mit. Der Überschuss brach um 28,3 Prozent auf 332 Millionen Euro ein. Analysten hatten im Schnitt sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn mehr erwartet. Die Franzosen begründeten die Schwäche im ersten Halbjahr mit dem für Bauaktivitäten schlechten Wetter und einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen. Angesichts der Marktschwäche will der Konzern im zweiten Halbjahr 2013 zusätzlich 300 Millionen Euro einsparen. Die Ziele für 2013 bestätigte die Gesellschaft.

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