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Weitere Nachrichten : Osram-Werke verlieren bis zu 400 Stellen

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Die Verhandlungen über den Umbau bei SAP in Deutschland geraten ins Stocken und VW und GM rufen Hunderttausende Autos in Nordamerika zurück.

          Osram nennt Details: Einzelne Werke verlieren bis zu 400 Stellen

          Der Leuchtmittel-Hersteller Osram hat nach der heftigen Kritik an der Informationspolitik des Konzerns erste Details zu seinem bevorstehenden Stellenabbau genannt. Ein Unternehmenssprecher nannte der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ/Samstag) Zahlen für die geplanten Streichungen an den einzelnen Standorten. Laut dem Bericht ist das Werk in Augsburg am stärksten betroffen. Die IG Metall und Betriebsräte hatten den Jobabbau scharf kritisiert. Sie bemängelten auch, dass die Mitarbeiter in den einzelnen Werken zunächst im Unklaren gelassen worden waren. Osram hatte angekündigt, in den kommenden drei Jahren bundesweit etwa 1700 Jobs zu streichen. Weltweit sind es rund 7800.

          Verhandlungen über Umbau bei SAP in Deutschland geraten ins Stocken

          Die Verhandlungen über den geplanten Stellenumbau beim Softwarekonzern SAP sind in Deutschland ins Stocken geraten. Der Betriebsrat der SAP SE habe erklärt, die Gespräche nicht weiterführen zu wollen, hieß es vom Unternehmen und Betriebsrat am Sonntag einstimmig. Der „Spiegel“ hatte vorab darüber berichtet.

          ’Spiegel’: Lufthansa-Piloten stellen sich gegen Pläne für Billigableger

          Die Piloten der Lufthansa bringen sich einem Bericht zufolge gegen die Pläne von Vorstandschef Carsten Spohr für neue Billigableger bei Europas größter Airline in Stellung. Die Gründung der Dachmarke „Wings“ sei „ohne zahlreiche Tarifvertragsbrüche“ nicht umzusetzen, heißt es laut „Spiegel“ in einem Rundschreiben der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) an rund 5000 Angestellte. Zu der Debatte seien nun zwei außerordentliche Personalversammlungen für Kopiloten und Kapitäne geplant.

          VW und GM rufen Hunderttausende Autos in Nordamerika zurück

          Die Autobauer Volkswagen und General Motors (GM) haben in Nordamerika insgesamt mehrere hunderttausend Fahrzeuge zurückgerufen. Wegen Problemen mit Benzinpumpen und Zündschlössern will VW 151.389 Exemplare des Tiguan aus den Modelljahren 2009 bis 2014 untersuchen lassen, sagte das Unternehmen am Samstag. Kurz zuvor hatte der Konzern mitgeteilt, die Rückrufe bei Routan-Minivans um 18.500 Wagen auszuweiten. GM muss derweil rund 300.000 weitere Autos in die Werkstätten holen.

          Rückschlag für russischen Automarkt - Kehrt Abwrackprämie zurück?

          Russlands Autobauer haben einen massiven Rückschlag hinnehmen müssen auf dem Weg, Deutschland als bedeutendsten Markt in Europa zu überholen. Die Verkaufszahlen seien im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,9 Prozent zurückgegangen, teilte die Vereinigung Europäischer Unternehmen (AEB) am Freitag in Moskau mit.

          Amazon nimmt in Preisstreit auch Disney ins Visier

          Amazon setzt seine schroffe Verhandlungstaktik im Kampf um niedrigere Preise immer breiter ein. Mehr als 900 Autoren protestierten am Sonntag mit einem offenen Brief gegen die umstrittenen Methoden des Versandhändlers. Der Konflikt scheint sich derweil auszuweiten - betroffen waren am Wochenende auch Filme wie „Captain America“ und „Die dunkle Fee“ aus dem Hause Disney.

          Presse: Daimler verlagert Hunderte Verwaltungsjobs nach Berlin

          Der Autobauer Daimler will in den kommenden Jahren einem Zeitungsbericht zufolge rund 600 Verwaltungsjobs verlagern. Wie die „Stuttgarter Zeitung“ (Montag) berichtete, sollen die Stellen aus dem Großraum Stuttgart nach Berlin zur Tochter Daimler Group Services Berlin (DGSB) wechseln. Der Autobauer bündelt administrative Funktionen schon seit Jahren in der Hauptstadt. „Dieser Prozess wird kontinuierlich fortgesetzt“, erklärte ein Sprecher auf dpa-Anfrage. Die in der Zeitung genannten Zahlen bestätigte er aber nicht.

          FAZ: Boehringer legt Sparprogramm auf

          Der Pharmahersteller Boehringer Ingelheim stimmt seine Mitarbeiter auf ein Sparprogramm ein. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag) hat der zweitgrößte deutsche Medikamentenhersteller einen qualifizierten Einstellungsstopp in Deutschland verhängt. Die Kosten müssten um 15 Prozent gesenkt werden, habe das Unternehmen in der Mitarbeiterzeitung angekündigt. Dass dafür auch die Mitarbeiterzahl sinken soll, wurde laut Zeitung von einer Unternehmenssprecherin ausdrücklich nicht bestätigt. Als Grund für die Sparvorgabe nannte sie steigenden Preisdruck und schärfere Konkurrenz. Man benötige Mittel zur Einführung neuer Produkte und weiterer Investitionen.

          Putin startet russisch-amerikanisches Milliardenprojekt in der Arktis

          Inmitten wachsender Spannungen mit dem Westen hat Kremlchef Wladimir Putin einem russisch-amerikanischen Milliardenprojekt in der rohstoffreichen Arktis grünes Licht erteilt. Putin startete per Videokonferenz eine Ölplattform, die von den Energiegiganten Rosneft und Exxon Mobil verwaltet wird. Mit Verweis auf die gegenseitigen Sanktionen Russlands und des Westens in der Ukrainekrise betonte er, die internationale Wirtschaft zeige mit dem Projekt in der Karasee „Pragmatismus und gesunden Menschenverstand“.

          Technologie-Riesen sollen bei Streit um Abwerbestopp mehr zahlen

          Die Technologie-Schwergewichte Apple, Google, Intel und Adobe werden wohl mehr Geld als geplant auf den Tisch legen müssen, um einen potenziell milliardenschweren Rechtsstreit mit tausenden Mitarbeitern beizulegen. Die zuständige Richterin im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien hält die bisher vereinbarte Summe von 324,5 Millionen Dollar für zu niedrig. Es müssten mindestens 380 Millionen Dollar sein, rechnete sie in einer am späten Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Entscheidung vor.

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          Über implantierte Drähte und eine kabellose Verbindung will der Start-up-Unternehmer das menschliche Gehirn mit einem Interface außerhalb des Körpers verbinden. So soll eine neue Form der Kommunikation möglich werden.

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