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Weitere Nachrichten : Oracle stagniert im Software-Neugeschäft

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General Electric sieht weiterhin florierendes Industriegeschäft, Glaxo erhält die Zulassung für ein Lungenmedikament in Amerika und Brasilien kauft Kampfjets von Saab.

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          Oracle stagniert im Software-Neugeschäft

          Licht und Schatten beim SAP-Rivalen Oracle: Zwar hat sich das Geschäft mit leistungsstarken Firmenrechnern etwas aufgehellt. Doch dafür sah Oracle von September bis November im Software-Zweig nicht so gut aus. Hier stagnierten die wichtigen Einnahmen durch neue Lizenzen sowie Abonnements fürs Cloud Computing. Lediglich Wartung und Updates spülten mehr Geld in die Kasse, wie das Unternehmen am Mittwoch am Firmensitz im kalifornischen Redwood Shores mitteilte.

          Siemens-Rivale General Electric sieht weiterhin florierendes Industriegeschäft

          Dem Siemens-Konkurrenten General Electric soll sein Industriegeschäft auch in Zukunft viel Freude bereiten. GE-Chef Jeffrey Immelt sagte am Mittwoch vor Investoren, er rechne 2014 mit einem zweistelligen Gewinnwachstum der Sparte, zu der Flugzeugturbinen oder auch Ölfeldausrüstungen gehören. Der Umsatz soll ohne Zukäufe um bis zu 7 Prozent zulegen.

          Glaxo erhält Zulassung für Lungenmedikament in Amerika

          Der britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline hat für sein Lungenmedikament Anoro Ellipta die Zulassung auf dem wichtigen amerikanischen Markt erhalten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA gab am Mittwoch grünes Licht für das Mittel, das Glaxo gemeinsam mit der amerikanischen Biopharmafirma Theravance entwickelt hat. Für die Partner ist es das zweite gemeinsame Lungenmedikament.

          Milliarden-Deal: Brasilien kauft Kampfjets von Saab

          Brasilien hat sich nach über einem Jahrzehnt zäher Verhandlungen und wiederholten Aufschüben für den Kauf von 36 Kampfflugzeugen des Typs Gripen NG aus Schweden entschieden. Das teilte Verteidigungsminister Celso Amorim am Mittwoch in Brasília mit. Das Geschäft hat ein Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro) und ist in hohem Maße an einen Technologietransfer gekoppelt. Der von Saab gebaute Gripen (“Greif“) schlug damit seine Mitkonkurrenten „Rafale“ (Dassault/Frankreich) und „F-18E/F Super Hornet“ (Boeing/USA) aus dem Rennen.

          Novartis-Tochter erhält dänische Marktzulassung für Inhalator AirFluSal Forspiro

          Die Novartis-Tochter Sandoz hat von den dänischen Aufsichtsbehörden die erste Marktzulassung für den „AirFluSal Forspiro“-Inhalator erhalten. Dabei handle es sich um einen Inhalator für Patienten mit Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), teilte Novartis am Mittwochabend mit. Die Genehmigung erfolge nach Abschluss eines dezentralisierten Verfahrens (DCP) in acht Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

          TAG Immobilien kauft im Osten knapp 3000 Wohnungen

          Die Immobiliengesellschaft TAG Immobilien stockt den Wohnungsbestand im Osten auf. Für insgesamt 70,5 Millionen Euro seien insgesamt 2860 Wohnungen und 57 Gewerbeeinheiten erworben worden, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Die Wohnungen befinden sich unter anderem in Rostock, Dresden und Berlin. Mit 416 und 660 Einheiten kommen die größten Pakete in Cottbus und Chemnitz hinzu. Insgesamt verteilen sich die Liegenschaften auf zwölf Standorte. Die vermietbare Fläche liegt bei rund 170 000 Quadratmetern und die jährlichen Mieteinnahmen bezifferte die Gesellschaft auf etwa 8,6 Millionen Euro.

          Daimler liefert gut 600 Lkw nach Brasilien

          Der Autokonzern Daimler hat sich einen weiteren Auftrag aus Brasilien geschnappt. Die Tochter Mercedes-Benz do Brasil liefere ab sofort insgesamt 607 Lkw an zwei Großkunden aus, teilte der Konzern am Mittwoch mit. 357 Kipplaster Mercedes-Benz Atron gehen an den Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. 250 Mercedes-Benz Lkw vom Typ Atron und Axor liefert die Brasilien-Tochter an das Leasingunternehmen Ouro Verde aus dem südlichen Bundesstaat Paraná.

          Unternehmensberatung Roland Berger bleibt weiter eigenständig

          Die Partner der Unternehmensberatung Roland Berger haben wie erwartet einen Verkauf des Münchner Unternehmens abgelehnt. Damit ist eine Fusion von Roland Berger mit einem der amerikanischen Riesen wie Deloitte oder Pricewaterhouse vom Tisch. Nach monatelangen Gesprächen und Überlegungen hatten Geschäftsführung und Aufsichtsrat eine Empfehlung abgegeben, dass die Unternehmensberatung eigenständig bleiben soll. Rund 250 Partner von Roland Berger, denen das Unternehmen gehört, folgten am Mittwoch bei einer Sitzung in Frankfurt am Main „mit überwältigender Mehrheit“ dem Vorschlag, wie Roland Berger am Abend mitteilte.

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          Die brüchige Waffenruhe nutzen kurdische Einheiten zum Rückzug aus einer umkämpften Stadt. Außenminister Maas nennt den türkischen Angriff völkerrechtswidrig, und in der Nato schließt unter anderem Deutschland den Bündnisfall aus.

          Johnson und der Brexit : Drei Briefe und ein einziges Ziel

          Boris Johnson will weiter versuchen, das Brexit-Abkommen bis Ende des Monats zu ratifizieren. Schon am Montag könnte die Regierung in London eine neue Abstimmung über den Brexit-Vertrag ansetzen – wenn John Bercow das zulässt.
          Mit Arte in Oslo: Carola Rackete.

          Carola Rackete bei Arte : Ein ganz persönlicher Kulturschock

          In der Arte-Reihe „Durch die Nacht mit ...“ treffen die Aktivistin Carola Rackete und die norwegische Schriftstellerin Maja Lunde aufeinander. Man meint, sie hätten einander viel zu sagen. Es kommt anders.

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