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Weitere Nachrichten : Novartis schließt Lizenzvereinbarung mit Ophthotech

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Bild: AP

Amerika klagt chinesische Militärhacker wegen Wirtschaftsspionage an, Wirtschaftsminister Gabriel will laut Medienberichten den Export von Überwachungstechnologie stoppen und bei SAP sind gut 2000 Mitarbeiter vom Personalumbau betroffen.

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          Novartis schließt Lizenzvereinbarung mit amerikanischer Firma Ophthotech

          Der Pharmakonzern Novartis hat mit der amerikanischen Firma Ophthotech eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen. Novartis übernimmt von Ophthotech das exklusive Vermarktungsrecht außerhalb der Vereinigten Staaten für das Medikament Fovista und leistet dafür eine Erstzahlung von 200 Millionen Dollar. Darüber hinaus fallen künftig weitere Zahlungen an, unter anderem auch für die Erreichung von Meilensteinen, wie Novartis am Montagabend mitteilt. Fovista ist ein Heilmittel für die Augen und wird zur Behandlung von feuchter Makula-Degeneration (AMD) eingesetzt. Es befindet sich noch in der Testphase.

          Amerika klagt chinesische Militärhacker wegen Wirtschaftsspionage an

          In einem aggressiven Schritt gegen chinesische Industriespionage hat die amerikanische Regierung erstmals fünf mutmaßliche Hacker der Volksbefreiungsarmee angeklagt. Die Verdächtigen seien in die Computer amerikanischer Unternehmen eingedrungen, hätten Geschäftsgeheimnisse gestohlen und damit erhebliche ökonomische Schäden verursacht, sagte der amerikanische Justizminister Eric Holder am Montag in Washington. Es sei das erste Mal, dass die Vereinigten Staaten ein Strafverfahren gegen Angehörige einer anderen Regierung wegen Cyberangriffen im Geschäftsbereich eingeleitet hätten. „Die heute verkündete Anklage ist ein wichtiger Schritt“, sagte der Direktor der Bundespolizei FBI, James Comey. Die Regierung wolle dem Internetdiebstahl durch andere Länder ein Ende bereiten.

          Schlag gegen Internet-Kriminalität: 350 Durchsuchungen weltweit

          Bei einem koordinierten Einsatz in 15 Ländern haben Behörden bei Hunderten Tatverdächtigen Schadsoftware sichergestellt, mit der digitale Identitäten ausgespäht werden können. Bundesweit seien die Wohnungen von 111 Tatverdächtigen durchsucht worden, weltweit mehr als 350, teilte die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität am Montag mit. Ermittelt wird wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten und Computerbetrugs. „Das Verfahren markiert einen Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Cybercrime“, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft. Die Beschuldigten sollen den Trojaner „Blackshades“ erworben und eingesetzt haben. Diese Schadsoftware diene „ausschließlich dazu, kriminelle Handlungen zu begehen“, sagte die Sprecherin. Der Trojaner übernimmt die Kontrolle des infizierten Rechners, schneidet die Tastatureingaben mit, verschlüsselt die Dateien - um später die Freigabe zu erpressen.

          Medien: Gabriel will Export von Überwachungstechnologie stoppen

          Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will nach Medienberichten den Export von Technologie zur Überwachung des Internets in Unrechtsstaaten unterbinden. Sein Ministerium hat nach Informationen der Sender NDR und WDR sowie der „Süddeutschen Zeitung“ den Zoll angewiesen, die Ausfuhr von Überwachungstechnologie streng zu kontrollieren. „Das wollen wir nicht mehr zulassen“, sagte Gabriel. In problematischen Fällen solle der Export verboten werden, bis auf EU-Ebene eine strengere Exportkontrolle beschlossen wird.

          Gut 2000 SAP-Mitarbeiter von Personalumbau betroffen

          Gut 2000 SAP-Mitarbeiter müssen sich auf Veränderung einstellen. „Wir schätzen, dass die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen nach heutigem Kenntnisstand etwa 3 Prozent der Stellen im Unternehmen betreffen“, sagte ein SAP-Sprecher am Montag. Der Konzern habe seine 67.000 Mitarbeiter über die Pläne informiert.

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