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Bild: REUTERS

Der Sohn des Medienmoguls Rupert Murdoch wird oberster Kontrolleur von Sky Deutschland, die italienische Fluggesellschaft Alitalia will sich mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld beschaffen und Toyota ruft Minivans in Nordamerika zurück.

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          Nike verkauft mehr hochwertige Sportartikel

          Die Geschäfte des Sportartikel-Konzerns Nike laufen blendend. Grund ist, dass die Kunden des Adidas-Erzrivalen von Juni bis August vermehrt zu hochwertigen Produkten griffen. Nike konnte es sich sogar leisten, die Preisnachlässe zurückzufahren.

          Murdoch-Sohn wird oberster Kontrolleur von Sky Deutschland

          Der Medienmogul Rupert Murdoch setzt seinen Sohn James an die Spitze des Aufsichtsrats beim Bezahlsender Sky Deutschland. Das Kontrollgremium habe den 40-Jährigen mit Wirkung von diesem Freitag an zum Vorsitzenden gewählt, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. James Murdoch und sein Vater waren wegen der Abhöraffäre um das britische Boulevardblatt „News of the World“ des von Rupert Murdoch kontrollierten Medienkonzerns News Corp in die Schusslinie geraten. Beide mussten sich unter anderem vor dem britischen Parlament rechtfertigen. Das Blatt war im Sommer 2011 nach dem Skandal eingestellt worden.

          Alitalia will Kapitalerhöhung

          Die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia will sich frisches Geld beschaffen. Der Verwaltungsrat habe einer Kapitalerhöhung um mindestens 100 Millionen Euro zugestimmt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Management hatte im Juli einen zusätzlichen Finanzbedarf für das Gesamtjahr von 300 Millionen Euro errechnet. Entscheiden werden die Anteilseigner über die Kapitalerhöhung am 14. Oktober. Vertreter des französischen Branchenkollegen Air France-KLM, der mit 25 Prozent an Alitalia beteiligt ist, haben sich der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge auf der Verwaltungsratssitzung gegen den Schritt ausgesprochen.

          Toyota ruft Minivans in Nordamerika zurück: Können wegrollen

          Der japanische Autobauer Toyota beordert in Nordamerika annähernd 700.000 Minivans in die Werkstätten. Der Schaltknauf beim Automatikgetriebe des Modells Sienna macht Probleme. Er kann aus der „Park“-Position springen, ohne dass wie vorgesehen das Bremspedal getreten wird. Der Wagen könne dadurch wegrollen, warnte Toyota am Donnerstag.

          Übernahmeangebot für Analytik Jena

          Die Endress+Hauser AG aus Baden-Württemberg hat ein Übernahmeangebot für den börsennotierten Thüringer Messtechnik-Hersteller Analytik Jena angekündigt. Das Unternehmen hält im Zuge einer Kapitalerhöhung mit Ausgabe neuer Aktien inzwischen 47,3 Prozent der Anteile an der nach der Wiedervereinigung gegründeten Firma in Jena, wie aus einer Pflichtmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Damit habe Endress-Hauser die Kontrolle über Analytik Jena AG erlangt. Den verbliebenen Aktionären werde ein Pflichtangebot zur Übernahme ihrer Anteilsscheine gemacht. Es sei beabsichtigt, ihnen pro Aktie 13,75 Euro zu zahlen. Zu den Aktionären gehört auch die Thüringer Industriebeteiligungsgesellschaft, die von der Förderbank des Landes verwaltet wird.

          Berliner Stromnetz brachte Vattenfall 2012 mehr als 70 Millionen Euro

          Mit dem Betrieb des Stromnetzes in Berlin hat der schwedische Konzern Vattenfall im vergangenen Jahr einen Gewinn vor Steuern von 70 bis 80 Millionen Euro erwirtschaftet. Diese Spanne bestätigte ein Vattenfall-Sprecher am Donnerstag. Zuvor hatte „Handelsblatt Online“ darüber berichtet. Der Jahresüberschuss der Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin GmbH lag nach Angaben des Sprechers sogar bei 147 Millionen Euro. Diese höhere Summe habe sich durch aufgelöste Rückstellungen ergeben.

          Auch zweite Verdi-Tarifrunde mit Zeitschriftenverlegern ergebnislos

          Die Tarifverhandlungen für die rund 9.000 Redakteure bei Zeitschriften sind auch in der zweiten Runde ergebnislos vertagt worden. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) habe erneut kein konkretes Angebot vorgelegt, sagte Verdi-Tarifsekretär Matthias von Fintel am Donnerstagabend nach den Verhandlungen in Hamburg. Trotz intensiver Gespräche sei eine Einigung in der zweiten Runde nicht möglich gewesen, erklärte VDZ-Verhandlungsführer Günter Maschke. Die Verhandlungen sollen laut Verdi am 25. November in Hamburg fortgesetzt werden.

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