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Weitere Nachrichten : Moody’s stuft Commerzbank herab

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Novartis in Amerika angeklagt wegen Kickback-System bei Medikament Myfortic

Die New Yorker Staatsanwaltschaft und das FBI haben Novartis wegen eines Multimillionen-Kickbacksystems für das Nierentransplantations-Medikament Myfortic angeklagt. Demnach soll Novartis an 20 oder mehr Apotheken Kickbacks in Form von Rabatten und Ermäßigungen gegeben haben, damit diese an Patienten das Medikament Myfortic anstelle eines Konkurrenzmedikamentes und/oder eines Generikums abgegeben hätten.

Brüssel hat Bedenken gegen Übernahme griechischer Fluglinie

Eine geplante Übernahme in der griechischen Luftfahrtbranche stößt auf Bedenken der obersten Kartellwächter Europas. Die EU-Kommission hat Vorbehalte gegen die Pläne der griechischen Aegean Airlines, die traditionsreiche griechische Fluglinie Olympic Air zu übernehmen. Deshalb habe eine eingehende Untersuchung des Falls begonnen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Die bisherigen Zugeständnisse von Aegean reichten nicht aus.

Venezuela verhängt per Dekret Ausnahmezustand für Stromsystem

Venezuela hat für das nationale Stromsystem einen 90-tägigen Ausnahmezustand erklärt. Mit einem entsprechenden Dekret reagierte die Regierung am Dienstag auf Stromausfälle und Rationierungen in verschiedenen Landesteilen. Durch die Maßnahme werden unter anderem Stromwerke zu Sicherheitszonen mit verstärkten Kontrollen erklärt, um die von der Regierung mehrfach behaupteten Sabotage-Akte zu unterbinden. „Die Regierung wird jede Art von Sabotage verhindern und sich bemühen, das Elektrizitätsproblem strukturell zu lösen“, sagte Vize-Präsident Jorge Arreaza in Caracas.

Provinzial-Mitarbeiter stellen Forderung für Fusion

Auf einer Betriebsversammlung in Kiel haben rund 600 Provinzial-Mitarbeiter ihre Forderungen bei einer angedachten Fusion der Provinzial Nordwest und Rheinland deutlich gemacht. Für den Fall einer Fusion benötige die Provinzial einen Staatsvertrag der drei betroffenen Bundesländer, sagte die Kieler Betriebsratsvorsitzende Kerstin David nach der Versammlung am Dienstag der dpa. Darin müssten unter anderem die Gemeinwohlorientierung des öffentlichen Auftrages und der Erhalt der Standorte geregelt werden. Zudem müsse die Holding künftig eine Anstalt öffentlichen Rechts sein und keine Aktiengesellschaft.

ABB-Gewinn knickt zum Jahresauftakt überraschend ein

Böse Überraschung für den Elektrokonzern ABB: Im Auftaktquartal schrumpfte der Gewinn der Schweizer überraschend auf 664 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vor Jahresfrist hatte der Siemens -Rivale noch 685 Millionen Dollar erwirtschaftet, Analysten waren von einem Zuwachs auf 710 Millionen Dollar ausgegangen. Dabei war der Umsatz des Siemens-Rivalen kräftig gestiegen: Die Erlöse legten im ersten Quartal um 9 Prozent auf 9,72 Milliarden Dollar zu. Hier hatten Experten 9,52 Milliarden Dollar erwartet. Der Auftragseingang der Eidgenossen stagnierte in etwa bei 10,5 Milliarden Dollar.

Konzernchef Joe Hogan zeigte sich dennoch zufrieden. „Dieses Quartalsergebnis haben wir trotz steten Gegenwinds auf der Nachfrageseite erzielt. Das Wachstum hat sich in den USA im ersten Quartal weiter abgeschwächt, und die Industrie-Investitionen waren in weiten Teilen Europas weiterhin uneinheitlich“, sagte er. Für den weiteren Jahresverlauf zeigte sich ABB skeptisch. „Zu Beginn des zweiten Quartals 2013 sind keine klaren Veränderungen bei den Nachfragetrends zu beobachten. In einem Marktumfeld, das in naher Zukunft voraussichtlich sehr unsicher bleiben wird, werden wir uns weiter auf die Abwicklung von Projekten aus unserem umfassenden Auftragsbestand konzentrieren“, hieß es.

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