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Weitere Nachrichten : Microsoft verschenkt Windows an Smartphone-Hersteller

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Amazon schickt die Settop-Box Fire TV ins Rennen um die digitale Unterhaltung im Wohnzimmer, VW schließt mit Arbeitnehmern ein Abkommen für die Scania-Übernahme und das Kartellamt ermittelt gegen einen Hersteller von Industriebatterien.

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          Microsoft verschenkt Windows an Smartphone-Hersteller

          Microsoft legt in der Aufholjagd bei Smartphones und Tablets einen Zahn zu. Hersteller können das Betriebssystem Windows und Windows Phone künftig kostenlos bei Geräten mit einer Bildschirmdiagonale unter 9 Zoll verwenden. Die Hoffnung ist, dass Windows damit für die Hersteller attraktiver wird und die Preise vor allem bei Einsteigergeräten sinken.

          Amazon schickt Settop-Box Fire TV ins Rennen um das Wohnzimmer

          Amazon steigt ins Rennen um die digitale Unterhaltung im Wohnzimmer ein. Der weltgrößte Online-Händler stellte am Mittwoch die Box Fire TV vor, die unter anderem Online-Video auf Fernsehgeräte bringen soll. Das Gerät kostet 99 Dollar und kommt zunächst nur in den Vereinigten Staaten auf den Markt. Amazon füllt damit eine Lücke für seine Kunden. Der Konzern bietet unter anderem Filme und TV-Serien sowie Musik an, die jetzt bequemer als bisher auf Fernseher und Hifi-Anlagen gebracht werden können. Unter anderem ist ein Video-Angebot in Amazons Prime-Service für aktuell knapp 50 Euro pro Jahr inbegriffen. Bisher musste man die Inhalte von Amazons Kindle-Fire-Tablets oder aus Apps auf mobilen Geräten anderer Anbieter über zusätzliche Technik übertragen.

          VW schließt mit Arbeitnehmern Abkommen für Scania-Übernahme

          Bei seinem Komplettübernahmeversuch der Lkw-Tochter Scania sucht der Volkswagen-Konzern den Schulterschluss mit der Arbeitnehmerseite. Die Wolfsburger Unternehmensspitze, die zuständigen schwedischen Gewerkschaften und der VW-Konzernbetriebsrat vereinbarten eine Beschäftigungssicherung für die Scania-Standorte. Wie Volkswagen am Mittwoch mitteilte, greift das Abkommen dann, wenn der laufende Versuch der Scania-Komplettübernahme glücken sollte.

          Kartellamt ermittelt gegen Hersteller von Industriebatterien

          Das Bundeskartellamt ermittelt gegen mehrere Hersteller von Industriebatterien wegen des Verdachts von Preisabsprachen. Am Dienstag gab es zeitgleich Durchsuchungen an mehreren Standorten in Deutschland, wie die Behörde am Mittwoch in Bonn auf Anfrage mitteilte. Das Amt bestätigte damit einen Bericht der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“.

          Hahn soll Constantin-Aufsichtsratschef Kogel ablösen

          Die Constantin Medien AG ordnet die Konzernspitze neu. Aufsichtsratschef Fred Kogel soll nach der Hauptversammlung im Mai in den Vorstand wechseln, wie Constantin am Mittwoch in Ismaning bei München mitteilte. Kogels Nachfolger an der Spitze des Aufsichtsrats soll Dieter Hahn werden. Der frühere Chef der Kirch-Gruppe vertritt als Geschäftsführer und Gesellschafter der KF-15-Holding den größten Einzelaktionär der Constantin Medien AG.

          EU-Parlament fordert schärfere Regeln für Medizinprodukte

          Als Folge aus dem Skandal um fehlerhafte Brustimplantate will das Europaparlament die Regeln für die Zulassung von Medizinprodukten verschärfen. Die Volksvertreter stimmten am Mittwoch in Brüssel für striktere Kontrollen und eine bessere Rückverfolgbarkeit. Mit diesen Forderungen wird das Parlament Verhandlungen mit den EU-Staaten über die neue Gesetzgebung aufnehmen. Beide Seiten müssen sich einigen.

          EU beschließt neue Lärmgrenzen für Autos

          Autos in Europa werden leiser. Entsprechende Vorgaben hat das Europaparlament in Brüssel am Mittwoch endgültig verabschiedet. Damit will die EU ihre Bürger vor gesundheitlichen Schäden durch Verkehrslärm schützen. Nach Angaben der EU-Kommission wird die Belästigung durch Fahrzeuglärm durch die neuen Regeln um etwa ein Viertel verringert.

          KiK zahlt 1 Million Dollar an Fabrikeinsturz-Opfer

          Der Textildiscounter KiK will eine Million -Dollar (rund 726.200 Euro) für Opfer des Einsturzes einer Textilfabrik in Bangladesch vor knapp einem Jahr bereitstellen. Eine Hälfte des Geldes fließe in Projekte mit dortigen Hilfsorganisationen, die andere Hälfte gehe an den Fonds der Internationalen Arbeitsorganisation, der Opfer und Familien des Unglücks unterstützt, teilte das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Bönen am Mittwoch mit. Am 24. April 2013 war das achtstöckige Gebäude nahe der Hauptstadt Dhaka eingestürzt und hatte Tausende Arbeiter unter sich begraben. Es gab mehr als 1100 Tote und 2500 Verletzte. Auch ein KiK-Importeur hatte bis kurz vor dem Unglück in der Fabrik produziert.

          Neue Reederei Zeaborn in Bremen gegründet - Zehn Schiffe bestellt

          Mitten in der Schifffahrtskrise ist in Bremen eine neue Reederei gegründet worden. Für den Anfang habe die Zeaborn GmbH & Co. KG zehn neue Schiffe bestellt, berichtete das Branchenblatt „THB - Deutsche Schiffahrtszeitung“ am Mittwoch. Die 144,7 Meter langen Schwergutfrachter werden in China gebaut und vom Herbst 2015 an geliefert, wie ein Zeaborn-Sprecher am Mittwoch sagte. Das Branchenblatt bezifferte den Auftragswert mit 200 Millionen Dollar (rund 145 Millionen Euro). Der Sprecher machte dazu keine Angaben. Hauptgesellschafter des neuen Unternehmens ist der Bremer Bauunternehmer und Projektentwickler Kurt Zech.

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          Johnson gegen Corbyn : Kaum Fehler, aber auch keine Vorstöße

          Vor der Wahl in Großbritannien sind Premierminister Johnson und sein Herausforderer Jeremy Corbyn im britischen Fernsehen aufeinandergetroffen. Doch den hohen Erwartungen der Vortage konnte das TV-Duell nicht standhalten.
          Mann des Abends: Serge Gnabry

          6:1 gegen Nordirland : Deutsches Schaulaufen zum Gruppensieg

          Zum Abschluss bereitet die EM-Qualifikation doch noch unbeschwerte Freude: Gegen Nordirland gibt es einen 6:1-Sieg. Gnabry trifft dreimal, Goretzka zweimal. Zur Belohnung gibt es im Sommer drei EM-Heimspiele.

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