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Weitere Nachrichten : Microsoft steigert Umsatz um ein Viertel

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Bild: dpa

Puma steigert seinen Umsatz fast so schnell wie die Muttergesellschaft Kering. Und auch der Allianz-Konkurrent Axa erzielt höhere Erlöse.

          Microsoft steigert Umsatz um ein Viertel

          Beim amerikanischen Softwarekonzern Microsoft läuft es besser als erwartet. Im ersten Geschäftsquartal von Juli bis September stieg der Umsatz um ein Viertel im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 23,2 Milliarden Dollar (18,3 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

          Riesenverlust - Amazon enttäuscht Anleger ein weiteres Mal

          Der Online-Händler Amazon macht höhere Verluste als angenommen, zudem trübt sich der Ausblick immer weiter ein. Für das dritte Quartal meldete der Konzern am Donnerstag ein Minus von unter dem Strich 437 Millionen Dollar (345 Millionen Euro), nach einem Fehlbetrag von 41 Millionen Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

          Puma wächst beim Umsatz fast so schnell wie Mutter Kering

          Der Sportartikelhersteller Puma ist beim Umsatz im dritten Quartal fast so kräftig gewachsen wie seine Mutterkonzern. Die Erlöse seien um 2,8 Prozent auf 847,8 Millionen Euro gestiegen, teilte der französische Luxusgüterkonzern Kering (Brioni, Gucci, Yves Saint Laurent) am Donnerstagabend mit. Bereinigt um Währungseffekte legte der Umsatz sogar um 6,2 Prozent zu. Kering steigerte den Umsatz um 3,3 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte sowie Übernahmen und Verkäufe von Unternehmensteilen lag das Plus bei 4,4 Prozent. Damit schnitt der Konzern etwas besser ab als von Analysten erwartet. Angesichts der unsicheren Marktbedingungen bleibe man aber wachsam, sagte Kering-Chef Francois-Henri Pinault.

          Allianz-Konkurrent Axa mit mehr Umsatz

          Europas zweitgrößter Versicherer Axa hat in den ersten neun Monaten etwas mehr umgesetzt. Die Erlöse seien von 69,5 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 69,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Allianz-Konkurrent am Donnerstagabend mit. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten habe das Plus bei 2 Prozent gelegen. Seine Ziele für das laufende Jahr bekräftigte Axa.

          Baustoffkonzern Saint-Gobain setzt weniger um

          Dem französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain haben in den ersten neun Monaten des Jahres ein schwieriger Heimatmarkt und die Euro-Stärke zu schaffen gemacht. Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 30,82 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Zu- und Verkäufe und Währungsveränderungen legte der Umsatz allerdings um 2,7 Prozent zu. Der Konzern bekräftigte die Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der operative Gewinn auf vergleichbarer Basis um zwischen 5 und 10 Prozent zulegen.

          Vinci mit überraschend starkem Umsatzrückgang

          Der französische Baukonzern Vinci hat in den ersten neun Monaten des Jahres weniger eingenommen als vom Markt erwartet worden war. Der Konzernumsatz sei um 3,7 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mit. Auf vergleichbarer Basis betrug der Rückgang 1,5 Prozent. Die Sparte Concessions erlöste absolut gesehen 7,6 Prozent mehr, während das Segment Contracting um 5,2 Prozent schrumpfte. Den Auftragseingang bezifferte Vinci auf 22,9 Milliarden Euro, ein Minus von 5,3 Prozent. Im Gesamtjahr dürfte der Umsatz weiterhin „leicht“ sinken, bestätigte der Konzern die Ende Juli gekappte Prognose.

          Immobilienkonzern Unibail-Rodamco legt beim Umsatz deutlich zu

          Der auf Shopping-Center spezialisierte französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco hat in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich mehr umgesetzt. Die Erlöse seien um 9,9 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mit. Im Kerngeschäft mit Einkaufszentren kletterten die Einnahmen um 9,2 Prozent auf 980,1 Millionen Euro. Unibail besitzt vor allem in Frankreich viele Einkaufszentren, ist aber auch in der polnischen Hauptstadt Warschau, in Schweden und in Spanien vertreten. Auch in Deutschland ist das Unternehmen aktiv.

          Pfizer schüttet Füllhorn aus: 11 Milliarden Dollar für eigene Aktien

          Der amerikanische Pharmakonzern Pfizer zeigt sich großzügig: Für 11 Milliarden Dollar will das Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen. Das neue Programm gelte zusätzlich zu dem noch nicht ausgeschöpften 1,3 Milliarden Dollar aus dem laufenden Aktienrückkauf, wie Pfizer am Donnerstag mitteilte. Die Anleger zeigten sich erfreut: Der Kurs der Anteile legte im nachbörslichen Geschäft um knapp eineinhalb Prozent zu.

          IPO: TLG Immobilien schafft Börsengang mit Zugeständnis beim Preis

          Finanzinvestoren müssen beim Börsengang ihrer Beteiligung TLG Immobilien der unsicheren Lage an den Aktienmärkten Tribut zahlen. Die Titel des Berliner Immobilienkonzerns wurden für 10,75 Euro und damit am unteren Ende der Preisspanne von 10,75 bis 13,75 Euro verkauft, wie das Unternehmen am späten Donnerstagabend mitteilte. Andere angepeilte Börsengängen fanden allerdings vor dem Hintergrund der angespannten Lage an den Aktienmärkten erst gar nicht statt.

          Karstadt will sechs Häuser schließen

          Aufräumen bei Karstadt: Sechs Häuser des Krisenkonzerns sollen noch 2015 geschlossen werden. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt kündigte der neue Karstadt-Chef Stephan Fanderl am Donnerstag erste Schließungen an. Betroffen sind zwei klassische Warenhäuser in Hamburg-Billstedt und Stuttgart, die bis Mitte nächsten Jahres ihre Tore schließen sollen, die Filialen der auf junge Mode spezialisierten Kette „K-Town“ in Köln und Göttingen sowie die Schnäppchenmärkte des Konzerns in Paderborn und Frankfurt/Oder.

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