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Bild: AP

McKesson schnappt sich Celesio im zweiten Anlauf und der Verkaufserfolg der neuen Spielekonsole Xbox One hat Microsoft ein glänzendes Weihnachtsquartal beschert.

          Erfolg im zweiten Anlauf. Wenige Tage nach dem gescheiterten Versuch, den Stuttgarter Pharmagroßhändler Celesio zu kaufen, ist der amerikanische Konkurrent McKesson jetzt so gut wie im Ziel. Die Amerikaner haben am Donnerstagabend erneut eine Offerte für Celesio vorgelegt und bieten wieder 23,50 Euro je Aktie. Anders als beim ersten Gebot haben sie sich allerdings dieses Mal bereits knapp 76 Prozent an Celesio gesichert. Der Kauf soll nun schnell über die Bühne gehen. Der hoch verschuldete Familienkonzern Haniel hatte zuvor seinen Anteil von etwas mehr als 50 Prozent auf 75,99 Prozent aufgestockt, indem er dem Hedgefonds Elliott dessen Aktien-Paket abkaufte. McKesson kaufte zudem Celesio-Wandelanleihen von Elliott, um dieses Mal ganz auf Nummer sicher zu gehen.

          Microsoft profitiert von neuer Xbox One

          Der Verkaufserfolg der neuen Spielekonsole Xbox One hat Microsoft ein glänzendes Weihnachtsquartal beschert. Der Umsatz des Konzerns stieg um 14 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar (17,9 Mrd Euro). Der Gewinn legte im Vergleich zumVorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar zu. Die Investitionen in Geräte und Services zahlten sich aus, erklärte der scheidende Konzernchef Steve Ballmer am Donnerstag am Sitz in Redmond. Analysten hatten nicht damit gerechnet, dass sich Microsoft so gut schlägt. Die Aktie des Konzerns stieg nachbörslich um 4 Prozent.

          Apple plant größere iPhones

          Die Hinweise auf kommende größere iPhone-Handys verdichten sich. Am Donnerstag berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf eingeweihte Personen von Plänen Apples, in diesem Jahr zwei neue Modelle mit Bildschirm-Diagonalen von gut 4,5 und 5 Zoll auf den Markt bringen zu wollen. Die Pläne könnten sich aber noch ändern, hieß es einschränkend. Das Unternehmen selbst nahm wie üblich keine Stellung.

          Starbucks zieht mehr Kaffeeliebhaber an

          Der gute Lauf der amerikanischen Kaffeehaus-Kette Starbucks hält an. Spezialitäten wie Caffè Latte oder Caramel Macchiato lockten im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) mehr Gäste in die bestehenden Filialen. Zudem kamen 417 neue Standorte weltweit hinzu, 64 davon in Europa. Dadurch stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar (3,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen aus Seattle am Donnerstag bekanntgab. Der Gewinn verbesserte sich um 25 Prozent auf unterm Strich 541 Millionen Dollar. Nachbörslich legte die Aktie leicht zu.

          Metro und weitere Konzerne klagen gegen Mastercard

          Der Handelskonzern Metro hat zusammen mit einer Reihe weiterer Konzerne eine Schadenersatz-Klage gegen den Kreditkarten-Konzern Mastercard in Großbritannien eingereicht. Vor dem High Court in London laufe bereits seit 2012 ein Verfahren, sagte ein Sprecher der Metro-Gruppe am Donnerstag. Das „Manager Magazin“ hatte darüber berichtet. In dem Prozess gehe es darum, dass der Kreditkarten-Anbieter hohe Interbanken-Gebühren auf die Händler abgewälzt haben soll. Die EU-Kommission habe dies als Verstoß gewertet, derzeit stehe aber noch eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes aus, hieß es von Metro.

          UBS will Steuerstreit in Deutschland mit Vergleich lösen

          Die UBS  steht laut einem Pressebericht im Streit über eine mögliche Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor schwierigen Verhandlungen mit der Bochumer Staatsanwaltschaft. Nach Informationen des „Handelsblatts“ (Freitagausgabe) aus banknahen Kreisen will die Schweizer Großbank in einem Vergleich die Einstellung des Verfahrens erreichen. Doch dazu müsste die Bank wohl auch einen aktiven und hochrangigen Manager
          nennen, der für die Vergehen verantwortlich ist. Die Staatsanwaltschaft in Bochum ermittelt seit 2012 gegen Mitarbeiter der Bank wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

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          Jerome Powell lenkt die mächtigste Zentralbank der Welt. Der Fed-Chef schlägt eine fast aussichtslose Schlacht – auch gegen seinen eigenen Präsidenten. Nun warten Anleger und Politiker in der ganzen Welt auf eine Rede von ihm.
          Der ehemalige Daimler-Chef Dieter Zetsche wird Aufsichtsrat bei Aldi Süd. Das liegt auch an seiner Freundschaft zum ehemaligen BASF-Chef Jürgen Hambrecht.

          Ehemaliger Daimler-Chef : Zetsche geht zu Aldi Süd

          Nach dem Ende seiner Karriere bei Daimler hat Zetsche einen Posten bei Aldi Süd übernommen. Wie die F.A.Z. erfahren hat, ist er schon seit Juni im Beirat des Discounters. Das hängt mit einer Männerfreundschaft zusammen.

          Sherpas Hecker und Röller : Das sind Merkels G-7-Helfer

          Am Samstag beginnt der G-7-Gipfel in Frankreich. Jan Hecker und Lars-Hendrik Röller haben die meiste Arbeit dann hinter sich: Sie bereiten die Kanzlerin auf das Treffen vor. Doch wer sind Merkels wichtigste Berater?

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