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Weitere Nachrichten : Microsoft bekommt Verkaufseinbruch bei PC zu spüren

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Bild: AFP

AMD verliert weiter Geld. Die deutsche Allianz ist hingegen systemrelevant, während der Vorstandschef des Wohnmobilherstellers Hymer das Unternehmen verlässt.

          2 Min.

          Microsoft bekommt Verkaufseinbruch bei PC zu spüren

          Nun leidet auch Microssoft unter den rückläufigen PC-Verkäufen. Überdies macht der eigene Tablet-Computer Surface RT dem Konzern zu schaffen. Das Gerät hat einen schweren Stand gegen Apples iPad und die oft billigeren Android-Tablets. Microsoft legte in der Folge Geschäftszahlen vor, die hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben. Nachbörslich fiel die Aktie um mehr als 6 Prozent.

          Chipkonzern AMD verliert weiter Geld

          Der Chiphersteller AMD steckt in einem schwachen PC-Markt in den roten Zahlen fest. Der Verlust im zweiten Quartal lag bei 74 Millionen Dollar (56 Mio Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen unterm Strich noch 37 Millionen Dollar verdient. Der Umsatz fiel um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Auch beim größeren Rivalen Intel war das Geschäft zuletzt rückläufig, wenngleich nicht in diesem Maße. Die AMD-Aktie sank nachbörslich um 4 Prozent.

          Allianz ist systemrelevant

          Die Allianz muss sich wohl künftig mit strengeren Regeln anfreunden. Der deutsche Versicherer ist nach Einschätzung des internationalen Finanzstabilitätsrats (Financial Stability Board/FSB)
          systemrelevant. Damit drohen dem Institut härtere Anforderungen an die Kapitalausstattung und eine engere Regulierung. Ebenfalls auf der am Donnerstagabend veröffentlichten Liste der „Too-big-to-fail“-Versicherer stehen die amerikanischen Branchenvertreter American International Group, Prudential Financial und Metlife, die britischen Institute Aviva und Prudential, die französische Axa, die italienische Generali und die chinesische Ping An Insurance.

          Halbe Tonne BASF-Chemikalie fließt in den Rhein

          Rund 500 Kilogramm einer Chemikalie des BASF-Konzerns sind in Rheinland-Pfalz in den Rhein gelangt. Das Leck wurde bei einer Routine-Überprüfung entdeckt, teilte BASF mit. Der Stoff sei ein Abbauprodukt eines Mittels, das zur Metallveredelung eingesetzt werde. Es sei mit dem Spülwasser eines Betriebes in die Kläranlage und von dort in den Fluss gelangt. Eine Umweltgefahr sei aber nicht entstanden: „Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung des Produkts im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen“, erklärte die BASF. Die zuständigen Behörden seien informiert worden.

          Vorstandschef verlässt Wohnmobilhersteller Hymer

          Wenige Wochen nach dem Aufsichtsratschef verlässt nun der Vorstandsvorsitzende laut einem Bericht Europas größten Wohnmobilhersteller Hymer. Roel Nizet gehe Ende August nach nur 16 Monaten aus „persönlichen Gründen“ und werde vom bisherigen Finanzvorstand Andreas Lobejäger abgelöst, berichtete das Magazin „impulse“ im Internet unter Berufung auf Unternehmensangaben. Bei dem unter Druck geratenen Konzern mit Sitz in Bad Waldsee war am Abend zunächst niemand zu erreichen.

          Umstrittenes Q-Cells-Geschäft: Land trennt sich von Manager

          Nach einem umstrittenen Geschäft mit Aktien des Solarkonzerns Q-Cells trennt sich Sachsen-Anhalt von einem seiner privaten Beteiligungsmanager. Die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sei nicht mehr gegeben, teilte das Wirtschaftsministerium in Magdeburg mit. Der umstrittene Manager war früher Geschäftsführer der landeseigenen Beteiligungsgesellschaft IBG und hatte bei der Gründung von Q-Cells 1999 einen Anteil an der Firma erworben, die später vom Land gefördert wurde und zum Weltmarktführer aufstieg. Später verkaufte der Manager sein Aktienpaket.

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          Menschen in Berlin warten in der Schlange eines mobilen Impfteams.

          Coronavirus in Deutschland : Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 17

          Das Robert Koch-Institut meldet mit 2454 neuen Corona-Fällen abermals mehr Ansteckungen als vor einer Woche. Der Lagebericht zeigt zudem, in welchen Urlaubsländern es zu den meisten Infektionen kommt.
          Armin Laschet am 20. Juli in Bad Münstereifel

          CSU in Sorge : Kann das mit Laschet gut gehen?

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          Ungarn und die EU : „Die in Brüssel mögen uns nicht“

          Der niederländische Regierungschef und der Außenminister Luxemburgs stellen Ungarns EU-Mitgliedschaft in Frage. Ministerpräsident Orbán kann sich freuen. Er sagt ohnehin, „die in Brüssel“ wollten die Ungarn eigentlich nicht.

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