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Weitere Nachrichten : Mastercard zahlt mehr Dividende

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Bild: dpa

Mastercard zahlt künftig fast doppelt so viel Dividende wie bisher, gleichzeitig sollen die Aktien geteilt werden. Eli Lilly rechnet mit einem Umsatzeinbruch, weil Patente ablaufen. Und Freenet bekommt einen günstigen Kredit.

          Mastercard erfreut seine Aktionäre. Der Finanzdienstleister will seine Dividende kräftig aufstocken und einen Aktiensplit vornehmen, wie er am Dienstagabend mitteilte. Die Quartalsdividende steigt um 83 Prozent auf 1,10 Dollar je Anteilsschein. Zudem wurde der Weg frei gemacht für den Rückkauf von Aktien im Umfang von 3,5 Milliarden Dollar. Bei dem angekündigten Aktiensplit sollen die Papiere im Verhältnis zehn zu eins geteilt werden - der Schritt wird im Januar 2014 über die Bühne gehen.

          Eli Lilly erwartet wegen Ablauf von Patenten Umsatzeinbrüche

          Der Chef des Pharmakonzerns Eli Lilly , John Lechleiter, rechnet wegen des Ablaufs des Patentschutzes für wichtige Medikamente mit Belastungen. Dies werde den Konzern Umsatzeinbrüche in Höhe von vier bis fünf Milliarden Dollar kosten, sagt Lechleiter dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). An diesem Mittwoch verliere der Konzern in den USA das Patent für seinen Kassenschlager, das Antidepressivum Cymbalta. Es wird künftig auch in einer billigeren Generika-Version erhältlich sein. Im März verliere der Konzern einen weiteren Patentschutz. Zwar werde Lilly in den kommenden Monaten vier neue Medikamente auf den Markt bringen, betonte der Vorstandschef. „Doch das kann man nicht in einem Jahr mit neuen Produkten wieder rein holen.“

          Freenet will sich günstig refinanzieren - neue Kreditlinie

           Der Mobilfunkdienstleister Freenet nutzt das günstige Zinsumfeld zur Refinanzierung seiner Schulden. Wie das TecDax-Unternehmen am Dienstag mitteilte, bekommt es von seinen Banken eine neue Kreditlinie in Höhe von 300 Millionen Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren bereitgestellt. Damit soll zum einen ein 2014 fälliges Darlehen abgelöst werden. Zum anderen sei damit bereits jetzt die Fähigkeit zur Rückzahlung einer 2016 auslaufenden Anleihe über 400 Millionen Euro sichergestellt, teilte Freenet weiter mit.

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