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Weitere Nachrichten : LVMH steigert Umsatz, ThyssenKrupp-Deal offenbar gescheitert

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Bild: AFP

Der Luxusgüterkonzern LVMH hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr dank der Nachfrage aus Asien und den Vereinigten Staaten gesteigert. Der Verkauf der amerikanischen Stahlwerke von ThyssenKrupp ist dagegen einem Medienbericht zufolge angeblich gescheitert.

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          Luxusgüterkonzern LVMH steigert Umsatz wie erwartet

          Der Luxusgüterkonzern LVMH hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr dank der Nachfrage aus Asien und den Vereinigten Staaten gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Erlöse auf vergleichbarer Basis um acht Prozent auf 13,7 Milliarden Euro, wie LVMH am Donnerstag in Paris mitteilte. Analysten hatten dies erwartet. Mode und Lederwaren, die umsatzstärkste Sparte im Konzern, erzielte dabei mit einem Plus von fünf Prozent ein geringeres Wachstum. Der bereinigte Gewinn legte im selben Zeitraum im Gesamtkonzern um zwei Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu. . LVMH ist bekannt für Marken wie Louis Vuitton, Tag Heuer, Givenchy oder Moët & Chandon.

          Kering bügelt mit Luxusartikeln Puma-Schlappe aus

          Der französische Puma-Großaktionär und Gucci-Besitzer Kering hat im ersten Halbjahr dank Zuwächsen im Geschäft mit Luxuxartikeln zugelegt. Der Umsatz erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus gar bei 4,2 Prozent. Dabei nahm die Dynamik im zweiten Quartal zu. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn legte im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent auf 843 Millionen Euro zu, was mehr war als Analysten erwartet hatten.

          Miele zahlt Bußgeld wegen Preisabsprachen in Dänemark

          Der Hausgerätehersteller Miele muss wegen illegaler Preisabsprachen in Dänemark ein Bußgeld von 1,2 Millionen dänischen Kronen (etwa 161.000 Euro) zahlen. Das teilte die dänische Behörde für Wettbewerb und Verbraucherschutz am Donnerstag mit. Zwei Personen aus dem Management akzeptierten eine Geldstrafe von jeweils 20.000 Kronen (2.700 Euro). Die Firma hatte die Behörde bei der Aufklärung des Falles unterstützt.

          Vivendi will Löwenanteil an Activision Blizzard verkaufen

          Der französische Medienkonzern Vivendi peilt einen milliardenschweren Verkauf seiner Beteiligung an dem US-Computer- und Videospielekonzern Activision Blizzard an. Vivendi will sich von 85 Prozent seiner Anteile an der Firma trennen, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Das Geschäft werde rund 8,2 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Der hoch verschuldete Medienkonzern gibt mit dem Verkauf seine Position als Mehrheitsaktionär auf. Acitivision Blizzard wolle mit dem Aktienrückkauf unabhängig werden, erklärte der Primus der amerikanischen Videospiele-Industrie. Dafür investiere die Firma selbst 5,83 Milliarden Dollar, 2,34 Milliarden Dollar kämen von einer Investorengruppe unter Führung von CEO Bobby Kotick.

          Verkauf der Thyssen-Stahlwerke offenbar gescheitert

          Der Verkauf der amerikanischen Stahlwerke von ThyssenKrupp ist einem Medienbericht zufolge angeblich gescheitert. Die geplante Veräußerung der beiden Werke in Brasilien und Amerika an den brasilianischen Konkurrenzen CSN sei „offenbar geplatzt“, berichtete das „Wall Street Journal Deutschland“ am Freitag unter Berufung auf „Insider“. Die beiden Unternehmen seien sich nicht über einen Preis einig geworden. Vertreter von CSN und ThyssenKrupp hätten sich am Dienstag in New York getroffen, um den Deal zu retten. Hauptstreitpunkt sei der Preis für das relativ neue Stahlwerk in Alabama, für das die Branchenrivalen Arcelor Mittal und Nippon Steel mehr geboten hätten als CSN. Bei ThyssenKrupp war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. ThyssenKrupp versucht seit Monaten, seine beiden Werke in Übersee zu verkaufen. Die Sparte Steel Americas hat dem Konzern hohe Verluste eingebrockt. Die Kosten waren auf zwölf Milliarden Euro explodiert. Nach mehreren Abschreibungen hat ThyssenKrupp die Werke noch mit 3,4 Milliarden Euro in den Büchern stehen.

             

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