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Bild: L'Oreal

Continental suspendiert seinen Chef für Brasilien und Argentinien, eine Lobbygruppe torpediert einen Milliardenvergleich von JP Morgan und andere österreichischen Banken beteiligen sich nicht an Bad Bank der Hypo Alpe Adria.

          L’Oréal verdient mit Schönheit knapp 3 Milliarden Euro

          Das Geschäft mit der Schönheit hat dem weltgrößten Kosmetikhersteller L’Oréal im vergangenen Jahr einen Gewinn in Höhe von 2,96 Milliarden Euro beschert. Neben den Massenmarkt-Produkten von Marken wie L’Oréal Paris und Garnier seien vor allem Apothekenkosmetik und Luxusartikel von Marken wie Lancôme, Giorgio Armani oder Kiehl’s gut gelaufen, teilte das französische Unternehmen am Montagabend in Paris mit. Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg im Vergleich zu 2012 um 2,3 Prozent auf rund 23 Milliarden Euro. Das Plus beim Gewinn lag 2013 bei 3,2 Prozent. Auch für 2014 rechne man mit Zuwächsen, ließ Unternehmenschef Jean-Paul Agon mitteilen. Zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz verzeichnete L’Oréal nach um Sondereinflüsse bereinigten Zahlen in den Region Afrika/Nahost und Lateinamerika. In Westeuropa wurde hingegen nur eine vergleichsweise geringe Steigerung um 1,9 Prozent registriert.

          Continental suspendiert Chef für Brasilien und Argentinien

          Der Reifenhersteller und Autozulieferer Continental hat einem Medienbericht zufolge seinen Brasilien- und Argentinien-Chef Sandro Beneduce suspendiert. Er sei Ende Januar „bis auf Weiteres von allen unternehmerischen Pflichten entbunden“, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Er sei damit zunächst vorläufig freigestellt, sagte eine Sprecherin des Dax-Konzerns am Montag in Hannover. Einen Grund für die Suspendierung nannte sie nicht. Die internen Ermittlungen liefen noch, sagte sie.

          Lobbygruppe torpediert JP-Morgan-Milliardenvergleich

          Die Großbank JP Morgan Chase sieht sich einer Klage gegen ihren 13 Milliarden Dollar schweren Hypothekenvergleich mit der amerikanischen Regierung gegenüber. Die Lobbygruppe Better Markets, die sich der Reformierung des Finanzmarkts verschrieben hat, hält die Summe für zu niedrig und verlangt eine Überprüfung vor Gericht.

          Andere Banken beteiligen sich nicht an Bad Bank der Hypo Alpe Adria

          Die österreichischen Banken werden sich nicht an einer Bad Bank für die Hypo Alpe Adria beteiligen. Das teilte Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) am Montag in Wien nach Gesprächen mit Vertretern der Banken mit. Ein Grund waren nach den Worten des Chefs der Hypo-Taskforce, Klaus Liebscher, Zeitprobleme. Die Banken hätten einen genauen Einblick in die Daten der Hypo gewollt, diese Prüfung hätte zu lang gedauert. Bei Gründung einer Bad Bank für die 19 Milliarden Euro abzuwickelnder Vermögenswerte müssten damit die Steuerzahler das Risiko tragen. Die Hypo Alpe Adria gehörte von 2007 bis 2009 der Bayern LB. Sie war und ist ein Milliardengrab.

          Gabriel empfängt Energiewirtschaft - Streitthema Stromrabatte

          Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) empfängt am Dienstag große energieintensive Unternehmen und Industrieverbände zu Gesprächen über die Energiewende. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der Nachrichtenagentur dpa nehmen auch die Gewerkschaften an dem Treffen teil.

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