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Der amerikanische Versicherer AIG bleibt von Katastrophen verschont, UPS erhöht seine Quartalsdividende und der Autozulieferer Bridgestone büßt teuer für Preisabsprachen.

          Kraft Foods steigert Quartalsumsatz wie erwartet

          Der amerikanische Lebensmittel-Konzern Kraft Foods hat im vierten Quartal seinen Umsatz gesteigert. Die bereinigten Erlöse seien um 3,2 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 4,6 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten in etwa mit diesem Ergebnis gerechnet. Während das Unternehmen mehr verkaufte, gab es sinkende Produktionskosten an die Kunden weiter. Der operative Gewinn lag im vierten Quartal bei 1,5 Milliarden Dollar, wurde allerdings durch Sondereffekte beim Pensionsprogramm des Unternehmens stark nach oben verzerrt. Im nachbörslichen Handel legten Kraft-Foods-Aktien zuletzt um 1,67 Prozent zu.

          Amerikanischer Versicherer AIG bleibt von Katastrophen verschont

          Der amerikanische Versicherer AIG profitiert von geringeren Schäden. Das in der Finanzkrise vom Staat gerettete Unternehmen schrieb im Schlussquartal einen Gewinn von unterm Strich annähernd 2,0 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 4,0 Milliarden Dollar entstanden war. AIG habe das Jahr solide abgeschlossen, sagte Konzernchef Robert Benmosche am Donnerstag in New York.

          UPS erhöht Quartalsdividende

          Der amerikanische Paketdienst UPS lässt die Augen seiner Aktionäre heller strahlen. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag eine Erhöhung der Quartalsdividende um 8,1 Prozent auf 67 amerikanische Cent an. Die Maßnahme zeige, dass das Geschäftsmodell von UPS die Rückgabe von Kapital an die Anteilseigner nachhaltig steigere, sagte Unternehmenschef Scott Davis laut Mitteilung. Im nachbörslichen Handel gaben UPS-Titel dennoch leicht nach.

          Autozulieferer Bridgestone büßt teuer für Preisabsprachen

          Wegen jahrelanger Preisabsprachen bei Gummiteilen muss der Autozulieferer Bridgestone eine Strafe von 425 Millionen Dollar (311 Millionen Euro) zahlen. Das japanische Unternehmen werde sich schuldig bekennen, sagte das amerikanische Justizministerium am Donnerstag in Washington. Bridgestone bestätigte das Schuldanerkenntnis. Ein Gericht muss der Übereinkunft noch zustimmen.

          Kabel Deutschland wirbt bei Aktionären um Vertrauen

          Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat sich nach der Übernahme durch Vodafone endgültig aus der Unabhängigkeit verabschiedet. Nach einer wechselvollen Geschichte stimmten die Aktionäre am Donnerstag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in München dem zwischen den Unternehmen ausgehandelten Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag zu. Da Vodafone bereits mehr als 76 Prozent der Anteile an dem Konzern hält, war die Abstimmung Formsache. Am Ende lag die Zustimmungsquote bei über 99,99 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Kabel Deutschland ist nun an Weisungen der Mutter gebunden und muss seine Gewinne abführen.

          Motorola-Chef geht zu Online-Speicherdienst Dropbox

          Der Handy-Hersteller Motorola verliert mit dem Verkauf an Lenovo seinen Chef Dennis Woodside. Er wird künftig beim Online-Speicherdienst Dropbox für das operative Geschäft zuständig sein. Der bisherige Google-Eigentümer Motorola bestätigte den Wechsel dem „Wall Street Journal“ am Donnerstag. Google-Veteran Woodside hatte die Führung von Motorola übernommen, nachdem der Internet-Konzern den Handy-Pionier vor knapp zwei Jahren übernommen hatte. Seine Aufgaben bei Motorola sollen vorerst die Google-Manager Nikesh Arora und Jonathan Rosenberg übernehmen.

          Aida-Chef rechnet mit starkem Wachstum im Kreuzfahrttourismus

          Aida-Cruises-Präsident Michael Ungerer rechnet mit einem weiteren starken Wachstum des Kreuzfahrttourismus. „2012 unternahmen rund 1,54 Millionen Deutsche eine Kreuzfahrt. Ich glaube fest daran, dass wir in Kürze die magische Zwei-Millionen-Marke erreichen werden“, sagte er anlässlich eines parlamentarischen Abends der Kreuzfahrtreederei Aida Cruises am Donnerstag in Berlin. Das Unternehmen gehört zum britisch-amerikanischen Kreuzfahrtkonzern Carnival.  Rund 180 Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren in die Vertretung Mecklenburg-Vorpommerns beim Bund geladen, unter ihnen Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Uwe Beckmeyer. Thema des Abends war ein umwelt- und ressourcenschonendes Wachstum der Branche.

          Gadget-Start-up Jawbone holt sich 250 Millionen Dollar

          Auf der Welle des Trends zu Fitness-Armbändern und Funk-Lautsprechern holt sich das Start-up Jawbone laut Medienberichten 250 Millionen Dollar frisches Geld von Investoren. Die Firma werde dabei insgesamt mit 3,3 Milliarden Dollar bewertet, schrieb das Technologieblog „Recode“ am Donnerstag. Die „Financial Times“ und das Blog „TechCrunch“ nannten ähnliche Zahlen. Führender Geldgeber sei der Risikoinvestor Rizvi Traverse, der bereits unter anderem bei Twitter und Facebook an Bord war.

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          Wir haben einen Rundgang über das Kölner Messegelände mit Axel Voss, dem wohl polarisierendsten Besucher der diesjährigen Gamescom unternommen und uns mit ihm über die Debatte um Artikel 13, seine Bekanntheit bei jüngeren Gamern und Minecraft unterhalten.

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