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Weitere Nachrichten : Klöckner & Co muss im dritten Quartal zurückstecken

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Der Stahlhändler Klöckner & Co kommt nicht so schnell aus dem dunklen Tal wie erhofft, der Autobauer Fiat Chrysler bietet Volkswagen-Kunden einem Medienbericht zufolge eine Wechselprämie an und das EU-Parlament geht mit VW hart ins Gericht.

          Klöckner & Co muss im dritten Quartal zurückstecken

          Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) kommt nicht so schnell aus dem dunklen Tal wie erhofft. Vor dem Hintergrund unerwartet schlechter Marktbedingungen durch weiter fallende Preise und eine schwache Nachfrage für Stahl- und Metallprodukte werde das Unternehmen seine Prognose für das dritte Quartal verfehlen, hieß es in einer am Dienstagabend veröffentlichten Mitteilung. Auf Basis vorläufiger Zahlen werde nunmehr ein operatives Ergebnis (Ebitda) vor Umstrukturierungskosten von 30 Millionen Euro erwartet. Zuvor hatte Klöckner noch mit 45 bis 55 Millionen gerechnet.

          Presse: Fiat bietet VW-Kunden im Abgas-Skandal Wechselprämie an

          Der Autobauer Fiat Chrysler bietet Volkswagen-Kunden einem Medienbericht zufolge mitten im Abgas-Skandal des deutschen Konzerns eine Wechselprämie an. Bis zu 1500 Euro könnten Kunden in Italien erhalten, die ihren VW bis Ende Oktober gegen ein Modell des Fiat-Konzerns eintauschten, berichtete die italienische Zeitung "Il Giornale". Diese Maßnahme habe das Unternehmen in einem Schreiben an seine Händler angekündigt, die die Rabatte an Kunden weiterreichen könnten. Ein Fiat-Sprecher wollte dies auf Anfrage am Dienstag nicht kommentieren. Rabatte beim Wechsel von einer Automarke zur anderen sind in der Branche allerdings nicht selten.

          EU-Parlament geht mit VW hart ins Gericht

          In der EU müssen nach Auffassung vieler Europa-Abgeordneter angesichts des Skandals bei Volkswagen so schnell wie möglich realistische Abgastests eingeführt werden. Dies forderten mehrere Parlamentarier am Dienstag in Straßburg. Eine unabhängige, EU-weite Typengenehmigungsstelle sollte rasch angegangen werden, sagte die Belgierin Kathleen Van Brempt im Namen der Sozialdemokraten.

          Microsoft zeigt mit eigener Hardware Potenzial von Windows 10

          Der neue Chef Satya Nadella hatte es bereits im Januar angekündigt: Mit Windows 10 will sich Microsoft neu erfinden. Dass es dem Unternehmen ernst damit ist, war am Dienstag in New York zu sehen. Eindrucksvoll zeigte Microsoft in einer Produktpräsentation mit dem Project Xray, was in seiner Hologramm-Brille Hololens steckt. Wie erwartet präsentierte das Unternehmen auch zwei neue Smartphones der Lumia-Reihe und die vierte Generation seiner Surface-Tablets. Mit dem Laptop Surface Book gelang Microsoft auch eine Überraschung. Microsoft habe große Fortschritte dabei gemacht, die Menschen nicht nur zu bewegen, Windows zu nutzen oder auszusuchen, sondern Windows zu lieben, verkündete Nadella. "Mit Windows 10 beginnen wir jetzt ein neues Kapitel - für uns und unsere Partner." Damit solle nichts weniger als eine neue Ära für den Personal Computer aufgeschlagen werden.

          Ecclestone: Neuer Formel-1-Besitzer wohl noch dieses Jahr

          Bernie Ecclestone rechnet mit einem Besitzerwechsel der Formel 1 möglicherweise noch in dieser Saison. "Wir werden in Kürze einen neuen Eigentümer haben, dieses Jahr", sagte der Geschäftsführer der Rennserie am Dienstag während einer Schalte ins Camp Beckenbauer nach Kitzbühel. Schon seit längerem wird darüber spekuliert, dass der Rechte-Inhaber CVC seine Mehrheitsanteile am Grand-Prix-Sport gewinnbringend verkaufen könnte. Die luxemburgische Investmentgesellschaft hat seit ihrem Einstieg im Jahr 2006 Milliarden mit der Formel 1 verdient. Ecclestone, der ebenfalls einen kleinen Anteil an der Rennserie hält, sprach nun von drei Angeboten. So gilt eine Gruppe mit Investoren aus Katar und Stephen Ross, dem Besitzer des American-Football-Teams Miami Dolphins, als Kaufinteressent. Im Gespräch war eine Summe von sieben Milliarden Euro für die Übernahme.

          Neuer Vertriebsvorstand beim Autozulieferer ZF Friedrichshafen

          Bewegung in der Chefetage beim Autozulieferer ZF Friedrichshafen: Der 59-jährige Peter Lake übernimmt im Vorstand künftig das Vertriebsressort. Bisher hat er diese Funktion schon bei der amerikanischen ZF-Tochterfirma TRW inne, künftig soll er auch für die Produktvermarktung bei der Konzernmutter zuständig sein, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das Ressort Markt, wie seine Funktion offiziell heißt, übernimmt Lake vom Vorstandschef Stefan Sommer, dem als Aufgabengebiet der Service sowie die Forschung und Entwicklung verbleiben.

          Tschechische Holding hat Interesse an Vattenfall-Braunkohle

          Die tschechische Holding EPH liebäugelt weiter mit einer Übernahme der deutschen Braunkohlesparte von Vattenfall. Gegenüber dem Verkäufer hat das Energieunternehmen nun auch offiziell sein Interesse bekundet. "Wir haben uns für das Verfahren angemeldet", sagte EPH-Sprecher Daniel Castvaj am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Am selben Tag endete eine Frist, bei der Unternehmen in einer ersten Stufe des Verkaufsprozesses ihr Interesse bekunden konnten.

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