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Weitere Nachrichten : Karstadt-Mitarbeiter haben Angst vor weiteren Einschnitten

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Bild: dpa

Bei Thyssen-Krupp gibt es derzeit keine Gespräche über den Verkauf der Marine-Sparte, die Autobranche warnt vor Dauerstreiks und Apple will die Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen.

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          Karstadt-Sanierung: Angst vor weiteren Einschnitten

          Nach der angekündigten Schließung von sechs Karstadt-Häusern stehen nach Medienberichten weitere Filialen auf der Kippe. Größter Verlustbringer sei derzeit das Warenhaus in Düsseldorf, berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf eine interne Liste des Warenhausunternehmens. Hintergrund seien nicht zuletzt Belastungen aus dem Umbau der Karstadt-Filiale. Betroffen seien aber auch andere Großstadt-Warenhäuser etwa in München oder Frankfurt, sowie Läden in kleineren Städten wie Siegen, Bottrop, Celle oder Dessau. Der neue Karstadt-Chef Stephan Fanderl hatte unmittelbar nach seinem Amtsantritt angekündigt, neben den schon beschlossenen Schließungen für weitere acht bis zehn Häuser „individuelle Lösungen“ suchen zu wollen. Dabei werde es etwa darum gehen, Alternativen für den Standort zu finden und mit Vermietern über einen früheren Ausstieg aus den laufenden Mietverträgen zu verhandeln, hatte der 51-jährige Manager in einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ gesagt.

          Thyssen-Krupp: Derzeit keine Gespräche über Verkauf der Marine-Sparte

          Thyssen-Krupp hat einen Medienbericht über einen kurz bevorstehenden Verkauf seiner Marine-Sparte an den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall zurückgewiesen. „Wir führen derzeit keine Gespräche“, sagte ein Sprecher am Sonntag auf Anfrage. Ein Rheinmetall-Sprecher lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab. Zuvor hatte das Magazin „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet, dass das Geschäft kurz vor dem Abschluss stehe.

          Autobranche warnt vor Dauerstreiks

          Die Automobilindustrie hat vor Dauerstreiks der Lokführer und Piloten gewarnt. Der Chef des Branchenverbands VDA, Matthias Wissmann, forderte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) die Lokführer-Gewerkschaft GDL und die Pilotenvereinigung Cockpit auf, ihre „Schlüsselposition“ nicht zu missbrauchen. Für die Automobilhersteller spiele die Bahn eine wichtige Rolle bei der Materialanlieferung. Außerdem werde jeder zweite Neuwagen über die Schiene transportiert. Zulieferer und Hersteller seien bisher in der Lage gewesen, auch in Ausnahmesituationen funktionierende Lieferketten zu sichern, sagte Wissmann. Während der jüngsten Bahnstreiks hätten sich viele Unternehmen den Zugriff auf zusätzliche Lkw-Kapazitäten gesichert.

          ’WSJ’: Apple will Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen

          Apple will die Streaming-App der teuer zugekauften Musik-Firma Beats laut einem Zeitungsbericht in seine iTunes-Plattform integrieren. Hintergrund sei ein deutlicher Rückgang der digitalen Musikverkäufe des Download-Dienstes um 13 bis 14 Prozent seit Jahresbeginn, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf informierte Personen. Die Einbindung von Beats in iTunes sei für das kommende Jahr geplant, hieß es in dem Bericht. Die Beats-App bietet ein Musik-Abo für zehn Dollar im Monat an. Der Technologie-Blog „TechCrunch“ hatte schon vor Monaten unter Berufung auf Insider berichtet, dass Apple Beats in iTunes einfließen lassen wolle. Die Beats-App solle dagegen komplett vom Markt verschwinden, hieß es dabei.

          Medien: Google-Chef gibt Top-Manager Pichai mehr Macht

          Google-Manager Sundar Pichai wird laut einem Medienbericht zu einer Schlüsselfigur beim Internet-Konzern. Der 42-jährige Pichai habe zusätzlich die Aufsicht über die Suchmaschine, den Kartendienst, das Online-Netzwerk Google Plus sowie Forschung, Werbeprodukte und Infrastruktur bekommen, schrieben US-Medien unter Berufung auf eine interne Ankündigung im Konzern. Pichai ist seit rund eineinhalb Jahren bereits für das populäre Mobilsystem Android zuständig. Die Manager, die diese Bereiche führen, berichteten nun an Pichai statt an Konzernchef Larry Page, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Die Verantwortung für das Chrome-Projekt mit dem Webbrowser und dem Computer-Betriebssystem behalte Pichai.

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