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Bild: REUTERS

Microsoft zeigt erste Details seiner neuen Xbox One, die Deutsche Telekom legt ihre Drahtlos-Pläne für einzelne Neubaugebiete auf Eis und der französische Energiekonzern EDF will seine Beteiligung am slowakischen Stromvertreiber Stredoslovenská Energetika (SSE) verkaufen.

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          JP Morgan-Chef Dimon darf Doppelrolle behalten

          JP Morgan-Chef Jamie Dimon darf weiter in doppelter Rolle die amerikanische Bank führen. Bei der Aktionärsversammlung in Tampa in Florida konnten sich die Kritiker Dimons am Dienstag nicht durchsetzen. Sie wollten erreichen, dass er seinen zweiten Posten als Verwaltungsratsvorsitzender abgeben muss. Bei der Abstimmung sprachen sich dann aber sogar mehr Anteilseigner als vor einem Jahr für eine Beibehaltung der Doppelfunktion aus.

          Microsoft zeigt erste Details seiner neuen Xbox One

          Microsofts nächste Spielekonsole heißt Xbox One. Am Dienstagabend präsentierte der Softwarekonzern erste Details in Seattle. Mehr als eine Dekade nach der ersten Xbox bereite die Xbox One den Weg für eine neue Generation in den Wohnzimmern, sagte Xbox-Chef Don Mattrick. „Das Team Xbox hat eine neue Mission: ein All-in-One-Gerät zu entwickeln, um eine neue Generation des Spielens, des Fernsehens und der Unterhaltung zu gestalten.“

          Telekom legt Drahtlos-Pläne für Neubaugebiete auf Eis

          Die Deutsche Telekom legt ihre Drahtlos-Pläne für einzelne Neubaugebiete auf Eis. Grund seien die Irritationen, für die das Thema „Funkversorgung in Neubaugebieten“ gesorgt habe, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bonn mit. Am Wochenende war bekannt geworden, dass das Unternehmen in einem Pilotversuch testen wollte, ob in bestimmten Neubaugebieten Festnetzanschlüsse durch drahtlose Anschlüsse ersetzen werden können. Dies wurde für Neubaugebiete überlegt, in denen eine drahtlose Lösung wirtschaftlicher als eine Festnetzversorgung war. Die Pläne waren auf Kritik bei Bundespolitikern gestoßen. Sie hatten eine Verschlechterung der Qualität befürchtet.

          Energiekonzern EDF will sich von slowakischer Tochter trennen

          Der französische Energiekonzern EDF will seine Beteiligung am slowakischen Stromvertreiber Stredoslovenská Energetika (SSE) verkaufen. Der tschechische Energiekonzern EPH solle den 49-prozentigen Anteil für geschätzte 400 Millionen Euro übernehmen, teilte EDF am Dienstagabend in Paris mit. Die Franzosen hatten die Beteiligung im Zuge einer Teilprivatisierung im Jahre 2002 für 160 Millionen Euro übernommen.

          Brasilianischer Flugzeugbauer Embraer mit Milliardengeschäft

          Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat 40 Flugzeuge des Modells E-175 an die amerikanische Airline Sky West verkauft. Der Vertrag sieht den Verkauf von 60 weiteren Flugzeugen vor und beinhaltet eine Option auf weitere 100, wie die Firma am Dienstag mitteilte. Bei einem Verkauf von 100 Flugzeugen habe der Auftrag einen Wert von 4,1 Milliarden Dollar (3,17 Milliarden Euro), heißt es in der Mitteilung des Flugzeugbauers. Die E-175-Jets bieten etwa 80 Passagieren Platz und werden auf regionalen Flügen eingesetzt. Embraer ist mit etwa 17.000 Beschäftigten eine der größten Firmen Brasiliens und nach Boeing, Airbus und Bombardier Aerospace der viertgrößte Flugzeugbauer der Welt.

          Mexikanischer Milliardär Slim verkauft Beteiligung an Philip Morris

          Der mexikanische Multimilliardär Carlos Slim verkauft seine Beteiligung von 20 Prozent am Zigarettenhersteller Philip Morris México an die Muttergesellschaft Philip Morris International. Der Kaufpreis dürfte schätzungsweise 700 Millionen Dollar (rund 544 Millionen Euro) betragen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung an die mexikanische Börse hervorgeht. Damit wird Philip Morris International 100-prozentige Eignerin ihrer mexikanischen Tochter. Die Transaktion dürfte Ende September abgeschlossen sein, hieß es in der Mitteilung der Börse. Slims Unternehmen Grupo Carso hatte die Philip-Morris-Papiere 30 Jahre lang gehalten.

          Amerikanische Politik wirft Apple Steuertricks vor: ’Geisterfirmen’ im Ausland

          Apple hat nach Auffassung amerikanischer Politiker durch ein komplexes Netz an Auslandsfirmen Milliarden Dollar an Steuerzahlungen gespart. Der Konzern betonte, stets im Rahmen der Gesetze zu handeln. „Wir sind stolz darauf, ein amerikanisches Unternehmen zu sein und unseren Beitrag zur Gesellschaft zu leisten“, sagte Konzernchef Tim Cook am Dienstag bei einer Anhörung in Washington. „Wir sind nicht auf Steuertricks angewiesen.“

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