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Bild: Reuters

L’Oreal beschleunigt im zweiten Quartal Wachstum Vinci verdient dank Spartenverkauf deutlich mehr GDF Suez leidet weiter unter Wettereinflüssen

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          Iliad will Telekom-Tochter T-Mobile US übernehmen

          Die Deutsche Telekom könnte ihre amerikanische Mobilfunktochter am Ende doch noch loswerden. Der aufstrebende französische Internet- und Mobilfunkanbieter Iliad bestätigte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Paris ein Interesse an T-Mobile US. Iliad ist bereit, 15 Milliarden Dollar (11,2 Milliarden Euro) für einen Anteil von 56,6 Prozent auf den Tisch zu legen. Damit würden die Franzosen die Kontrolle über T-Mobile US erlangen. Die Telekom äußerte sich am Abend auf Anfrage nicht. Die Telekom-Aktie legte nachbörslich zu. Das Papier von T-Mobile US legten deutlich zu. Der amerikanische Mobilfunkmarkt sei groß und attraktiv, erklärte Iliad. „T-Mobile US hat den Markt erfolgreich aufgemischt, ähnlich wie dies Iliad in Frankreich getan hat.“ Weil man bislang noch nicht in den Vereinigten Staaten vertreten sei, dürfte die Transaktion „keine Wettbewerbsprobleme bereiten“, betonte Iliad.

          L’Oreal beschleunigt im zweiten Quartal Wachstum - Starker Euro drückt auf Erlös

          Der weltgrößte Kosmetikkonzern L’Oreal hat im zweiten Quartal beim Wachstum wieder einen Zahn zugelegt. Der starke Euro zehrte den höheren Absatz allerdings wieder komplett auf, so dass der bilanzierte Erlös im zweiten Quartal wieder leicht sank. Allerdings konnte der Konzern den Rückgang im Vergleich zum Jahresauftakt deutlich reduzieren. In den ersten sechs Monaten sank der Umsatz so noch um 1,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte wie dem starken Euro habe das Wachstum 3,8 Prozent betragen. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet. Der operative Gewinn stagnierte im ersten Halbjahr bei 2,03 Milliarden Euro. Hier traf das Unternehmen die Erwartungen der Experten.

          Vinci verdient dank Spartenverkauf deutlich mehr - Sonderdividende

          Der französische Baukonzern Vinci hat im ersten Halbjahr dank eines Spartenverkaufs deutlich mehr verdient. Die Aktionäre erhalten daher eine Sonderdividende von 45 Cent, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Die Zwischendividende, die im November ausgezahlt wird, betrage insgesamt 1 Euro - wobei der reguläre Anteil wie zuletzt bei 55 Cent liege. Der Gewinn sei in den ersten sechs Monaten um fast 77 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro geklettert.

          GDF Suez leidet weiter unter Wettereinflüssen

          Der französische Strom- und Gaskonzern GDF Suez hat auch im ersten Halbjahr unter Wettereinflüssen gelitten. In Frankreich sei die Nachfrage wegen der hohen Temperaturen gering gewesen. In Südamerika habe es zudem ungewöhnlich wenig geregnet, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Paris mit. Dies habe die Produktion der Wasserkraftwerke belastet. So sanken die Erlöse um 6,3 Prozent auf 39,4 Milliarden Euro. Ohne die Berücksichtigung von Wettereffekten und gesunkener Gastarife hätte das Minus nur bei 0,6 Prozent gelegen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sackte um 14,2 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro ab (bereinigt -0,3%). Analysten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet. Seine Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen.

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