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Weitere Nachrichten : Hochtief will Leighton-Anteil für 755 Millionen Euro ausbauen

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Volkswagen setzt auf SUVs statt Cabrios, Vodafone will Kabel Deutschland und Teile von Arcor zusammenlegen und Jenoptik will die Dividende für 2013 mindestens stabil halten.

          Hochtief will Leighton-Anteil für 755 Millionen Euro ausbauen

          Hochtief will seinen Anteil an dem australischen Bauriesen Leighton vergrößern. Für mehr als eine Milliarde australische Dollar (rund 755 Millionen Euro) will Hochtief seine Beteiligung von jetzt knapp 59 Prozent auf gut 74 Prozent steigern, wie der Baukonzern am Montag in Essen mitteilte. Das vom spanischen Konzern ACS kontrollierte Unternehmen bietet allen Leigthon-Aktionären 22,15 australische Dollar je Anteil. Hochtief will dann maximal drei Achtel aller angebotenen Anteile übernehmen.

          ’Focus’: Volkswagen setzt auf SUVs statt Cabrios

          Für Volkswagen-Chef Martin Winterkorn liegen Cabrios derzeit nicht mehr unbedingt im Trend. „Die Leute wollen SUV“, sagte der Manager dem „Focus“. VW stelle sich also darauf ein, aufgrund der sinkenden Nachfrage das Angebot an Cabrios auszudünnen. Im vergangenen Jahr wurden dem Bericht zufolge in Deutschland nur noch halb so viele Autos ohne festes Dach wie 2004 angemeldet. Volkswagen liege mit 70 Prozent Marktanteil in Europa vorn. Auf dem Genfer Autosalon hatten die Wolfsburger vor wenigen Tagen die Geländewagen-Studie T-Roc vorgestellt. Das 2006 eingeführte Cabrio-Modell Eos soll hingegen nach dpa-Informationen keinen Nachfolger bekommen.

          Vodafone will Kabel Deutschland und Teile von Arcor zusammenlegen

          Der britische Telekom-Konzern Vodafone will nach der Übernahme von Kabel Deutschland Teile seiner unter dem Namen Arcor bekannt gewordenen Festnetzsparte mit dem Münchner Anbieter zusammenführen. „Im Privatkundengeschäft wollen wir unsere Festnetz-Kompetenzen mit denen von Kabel Deutschland vereinen“, sagte Vodafone-Chef Vittorio Colao der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). Der Bereich solle künftig von Unterföhring bei München aus geführt werden, während die Festnetz-Geschäftskunden nach Unternehmensangaben weiter vom hessischen Eschborn aus betreut werden.

          Jenoptik will Dividende für 2013 mindestens stabil halten

          Das Technologieunternehmen Jenoptik will für 2013 mindestens die Dividende von 18 Cent aus dem Vorjahr zahlen. „Ich sehe keinen Anlass, dass es eine niedrigere Dividende geben wird“, sagte Jenoptik-Chef Michael Mertin der „Welt am Sonntag“. Die Aktionäre sollten angemessen vom Wachstum profitieren. Allerdings wolle sich Jenoptik auch die Möglichkeit für Zukäufe offen halten. Das Vorsteuerergebnis des Herstellers von Lasern und optischen Systemen blieb vergangenes Jahr mit 47 Millionen Euro fast unverändert.

          Cebit: Deutsche Telekom will mit Mittelstand wachsen

          Die Deutsche Telekom will in den kommenden Jahren kräftig im Geschäft mit dem Mittelstand wachsen. Der Konzern kündigte auf der Computermesse Cebit in Hannover eine Mittelstandsinitiative an. Sie solle zum Jahr 2018 zusätzliche Einnahmen von 600 Millionen Euro mit IT- und Cloud-Diensten bringen, sagte am Sonntag der Chef der Geschäftskunden-Tochter T-Systems, Reinhard Clemens. Dafür will die Telekom unter anderem ein Partnernetz aus regionalen Beratungsfirmen knüpfen.

          Cebit: Microsoft will Schulterschluss von Industrie, Politik und Nutzern

          Microsoft-Deutschlandchef Christian Illek hat nach der NSA-Affäre einen Schulterschluss zwischen IT-Industrie, Politik und Verbrauchern gefordert. Die Enthüllungen um die Geheimdienstprogramme hätten das Vertrauen erschüttert, sagte Illek vor Beginn der Computermesse Cebit in Hannover. „Wir brauchen einen New Deal im Dreiklang von Industrie, Politik und Nutzern, um schnellstmöglich aus der Phase der gefühlten digitalen Depression herauszufinden.“

          Cebit: VW-Chef fordert Autobauer-Allianz gegen Datenmissbrauch

          Die zunehmende Verknüpfung von Auto- und IT-Welt erfordert aus Sicht von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn eine Allianz der Autobauer für den Schutz von Nutzer-Informationen. „Das Auto darf nicht zur Datenkrake werden“, sagte Winterkorn am Sonntag in Hannover zur Eröffnung der weltgrößten Computermesse Cebit. Die Autobauer schützten ihre Kunden vor Gefahren wie Aquaplaning, Sekundenschlaf oder lange Staus. „Und mit dem gleichen Pflichtbewusstsein werden wir unsere Kunden auch vor dem Missbrauch ihrer Daten schützen“, sagte der Konzernchef. „Wir brauchen eine Art Selbstverpflichtung der Automobilindustrie.“

          Boeing sucht nach Rissen in ’Dreamliner’-Tragflächen

          Bei Boeings pannengeplagtem Langstreckenflieger 787 „Dreamliner“ hat sich ein neues Problem aufgetan: Bei etwa 40 noch in der Produktion befindlichen Maschinen besteht die Gefahr von Haarrissen in den Tragflächen. Bereits ausgelieferte Maschinen seien nicht betroffen, erklärte ein Firmensprecher am Freitag. Die Aktie fiel nachbörslich nur leicht.

          Gewerkschaftschef Vassiliadis fordert wettbewerbsfähige Strompreise

          Der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, hat wettbewerbsfähige Strompreise für die energieintensive Industrie in Deutschland gefordert. „Schon heute sinken die Energiekosten in Amerika, in China und Nahost, während sie in Europa und besonders schnell in Deutschland steigen“, sagte Vassiliadis am Samstag beim Regionalforum Mecklenburg-Vorpommern der Gewerkschaft in Rostock. Bei zusätzlichen Belastungen drohe der Verlust gut bezahlter Arbeitsplätze und dringend notwendiger Investitionen in eigentlich konkurrenzfähigen Unternehmen.

          Mehdorn stellt Flughafen bei strengerem Nachtflugverbot infrage

          Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn zeigt sich im Streit um ein Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen kompromisslos. Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt stellte der Manager das Milliarden-Projekt sogar grundsätzlich infrage, sollte es zu einem strengeren Nachtflugverbot kommen. Die Äußerungen brachten Mehdorn heftige Kritik ein.

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