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Weitere Nachrichten : Hochtief lässt ukrainischen Fußballclub pfänden

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Keine echten Fußballfans Bild: dpa

Der Immobilienkonzern IVG warnt die Gläubiger vor Zahlungsausfällen im Insolvenzfall. Die Zahl der Riester-Verträge geht zurück. AT&T will Leap Wireless kaufen.

          6 Min.

          Der Essener Baukonzern Hochtief treibt ausstehende Zahlungen des ukrainischen Fußballclubs Dnjepr Dnjepropetrowsk Medien zufolge per Gerichtsvollzieher ein. Das Trainingslager des osteuropäischen Spitzenclubs in Bad Erlach in Österreich habe kürzlich auf Veranlassung der Deutschen entsprechenden Besuch gehabt, berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“. Im Hotel der Ukrainer hätten die Beamten im Zimmer von Dnipro-Vereinsboss Andriy Stetsenko 3.700 Euro und 3.000 Dollar in bar sichergestellt. Der Essener Konzern habe bis 2008 für 40 Millionen Euro das Stadion der Ukrainer gebaut. Bis heute schulde der Klub Hochtief noch elf Millionen.

          Ein Unternehmenssprecher äußerte sich nicht zu einzelnen Summen, bestätigte am Sonntag aber, dass einige Millionen nicht gezahlt wurden. Man schöpfe die Möglichkeiten aus, das Geld zu bekommen. In der Ukraine sind die Ansprüche laut „Focus“ schwer durchsetzbar. Dem Tabellen-Vierten der ukrainischen ersten Liga drohe auch künftig bei Auswärtsspielen etwa in der Europa League ein Besuch vom Gerichtsvollzieher. (dpa-AFX)

          IVG warnt vor Zahlungsausfällen

          Der ums Überleben ringende Immobilienkonzern IVG versucht bei den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt den Druck auf die Gläubiger zu erhöhen. Das Unternehmen veröffentlichte am Freitagabend Berechnungen über mögliche Zahlungsausfälle im Falle einer Insolvenz, einen neuen Geschäftsplan und warnte zudem vor hohen Verlusten im zweiten Quartal. Bei einer Pleite würden beispielsweise die Inhaber der Hybridanleihe über 400 Millionen Euro leer ausgehen, teilte das Unternehmen in Bonn mit.

          Zudem müssen sich die Eigentümer einer Wandelanleihe sowie die Gläubiger einer Kreditlinien mit einem Volumen von 1,35 Milliarden Euro auf hohe Verluste einstellen. IVG hatte Ende Mai angekündigt, dass die Schulden bis zu 1,75 Milliarden Euro oder rund 40 Prozent gesenkt werden müssen, um überleben zu können. Da der Vorstand den Anteilseignern bei der Hauptversammlung Ende August ein neues Finanzkonzept vorlegen will, steht IVG bei den Verhandlungen unter Zeitdruck. Die Gespräche sind kompliziert, da die einst kreditgebenden Banken ihre Pakete zum Teil an Finanzinvestoren verkauft haben. (dpa-AFX)

          Klöckner & Co. rechnet auch für 2013 mit Vorsteuerverlust

          Klöckner & Co rechnet auch für das laufenden Jahr mit einem Vorsteuerverlust. 2013 bleibe wegen der anhaltenden Stahlkrise in Europa weiter schwierig, sagte der Finanzvorstand des Stahlhändlers der „Börsen-Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). „Für ein positives Vorsteuerergebnis bräuchten wir noch ein sehr starkes zweites Halbjahr. Das ist aber nicht absehbar.“ Schon 2012 hatte das Unternehmen einen Vorsteuerverlust von 179 Millionen Euro verbucht. Im zweiten Quartal hat der MDax Konzern das prognostizierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 35 und 45 Millionen Euro erreicht. Das Ergebnis liege aber in der unteren Hälfte dieses Korridors, sagte Ketter. (dpa-AFX)

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