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Weitere Nachrichten : Handel an der Deutschen Börse schwächt sich im Mai ab

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Bild: dpa

Die frühere Siemens-Sparte Unify plant etwa die Hälfte ihrer Arbeitsplätze zu streichen, BMW will jährlich 100 Millionen Euro Personalkosten sparen und der Osram-Technikvorstand Laier verlässt das Unternehmen wegen ’unterschiedlicher Auffassungen’.

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          Handel an der Deutschen Börse schwächt sich im Mai ab

          Die Rekordjagd an den Börsen hat sich im Mai nicht bei den Wertpapierumsätzen der Deutschen Börse bemerkbar gemacht. Der Orderbuchumsatz auf dem Computersystem Xetra, im Parketthandel in Frankfurt und bei der Berliner Börse Tradegate gab im Vergleich zum Vorjahresmonat von 109,2 Milliarden Euro auf 96,1 Milliarden nach, wie die Deutsche Börse am Montag mitteilte. Der Dax kletterte im selben Monat um 3,54 Prozent.

          Kahlschlag bei Ex-Siemens-Sparte - IG Metall kündigt Widerstand an

          Die frühere Siemens-Sparte Unify plant einen tiefgreifenden Umbau und streicht etwa die Hälfte ihrer Arbeitsplätze. Von den weltweit rund 7700 Jobs sollen 3800 wegfallen, etwa die Hälfte davon in der Region Zentraleuropa, wie das auf Firmentelefon-Lösungen spezialisierte Unternehmen am Montag in München und Boca Raton in Florida mitteilte. Die IG Metall kritisierte die Pläne scharf und kündigte Widerstand an. Mit dem Umbau solle das Unternehmen verschlankt und an die veränderten Markterfordernisse angepasst werden. Künftig werde der Schwerpunkt unter anderem bei den Themen Softwareentwicklung und Integration liegen, hieß es. Nach den Worten einer Unify-Sprecherin ist noch unklar, wie hart der Stellenabbau die deutschen Mitarbeiter treffen wird. Das Unternehmen arbeite an den Einzelheiten, und die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern würden nun aufgenommen. Unify hat annähernd 30 Standorte in Deutschland.

          Presse: BMW will jährlich 100 Millionen Euro Personalkosten sparen

          Der Autobauer BMW will nach einem Bericht des „Münchner Merkur“ ab 2015 jährlich 100 Millionen Euro an Personalkosten in seinen deutschen Werken einsparen. Alleine auf das größte BMW-Werk in Dingolfing entfielen davon 37 Millionen Euro pro Jahr, berichtete die Zeitung (Dienstag) unter Berufung auf Arbeitnehmervertreter. Das Regensburger Werk solle jährlich 15 Millionen Euro einsparen, und das Münchner Werk müsse Arbeitnehmervertretern zufolge seine Personalkosen um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag reduzieren.

          Technikvorstand verlässt Osram wegen ’unterschiedlicher Auffassungen’

          Der Leuchtmittelhersteller Osram trennt sich von Technikvorstand Peter Laier. Der Aufsichtsrat der Osram Licht AG habe am Montag in einer außerordentlichen Sitzung die Bestellung des 45-Jährigen in den Vorstand zu Ende Juni aufgehoben, teilte die frühere Siemens-Tochter in München mit. „Grund hierfür sind unterschiedliche Auffassungen im Vorstand über Führung und Ausrichtung der Geschäfte des Unternehmens.“

          Novartis: Zykadia mit Fortschritten bei nicht kleinzelligem Lungenkrebs

          Der schweizerische Pharmakonzern Novartis hat positive Studiendaten für das Medikament Zykadia zur Behandlung von nicht kleinzelligem Lungenkrebs veröffentlicht. Das Unternehmen stellte am Dienstag auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago weitere Daten aus einer Studie vor. Die Behandlung mit Zykadia habe bei den meisten Patienten zu einer Schrumpfung der Tumore geführt, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Fortschritte hätten auch Patienten mit Gehirn-Metastasen gezeigt.

          Neues Aufsichtsratsmitglied Kaufmann kritisiert Fraport

          Das neue Aufsichtsratsmitglied der Frankfurter Fraport, Frank-Peter Kaufmann, hat nach einem Bericht den Umgang des Flughafenbetreibers mit Bürgerprotesten gegen Fluglärm kritisiert. Der „Frankfurter Rundschau“ (Dienstag) sagte der grüne hessische Landtagsabgeordnete: „Man hört von der Fraport immer wieder die Aussage: „Wir machen doch schon alles.“ Ich sage dazu: Wer so auf Wünsche reagiert, hat das Problem nicht verstanden.“ Es sei „eine Abwehräußerung und keine, die das Problem aufnimmt.“ Als eines seiner Ziele nannte Kaufmann, „dass das Aufnehmen der Probleme im Aufsichtsrat wachsen könnte“. Der Grünen-Politiker war am vergangenen Freitag in das Kontrollgremium gewählt worden.

          Amerikas Regierung will CO2-Ausstoß heimischer Kraftwerke drosseln

          Im Kampf gegen den weltweiten Klimawandel will der amerikanische Präsident Barack Obama die heimischen Kraftwerke dazu verpflichten, deutlich weniger Kohlendioxid auszustoßen. Bis 2030 sollen sie ihre Emissionen um 30 Prozent gegenüber 2005 verringern. Dies sieht ein am Montag veröffentlichter Verordnungsentwurf der Umweltbehörde EPA vor.

          Dobrindt: Externe Kontrolle soll Schwachstellen am BER aufdecken

          Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will mit der vorgeschlagenen externen Kontrolle der Planungen am künftigen Hauptstadtflughafen BER mögliche weitere Risiken verhindern. Ein solches Controlling solle „Schwachstellen aufdecken, informieren und den Fortschritt des Großprojekts unterstützen“, sagte der CSU- Politiker am Montag in Berlin. Dies habe er den Mitgesellschaftern Berlin und Brandenburg vorgeschlagen. „Die Probleme des Flughafens werden heute deutlich konsequenter abgearbeitet als früher - sie reißen aber nicht ab“, betonte Dobrindt. „Es besteht eine Lücke zwischen den gesteckten Zielen und dem tatsächlichen Stand.“

          Russland und Ukraine nähern sich im Gasstreit an

          Im monatelangen Streit zwischen Russland und der Ukraine um Gaslieferungen ist ein Kompromiss in Sicht. Sowohl ein Tilgungsplan für die offenen Rechnungen als auch ein Vorschlag für den Preis künftiger Lieferungen liegt auf dem Tisch. Das sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Montag nach einem mehrstündigen Treffen mit den Energieministern beider Länder in Brüssel. Details zum Inhalt nannte der EU-Kommissar nicht.

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          Untersuchungen zum Coronavirus an der Charité Berlin Mitte

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          Bei drei weiteren Menschen in Bayern wird das Coronavirus nachgewiesen. Wie der erste deutsche Patient sind sie Mitarbeiter der Firma Webasto aus Starnberg, teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. Das Unternehmen schließt vorübergehend seine Zentrale.
          Trump und Netanjahu im Weißen Haus

          Israelische Siedler : Die extreme Rechte ist empört

          Einerseits bekommt Netanjahu jetzt Ärger mit innenpolitischen Verbündeten. Andererseits sonnt er sich im Glanze seines Auftritts mit Trump: Noch nie kam Washington Israel so weit entgegen.

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