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Weitere Nachrichten : Google-Tochter Motorola scheitert mit amerikanischem Importverbot gegen iPhone

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Bild: AFP

Der Continental-Konkurrent Michelin verzeichnet einen kräftigen Umsatzrückgang, eine Schrumpfkur verhilft Texas Instruments zu mehr Gewinn und ST Microelectronics machen wegen ST-Ericsson wieder Verlust.

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          Google-Tochter Motorola scheitert mit amerikanischem Importverbot gegen iPhone

          Der Handy-Pionier Motorola ist nach einem jahrelangen Patentverfahren mit einem Versuch gescheitert, die Einfuhr von Apples iPhones in die Vereinigten Staaten zu verbieten. Die amerikanische Handelskommission ITC erklärte auch das letzte in dem Fall verbliebene Patent für ungültig, wie aus einer am Montag veröffentlichten Entscheidung hervorgeht. Bei dem Motorola-Patent geht es um eine wichtige Funktion heutiger Smartphones: Einen Sensor, der verhindert, dass ein Touchscreen reagiert, wenn man ihn beim Telefonieren ans Gesicht hält.

          Continental-Konkurrent Michelin mit kräftigem Umsatzrückgang

          Der französische Reifenhersteller Michelin hat wegen eines schwachen Automarktes in Europa im ersten Quartal einen kräftigen Umsatzrückgang verzeichnet. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 4,88 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Montag mit. Analysten hatten mit etwas mehr gerechnet. Die Nachfrage in den reifen Märkten sei schwach gewesen, hieß es in der Mitteilung weiter. Die habe besonders für Europa gegolten. Auch in Nordamerika sei die Entwicklung enttäuschend gewesen. Der französische Continental-Rivale bestätigte dennoch die Ziele für das Gesamtjahr. Die globale Aufstellung dürfte helfen. Zudem wirkten sich gesunkene Rohstoffkosten positiv aus.

          Schrumpfkur verhilft Texas Instruments zu mehr Gewinn

          Der Chip-Spezialist Texas Instruments hat nach einer Schrumpfkur wieder deutlich verdient. Der Gewinn stieg im ersten Quartal um 37 Prozent auf 362 Millionen Dollar. Der Umsatz ging unterdessen um 8 Prozent auf knapp 2,89 Milliarden Dollar zurück, wie das Unternehmen nach amerikanischem Börsenschluss am Montag mitteilte.

          ST Microelectronics wegen ST-Ericsson wieder mit Verlust

          Vor allem wegen des ungeliebten Gemeinschaftsunternehmens ST-Ericsson hat Europas größter Halbleiterhersteller im ersten Quartal fast so viel Geld verbrannt wie im Vorjahr. Unter dem Strich lag das Minus bei 171 Millionen Dollar, nach 176 Millionen im ersten Quartal 2012. Der Umsatz sank um 0,4 Prozent auf 2,01 Milliarden Dollar, wie ST Microelectronics (STM) am Montag mitteilte.

          Eurobank wendet sich an griechischen Stabilitätsfonds

          Das zweitgrößte griechische Geldhaus, die Eurobank, hat nicht das nötige Geld für eine Rekapitalisierung aufgetrieben und sich daher für eine Rettung an den griechischen Stabilitätsfonds gewandt. Dies teilte die Bank am Montag mit. Das Institut ist die erste der insgesamt vier systemrelevanten Banken des Landes, die um Hilfe vom Stabilitätsfonds bittet.

          Neuer Rückschlag für Siemens-Zugsparte

          Siemens droht beim Zuggeschäft ein weiterer teurer Rückschlag. Vorstandsmitglied Roland Busch sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag), bei der Lieferung von zehn Hochgeschwindigkeitszügen für den Eurotunnel-Betreiber Eurostar zeichneten sich ernste Probleme ab. „Wir haben die Komplexität des Auftrags unterschätzt“, sagte Busch. Die Probleme beim Eurostar und beim neuen ICE belasteten den Gewinn: „Wir werden durch die Bahn-Projekte im abgelaufenen Quartal 2013 erneut eine Sonderbelastung haben.“ Sie werde noch über den 116 Millionen Euro im Quartal zuvor liegen.

          Lufthansa: Rund 150.000 Fluggäste waren von Streik betroffen

          Der Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals hat am Montag Auswirkungen für rund 150.000 Fluggäste gehabt. Das teilte die Lufthansa in Frankfurt mit. Nahezu alle Flüge innerhalb Deutschlands und Europas seien abgesagt worden. Für diesen Dienstag rechnet Europas größte Fluggesellschaft jedoch wieder mit einem weitgehend normalen Flugbetrieb. Der Einsatz der Frühschicht an den deutschen Stationen sei gesichert. Vereinzelt könne es aber noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. Deshalb sollten sich Fluggäste frühzeitig vor der Reise auf der Lufthansa-Internetseite (www.lufthansa.com) über ihren Flug informieren.

          British-Airways-Mutter IAG will bei Airbus 18 A350-Jets bestellen

          Der Flugzeugbauer Airbus hat British Airways als Neukunden für seinen neuen Langstreckenjet A350 gewonnen. Der Mutterkonzern von British Airways und Iberia, die International Airlines Group (IAG), will 18 Exemplare des neuen Fliegers in der Langversion A350-1000 bestellen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Hinzu kommen Kaufoptionen für weitere 18 Jets des Typs. Zusammen mit den 18 bereits zuvor bestellten Boeing 787 „Dreamliner“ sollen die Flugzeuge in den Jahren 2017 bis 2023 die 30 älteren Boeing-Jumbos vom Typ 747-400 aus der Langstreckenflotte von British Airways ersetzen.

          EU beschließt Klimaaufschub für Fluggesellschaften

          Gnadenfrist für Fluggesellschaften: Airlines müssen für Verbindungen von und nach Europa vorerst keine Rechte zum Ausstoß des Treibhausgases CO2 vorlegen. Das beschlossen die EU-Minister am Montag in Luxemburg. Diese Verschmutzungsrechte sollten die Unternehmen ursprünglich schon für Flüge aus dem vergangenen Jahr vorlegen. Nun erhalten sie ein Jahr mehr Zeit. Der Aufschub gilt nur für Flüge von und nach Europa - für innereuropäische Flüge müssen die Fluggesellschaften seit 2012 CO2-Verschmutzungsrechte vorweisen.

          Nokia wirft HTC Ideenklau bei Mikrofon-Technik vor

          Nokia hat im jahrelangen Ideenklau-Streit mit dem Konkurrenten HTC einen weiteren juristischen Erfolg verbucht. Ein Gericht in den Niederlanden erließ eine Einstweilige Verfügung gegen den Hersteller aus Taiwan, wie Nokia am Montagabend mitteilte. Nokia habe im Smartphone HTC One ein Mikrofon entdeckt, das exklusiv für Geräte der Finnen entwickelt worden sei.

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          Einen Fusionspartner wird die Commerzbank nicht mehr finden.

          Fusion oder Aufteilung? : Die Commerzbank hat den Zug verpasst

          Einen Fusionspartner wird die Commerzbank nicht mehr finden, sie steht vor einer ungewissen Zukunft. Am Ende bleibt vielleicht nur noch die Aufspaltung der Traditionsbank in Einzelteile.

          Rivalität mit Amerika : Was braucht China noch zur Weltmacht?

          Die Geschichte der Menschheit ist geprägt vom Aufstieg und Niedergang mächtiger Reiche und Staaten. Ist Amerikas Absturz unvermeidlich? China zeigt schon jetzt, welche internationale Ordnung es sich vorstellt.

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