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Weitere Nachrichten : Gewinn von FMC sinkt überraschend

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Fresenius Medical Care in Bogota Bild: dpa

Die Gewinne von FMC, Fiat, Audi und Wacker Chemie sind gesunken. Qiagen senkt die Ergebnisprognose. Nur Fresenius und Clariant machen mehr Gewinn. Solarworld mehr Verlust.

          Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient als vor Jahresfrist. Der Gewinn fiel um 39 Prozent auf 225 Millionen Dollar, wie der weltgrößte Blutwäschekonzern am Dienstag mitteilte. Hauptverantwortlich für den Rückgang war ein positiver Sondereffekt in Höhe von 127 Millionen Dollar aus dem Vorjahr, der im Zusammenhang mit der Übernahme des amerikanischen Konkurrenten Liberty Dialysis stand.

          Die Umsätze kletterten Anfang des Jahres um sieben Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar. Von Reuters befragte Analysten hatten für das Auftaktquartal bei einem Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar einen Überschuss von 256 Millionen Dollar prognostiziert.

          In den Vereinigten Staaten bekommt FMC derzeit die Einschnitte im Gesundheitssystem zu spüren. Von den automatischen Haushaltskürzungen, die im März in Kraft getreten sind, ist nämlich auch der Dialysemarkt betroffen. FMC-Chef Rice Powell bekräftigte für 2013 dennoch die bisher ausgegeben Ziele. Der Gewinn soll demnach zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Dollar verharren, der Umsatz auf mehr als 14,6 Milliarden Dollar steigen.

          Die durchschnittliche Vergütung pro Dialyse-Behandlung in den Vereinigten Staaten - eine der wichtigsten Kennzahlen in der Branche - stieg im ersten Quartal 2013 auf 359 Dollar nach 353 Dollar vor Jahresfrist. Allerdings nahmen auch die Kosten zu auf 294 Dollar nach 286 Dollar im ersten Quartal 2012. (Reuters)

          Fresenius macht mehr Gewinn

          Der Gesundheitskonzern Fresenius hat dank florierender Geschäfte mit Nachahmermedikamenten und Krankenhäusern zu Jahresbeginn mehr verdient. Der bereinigte Gewinn sei im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 224 Millionen Euro gestiegen, wie der Konzern aus dem hessischen Bad Homburg am Dienstag mitteilte. Analysten hatten allerdings mit etwas mehr gerechnet. Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 4,9 Milliarden Euro und entsprach damit den Erwartungen der Experten.

          Für das laufende Jahr bekräftigte Konzernchef Ulf Schneider die bisherige Prognose. Der Umsatz soll demnach währungsbereinigt um sieben bis zehn Prozent steigen, das Konzernergebnis um sieben bis zwölf Prozent. „Wir sind auf bestem Wege, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2013 zu erreichen und unser Konzernergebnis erstmals über die Marke von einer Milliarde Euro zu steigern“, sagte Schneider.  (Reuters)

          Verlust von Solarworld steigt stark

          Der Bonner Solarkonzern Solarworld ist im vergangenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich habe ein Verlust von 476,9 Millionen Euro im Konzern nach 307,1 Millionen Euro 2011 gestanden, teilte das Unternehmen am Montagabend in einer Pflichtveröffentlichung auf Basis eines noch ungeprüften Abschlusses mit. Der Konzernumsatz brach wegen eines massiven Preisrückgangs um 42 Prozent auf 606 Millionen Euro ein. Die Zahlen seien vorläufig und könnten sich noch ändern.

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