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Weitere Nachrichten : Freenet bestätigt Jahresprognosen

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Bild: ddp

Fernsehen und Freizeitparks bringen Walt Disney gute Geschäftszahlen, First Solar streicht nach einem enttäuschenden Quartal seine Jahresprognose zusammen und die UBS verkauft ihr Rohstoff-Derivategeschäft an JP Morgan.

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          Freenet bestätigt nach gutem zweiten Quartal Jahresprognosen

          Freenet hält nach einem erfolgreich verlaufenen Jahresviertel an seinen Vorhersagen fest. „Aufgrund der guten Ergebnisse des zweiten Quartals bestätigen wir unsere Prognose für die Geschäftsjahre 2013 und 2014“, sagte Finanzvorstand Joachim Preisig am Dienstag. Zudem will das Unternehmen an seiner Dividendenpolitik festhalten.

          Fernsehen und Freizeitparks bringen Walt Disney das Geld

          Der Unterhaltungskonzern Walt Disney trifft weiterhin den Geschmack der Massen. Das macht sich in den Geschäftszahlen bemerkbar. Vor allem die Fernsehsender, Freizeitparks und Kreuzfahrtschiffe warfen im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) mehr Geld ab als im Vorjahreszeitraum. Auf der Negativseite standen fehlende Kinohits sowie ein höherer Verlust in der Internet- und Spielesparte.

          Fernsehen füllt Medienmogul Murdoch die Kasse

          Ein gut laufendes Fernsehgeschäft hat Medienzar Rupert Murdoch kräftig Geld in die Kasse gespült. Vor allem das Kabelfernsehen erwies sich als Goldgrube. Zu Murdochs Reich gehört auch der Bezahlsender Sky Deutschland, der nach einer Durststrecke zuletzt stetig Abonnenten gewinnen konnte und nur knapp an schwarzen Zahlen vorbeischrammte.

          First Solar streicht nach enttäuschendem Quartal Jahresprognose zusammen

          Der größte amerikanische Hersteller von Solarmodulen hat nach einem enttäuschenden Quartal seine Jahresprognose zusammengestrichen. Im zweiten Jahresviertel brach der Umsatz um knapp die Hälfte auf 519,8 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich erwirtschaftete First Solar noch einen Gewinn von 33,6 Millionen Dollar. Im Vorjahr waren es mit 111 Millionen Dollar noch erheblich mehr gewesen. Die Quartalsentwicklung lag deutlich unter den Erwartungen von Experten, im nachbörslichen Handel rauschten First-Solar-Titel um fast 9 Prozent in die Tiefe. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Umsatz im Gesamtjahr von 3,6 bis 3,8 Milliarden Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 3,75 bis 4,25 Dollar.

          Amgen bleibt an Bayer-Partner Onyx dran: Gebot auf 130 Dollar erhöht

          Amgen lässt Kreisen zufolge beim Bayer-Partner Onyx nicht locker. Der weltweit größte Biotechkonzern habe sein Angebot auf 130 Dollar erhöht, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Das Amgen-Gebot sei das derzeit höchste. Ursprünglich hatten die Amerikaner 120 Dollar geboten, waren beim Onyx-Management aber auf Widerstand gestoßen. Die beiden Unternehmen wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Im nachbörslichen Handel legten Amgen um mehr als 2 Prozent zu, während Onyx kaum verändert tendierten.

          UBS verkauft Rohstoff-Derivategeschäft an JP Morgan

          Die schweizerische Großbank UBS hat einen weiteren kleineren Schritt bei der Konzentration im Investmentbanking auf gewisse Kernbereiche vollzogen. Das Geschäft mit außerbörslich gehandelten Rohstoffderivaten wird an die amerikanische Bank JP Morgan verkauft, wie UBS am Dienstagabend mitteilte. Die finanziellen Details der Transaktion wurden nicht bekanntgegeben.

          UBS muss im CDO-Rechtsstreit mit der SEC 50 Millionen Dollar zahlen

          Die amerikanische Wertpapieraufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat die UBS mit einer Buße von 50 Millionen Dollar wegen Verstößen gegen Wertpapiervorschriften belegt. Dabei geht es um die Strukturierung und den Vertrieb von komplexen Wertpapieren, sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO). Die schweizerische Großbank habe dabei nicht öffentlich gemacht, dass sie Vorauszahlungen in Höhe von 23,6 Millionen Dollar beim Ankauf der zu Grunde liegenden Credit Default Swaps (CDS) erhalten habe, schrieb die SEC am Dienstag.

          Brüssel will Experten-Streit um Kältemittel schlichten

          Im Streit um ein von Daimler genutztes Auto-Kältemittel will die EU-Kommission schlichten. Die Brüsseler Behörde teilte am Dienstag mit, sie wolle eine Überprüfung verschiedener Tests durch eigene Wissenschaftler anbieten. Das soll bei Autobauern und verunsicherten Verbrauchern für Klarheit sorgen.

          Entscheidung über Prozess gegen Bayern LB-Vorstände steht bevor

          Für die ehemaligen Vorstände der Bayern LB wird es ernst. Das Landgericht München will in den nächsten Tagen bekanntgeben, ob die Anklage gegen die einstigen Top-Manager der Landesbank wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria zugelassen wird. Voraussichtlich in dieser Woche sei mit einer Entscheidung zu rechnen, sagte Gerichtssprecherin Margarete Nötzel am Dienstagabend in München und bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch).

          Nicaraguanische Opposition klagt gegen umstrittenes Kanalprojekt

          Die nicaraguanische Opposition hat Verfassungsklage gegen das umstrittene Kanalbauprojekt in dem mittelamerikanischen Land eingereicht. Die Debatte über das entsprechende Gesetz sei zu kurz gewesen, zitierte die Zeitung „El Nuevo Diario“ am Dienstag den Abgeordneten des Oppositionsblocks BDN, Luis Callejas. Zudem gefährde die mindestens 50 Jahre währende Konzession an das Hongkonger Unternehmen HKND die Souveränität Nicaraguas. Die Firma will in dem Land eine Wasserstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik bauen. Die Passage soll rund 40 Milliarden Dollar (30,3 Milliarden Euro) kosten und dem Panamakanal Konkurrenz machen.

          Topmeldungen

          Viele sonnenhungrige Urlauber und Tagestouristen bevölkern bei heißen Sommerwetter dicht an dicht den Strand des Ostseebades in Heringsdorf (Mecklenburg-Vorpommern).

          F.A.Z. Frühdenker : Die ersten Flecken auf der Corona-Landkarte

          In NRW gilt eine höhere Corona-Warnstufe. Der Bundestag berät über Katastrophenschutz. Und der Weltklimarat bereitet die Veröffentlichung seines neuen Berichts vor. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.

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