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Weitere Nachrichten : EU verschärft Ton im Telekom-Streit mit China

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Sieht gut aus, funktioniert aber nicht so richtig Bild: REUTERS

Vodafone dementiert Pläne, mehr Stellen abzubauen als geplant, die Deutsche Euroshop erhöht die Jahresprognose und Boeing hat Triebwerksprobleme.

          3 Min.

          Vodafone dementiert höheren Stellenabbau

          Deutschlands zweitgrößter Mobilfunkanbieter Vodafone wehrt sich gegen Meldungen, noch mehr Stellen abbauen zu wollen als angekündigt. Das Unternehmen dementierte am Mittwoch in Düsseldorf einen Bericht des „Manager Magazins“, zusätzlich zum bereits bekannten Stellenabbau bis zu 500 Stellen im Finanz- und Personalwesen streichen zu wollen. „Mehr Arbeitsplatzabbau als angekündigt, ist mir nicht bekannt“, sagte auch der IG Metall-Vertreter im Vodafone-Aufsichtsrat, Siegfried Balduin, auf dpa-Anfrage. Bereits im April hatte das Düsseldorfer Unternehmen vermeldet, Mitarbeiter zu kündigen. Bis 2015 sollen 500 der 11.000 Stellen wegfallen. (dpa-AFX)

          Deutsche Euroshop erhöht Jahresprognose

          Der Einkaufszentrenbetreiber Deutsche Euroshop geht nach der Komplettübernahme der Altmarkt-Galerie in Dresden in diesem Jahr von einem Betriebsgewinn aus. Dieser werde bei 162 bis 165 Millionen Euro liegen. Zuvor waren 14 Millionen Euro weniger angestrebt worden. Der Umsatz auf 186 bis 189 Millionen Euro steigen. Die Dividende soll mindestens auf dem Vorjahresniveau von 1,20 Euro liegen. Im ersten Quartal legte der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10 Prozent auf 42,4 Millionen Euro zu. Das Betriebsergebnis kletterte ebenfalls um 10 Prozent auf 37,3 Millionen Euro. (dpa-AFX)

          EU verschärft Ton im Telekom-Streit mit China

          Die EU-Kommission droht nun auch den chinesischen Telekommunikationsausrüstern mit Anti-Dumping-Ermittlungen. Die Brüsseler Behörde habe sich grundsätzlich zu der Aufnahme von Untersuchungen wegen des Verdachts illegaler Beihilfe bereiterklärt, teilte Handelskommissar Karel De Gucht am Mittwoch mit. Damit bestätigte er Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus EU-Kreisen. Zunächst soll aber angestrebt werden, in Verhandlungen eine einvernehmliche Lösung mit China zu finden.

          Die EU beziffert das jährliche Volumen der Importe aus China auf rund eine Milliarde Euro. Das chinesische Unternehmen Huawei erklärte am Abend, man bedauere den Schritt, insbesondere weil die Kommission in diesem Fall selbst die Initiative ergriffen habe statt auf Beschwerden von europäischen Unternehmen zu reagieren. Sie habe zudem nicht auf das Angebot von Huawei reagiert, Gespräche über das Thema zu führen. Die Vorwürfe seien gegenstandslos. (Reuters)

          Probleme bei Boeing reißen nicht ab

          Der Flugzeugbauer Boeing muss sich mit neuen Problemen herumschlagen. Beim Langstreckenflieger des Typs 777 kommt es offenbar zu Problemen mit den Triebwerken, wie Boeing und Triebwerkshersteller General Electric (GE) mitteilten. Mehr als 70 Maschinen des Typs sind betroffen. Durch den Defekt könnte es zu einem Triebwerkausfall kommen, dies stellt insbesondere bei Langstreckenflügen ein Sicherheitsproblem dar. (Dow Jones)

          VTG startet mit höherem Gewinn ins Jahr

          Neue Waggons und höhere Preise in der Waggonvermietung haben dem Schienenlogistikkonzern VTG zu einem Umsatz- und Ergebnisanstieg verholfen. Im ersten Quartal kletterte der Konzernumsatz um 5,3 Prozent auf 202,1 Millionen Euro, wie VTG am Donnerstag mitteilte. Der operative Gewinn legte um 9,5 Prozent auf 45 Millionen Euro zu. Damit übertraf VTG die Erwartungen der von Reuters befragten Analysten, die im Schnitt bei einem Umsatz von 193 Millionen Euro einen Betriebsgewinn von 43,6 Millionen Euro erwartet hatten.

          Insgesamt sieht sich das Unternehmen im Plan, die Jahresziele zu erreichen. VTG will den Konzernumsatz auf 780 bis 830 Millionen Euro steigern, der Betriebsgewinn soll auf 180 bis 190 Millionen Euro klettern. Im vergangenen Jahr hatte VTG einen Umsatz von 767 Millionen Euro und einen Betriebsgewinn von 173,8 Millionen Euro erzielt. (Reuters)

          SAF-Holland bekommt schwache Nachfrage nach Lkw zu spüren

          Die schwache Nachfrage nach Nutzfahrzeugen hat dem Zulieferer SAF-Holland zugesetzt. Trotz eines Rückgangs bei Umsatz und operativem Gewinn im ersten Quartal sieht sich das Unternehmen aber in der Spur, die für das Gesamtjahr geplanten Zuwächse zu erreichen.

          Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 210 von 217 Millionen Euro, wie SAF am Donnerstag mitteilte. Damit sei das Ziel für das erste Quartal erreicht worden, erklärte der Vorstand. Das bereinigte Betriebsergebnis  ging auf 13,8 von 14,4 Millionen Euro zurück. Dank Kostensenkungen stieg der Überschuss aber um 43,3 Prozent auf 8,6 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet SAF einen Umsatz zwischen 875 Millionen Euro und 900 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis soll auf mehr als 60 Millionen Euro steigen. (Reuters)

          Versicherer Zurich verdient im ersten Quartal weniger

          Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich Insurance Group hat im ersten Quartal weniger verdient. Unter dem Strich standen nach drei Monaten 1,06 Milliarden Dollar Gewinn, wie der Konzern aus Zürich am Donnerstag  mitteilte. Das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Analysten hatten mehr erwartet - im Schnitt 1,14 Milliarden Dollar. Eine Prognose nannte der Versicherer wie üblich nicht. (Reuters)

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