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Weitere Nachrichten : EU berät über schärfere Sanktionen gegen Russland

Ein Richter hatte vor zwei Jahren erklärt, dass Schnittstellen bei Software - sogenannte APIs - urheberrechtlich nicht schützbar seien. Dies sah das Berufungsgericht nun anders. Der Fall hatte in der Branche von Anfang an für Aufsehen gesorgt, weil unter anderem die Konzernchefs Larry Ellison und Larry Page aussagten. (dpa-AFX)

Gabriel fordert mehr Transparenz bei Freihandelsabkommen mit Vereinigten Staaten

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat mehr Offenheit bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten gefordert. „Was wir jetzt machen müssen, ist für Transparenz zu sorgen, damit die Menschen wissen, worüber verhandelt wird“, sagte Gabriel am Sonntagabend im ZDF. Angesichts vieler Befürchtungen, im Zuge des Abkommens könnten sich europäische Standards etwa beim Umwelt- oder Verbraucherschutz verschlechtern, sagte Gabriel. Er plädierte für eine sachliche Diskussion und eine „Entmystifizierung“ des Vorhabens.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte das geplante Freihandelsabkommen am Samstag gegen Kritik verteidigt. „Es geht hier nicht, wie oft gesagt wird, um die Absenkung von Standards - im Gegenteil“, sagte sie in ihrem wöchentlichen Internet-Podcast. Es gelte vielmehr, Handelsbarrieren wie Zölle oder „nicht-tarifäre Hemmnisse“ abzubauen. (dpa-AFX)

Drei Viertel der Tschechen gegen Euro-Einführung

Eine klare Mehrheit der Tschechen lehnt den Beitritt ihres Landes zur Eurozone weiterhin ab. Nach einer am Samstag in den Medien veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CVVM sprachen sich nur 19 Prozent für eine Euro-Einführung aus. „Ich stimme nicht zu“, antworteten hingegen 76 Prozent der Bürger. Gegenüber einer gleichen Umfrage vor einem Jahr schwächte sich die Euro-Skepsis damit nur minimal ab. Damals waren 77 Prozent gegen den Euro und 18 Prozent dafür gewesen. Das Institut CVVM gehört zum Soziologie-Institut der tschechischen Akademie der Wissenschaften. (dpa-AFX)

Sprint könnte bald für T-Mobile US bieten

Der amerikanische Telekomkonzern Sprint arbeitet einem Bericht zufolge weiter mit Hochdruck an einer Offerte für die Telekom-Tochter T-Mobile US. Es könnte bereits in den kommenden Wochen ein Gebot geben, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Größtes Problem sei nach wie vor die Unsicherheit, ob die amerikanischen Wettbewerbshüter eine Übernahme des viertgrößten amerikanischen Mobilfunkers durch die Nummer drei verbieten würde. Die Telekom wolle sich dagegen absichern. Sollte der Verkauf am Widerstand der Aufseher scheitern, fordert die Telekom dem Bericht zufolge eine Zahlung von mehr als einer Milliarde Dollar von Sprint. (dpa-AFX)

Bouygues Telecom prüft Streichung von 20 Prozent der Stellen

Nach dem verlorenen Bieterwettkampf um eine Mobilfunk-Tochter von Vivendi prüft Bouygues Telecom einer Zeitung zufolge die Streichung von mehr als einem Fünftel der Arbeitsplätze. Wie „Le Figaro“ (Montagausgabe) vorab unter Berufung auf Gewerkschaften berichtete, wird ein Abbau von bis zu 2000 der 9000 Stellen befürchtet. Ein Ankündigung werde allerdings nicht vor der Europa-Wahl am 25. Mai erwartet. Die Vivendi-Tochter SFR ging nach einem milliardenschweren Bietergefecht an das Kabelunternehmen Numericable. (Reuters)

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Wegen der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung der Vereinigten Staaten hat die amerikanische Notenbank Fed ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Die Notenbanker fassten den Beschluss jedoch nicht einstimmig.

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