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Weitere Nachrichten : Enel verliert Umsatz und Gewinn

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Bild: Reuters

Noch vor dem Ende der laufenden Neuausrichtung bekommt der Rhön-Chef einen neuen Vertrag, der Lkw-Bauer Volvo streicht 3000 Arbeitsplätze und VW treibt die Vorreiterrolle in Westchina weiter voran.

          Enel verliert Umsatz und Gewinn - Schulden steigen

          Der größte italienische Versorger Enel hat in den ersten neun Monaten des Jahres angesichts eines sinkenden Stromabsatzes und hoher Einmalkosten kräftig an Umsatz und Gewinn verloren. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, ging der Umsatz zwischen Januar und Ende September um 6,5 Prozent auf 54,1 Milliarden Euro zurück, während der Gewinn unter dem Strich um 16,2 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro absackte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gab um 4,1 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro nach.

          Mitten im Umbau: Vertrag von Rhön-Chef verlängert

          Noch vor dem Ende der laufenden Neuausrichtung bekommt der Rhön-Chef einen neuen Vertrag. Die Bestellung von Martin Siebert zum Vorstandsvorsitzenden von Rhön-Klinikum sei bis zum 30. September 2019 verlängert worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Ursprünglich wäre der Vertrag vier Jahre früher ausgelaufen.

          Presse: Lkw-Bauer Volvo streicht 3000 Arbeitsplätze

          Der schwedische Lkw-Bauer Volvo will einem Pressebericht zufolge 3000 Arbeitsplätze streichen. Die Maßnahme sei Teil des Ende Oktober angekündigten Sparprogramms, berichtete die Wirtschaftszeitung „Dagens Industri“ am Dienstagabend auf ihrer Internetseite ohne Quellenangabe. Der Großteil der betroffenen Jobs entfalle auf Schweden und betreffe neben anderen Sparten auch die Lkw-Produktion. Volvo hatte am 24. Oktober eine Ausweitung des Sparprogramms auf zehn Milliarden Schwedische Kronen (1,1 Milliarden Euro) bis Ende 2015 angekündigt. Wieviele Arbeitsplätze dadurch wegfallen, hatte der Konzern nicht mitgeteilt.

          VW treibt Vorreiterrolle in Westchina weiter voran

          Europas größter Autobauer Volkswagen hält sich bei der Frage nach möglichen weiteren Werken im wirtschaftlich noch schwachen Westchina bedeckt. „Wir sind hier zunächst in der Konsolidierung und wollen aus Urumqi einen richtigen Standort machen“, sagte VW-Werksleiter Christian Vollmer der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag in Anting nahe Shanghai.

          BHP Billiton wird australisches Nickel-Geschäft nicht los

          Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton bleibt auf seinen australischen Nickel-Aktivitäten sitzen. Der Versuch, das Geschäft zu verkaufen, sei abgebrochen worden, teilte das Unternehmen am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Es seien keine akzeptablen Angebote eingegangen, hieß es zur Begründung. Der unter dem Namen West Nickel bekannte Bereich bleibe bei BHP. Damit dürfte es auch nicht zu den Randgeschäften gehören, deren Abspaltung der Konzern Mitte August angekündigt hatte.

          Microsoft-Chef Nadella setzt große Hoffnungen in Windows 10

          Microsoft will mit dem Betriebssystem Windows 10 einen Neuanfang starten. „Windows 10 ist nicht einfach ein neues Betriebssystem, sondern ein fundamentaler Sprung in eine neue Generation“, sagte Microsoft-Chef Satya Nadella am Dienstag in Berlin. Windows 10 soll kommendes Jahr auf den Markt kommen und sowohl auf Tablets als auch auf Computern und Smartphones laufen. Auch für die vernetzten Gegenstände im „Internet der Dinge“ soll das Betriebssystem die geeignete Plattform bieten. Es gehe nicht darum, auf allen Geräten eine einheitliche Oberfläche zu bieten, sondern vor allem darum, eine jeweils angepasste Nutzung zu ermöglichen. Es ist Nadellas erste Deutschlandreise als Microsoft-Chef. An der Technischen Universität (TU) Berlin stellte er sich vor rund 1200 Studenten den Fragen von Manfred Hauswirth, Professor an der TU, Chef von Fraunhofer Focus und Spezialist für offene Computer-Systeme.

          Peter Merck gestorben - ’Viele Jahre das Gesicht von Merck’

          Peter Merck, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung des Pharmaunternehmens Merck und langjähriger Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, ist tot. Er starb am Montag nach längerer Krankheit im Alter von 87 Jahren. Entsprechende Medienberichte bestätigte ein Sprecher des Darmstädter Merck-Konzerns am Dienstagabend. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Karl-Ludwig Kley, würdigte Mercks Wirken. Er sei über 50 Jahre in verantwortlicher Position bei dem Unternehmen tätig gewesen, „gerade auch in der schwierigen Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Für tausende Menschen im Unternehmen und in der Region war er über viele Jahre das Gesicht von Merck“, sagte Kley.

          Gasimporteur VNG bestätigt Chef im Amt

          Der Vorstandschef des Gasgroßhändlers VNG, Karsten Heuchert (60), leitet den Konzern auch weiterhin. Der Aufsichtsrat bestätigte ihn am Dienstag bis 2019 in seinem Amt, teilte VNG mit. Heuchert ist seit 2010 Vorstandschef. Die Verbundnetz Gas AG importiert und handelt mit Erdgas. Außerdem ist das Unternehmen vor allem in Norwegen selbst bei der Erkundung und Förderung aktiv. VNG mit Sitz in Leipzig hat nach eigenen Angaben 1400 Mitarbeiter und erzielte 2013 einen Umsatz von 11 Milliarden Euro.

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