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Weitere Nachrichten : Deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,1 Prozent

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Gulliver hatte dem Institut wegen der Branchenkrise bereits im Jahr 2011 einen harten Umbau verordnet. Damit reagierte er früher als die meisten Konkurrenten auf das anhaltend veränderte Umfeld für Banken. Seitdem trennte er sich von 52 Geschäftsbereichen und baute rund 40.000 der einst knapp 300.000 Stellen ab. Die jährlichen Kosten drückte er dabei um vier Milliarden Dollar und damit mehr als er sich zum Ziel gesetzt hatte. (dpa-AFX)

Warnstreiks im bayerischen Einzelhandel fortgesetzt

Beschäftigte des Einzelhandels haben in Bayern am Mittwochmorgen ihre Warnstreiks fortgesetzt. Die Gewerkschaft Verdi rief Mitarbeiter von Lagern und Filialen zweier Supermarktketten und einer Bekleidungsfirma auf, die Arbeit ab dem frühen Morgen in mehreren bayerischen Städten niederzulegen. Betroffen sind Eching in Oberbayern, das unterfränkische Großostheim sowie die Städte Landshut, Ingolstadt, Neu-Ulm, Günzburg, Augsburg und Gersthofen. Orhan Akmann, Verdi-Streikleiter in München, rechnete mit mehreren hundert Beschäftigten, die sich in der Zentrale einer Supermarktkette in Eching zu Kundgebung, Demo und Menschenkette zusammenfinden werden.

Am Dienstag hatten bereits mehrere hundert Menschen an Standorten in Niederbayern und der Oberpfalz sowie in München, Traunstein, Rosenheim und Schweinfurt ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi will mit den Warnstreiks den Druck vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde am 14. Juni in München erhöhen. Beide Seiten streiten über Lohnerhöhungen und Arbeitszeiten. (dpa-AFX)

Ausländische Investitionen in Lateinamerika erreichen neuen Rekord

Die ausländischen Direktinvestitionen in Lateinamerika und der Karibik haben im vergangenen Jahr mit 173,4 Milliarden Dollar einen Rekord erreicht. Damit stiegen die Investitionen in die Region gegenüber 2011 um 6,7 Prozent, wie die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) am Dienstag in Santiago de Chile mitteilte.

Ein Großteil der Investitionen floss in den Rohstoffmarkt. Lediglich in Brasilien und Mexiko sei in nennenswertem Umfang in die verarbeitende Industrie investiert worden, sagte Cepal-Chefin Alicia Bárcena.

Brasilien zieht weiterhin am meisten Kapital in der Region an, allerdings gingen die Direktinvestitionen 2012 in Vergleich zum Vorjahr leicht um zwei Prozent zurück. Chile legte deutlich auf 30,3 Milliarden Dollar zu und ist damit das zweitwichtigste Ziel ausländischer Direktinvestitionen in der Region. Nach Argentinien flossen im vergangenen Jahr 12,5 Milliarden Dollar aus dem Ausland, ein Zuwachs um 27 Prozent.

Mexiko, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Region, musste im vergangenen Jahr hingegen empfindliche Einbußen hinnehmen. Die ausländischen Direktinvestitionen sanken um 35 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

Übernahme beschert Julius Bär mehr Kundengelder

Eine Großübernahme hat der Schweizer Privatbank Julius Bär einen sprunghaften Anstieg der Kundengelder beschert. In den ersten vier Monaten 2013 kletterte das verwaltete Vermögen auf 220 Milliarden Franken von 189 Milliarden Franken, teilte der größte börsennotierte reine Vermögensverwalter des Landes am Mittwoch mit. Der bereits übernommene Teil des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America/Merrill Lynch steuerte 24 Milliarden Franken bei. In den kommenden Monaten sollen schrittweise weitere Teile integriert werden. In den nächsten zwei Jahren rechnet Bär mit einem Zufluss von insgesamt bis zu 72 Milliarden Franken. (Reuters)

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