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Weitere Nachrichten : Deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,1 Prozent

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Die hohen Sonderabschreibungen vergrößerten den traditionellen Verlust im reisearmen Winterquartal. Das Ergebnis je Aktie verschlechterte sich um 32 Prozent auf minus 1,01 Euro. Analysten hatten die Sondereffekte nicht einkalkuliert und bessere Ergebnisse erwartet.

Trotz der roten Zahlen erhöhte Tui den Ausblick für das am 30. September endende Geschäftsjahr. Das bereinigte operative Ergebnis soll nun das Vorjahresniveau übertreffen, das Konzernergebnis soll positiv ausfallen.

Die Touristiktochter Tui Travel, an der Tui mehr als 56 Prozent aller Anteile hält, hatte bereits vor wenigen Tagen ihren Ausblick erhöht. (Dow Jones)

Bauer startet mit überraschend großem Verlust ins Jahr

Der Spezialtiefbaukonzern Bauer hat zu Jahresbeginn einen überraschend großen Verlust eingefahren. Unterm Strich belief sich das Minus im ersten Quartal auf 9,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem bayerischen Schrobenhausen am Mittwoch berichtete. Im Jahr zuvor stand noch ein Verlust von 4,7 Millionen Euro zu Buche. Im Winterquartal sind rote Zahlen üblich in der Branche, weil in vielen Ländern die Arbeit auf Baustellen ruht, und deshalb weniger Maschinen geordert werden, die Bauer ebenfalls im Angebot hat. Zudem seien einige Großprojekte verzögert angelaufen, hieß es. Der Umsatz gab um 2,6 Prozent auf 331,2 Millionen Euro nach. Das Betriebsergebnis brach um zwei Drittel auf 2,3 Millionen Euro ein. Der Auftragsbestand zog im Startquartal dagegen kräftig an.

Für das laufende Jahr bekräftigte Bauer seine Prognose: Der Umsatz soll 2013 über 1,5 Milliarden Euro klettern, das Betriebsergebnis auf rund 85 Millionen und der Nettogewinn auf gut 30 Millionen Euro wachsen. In vielen Ländern müsse die Infrastruktur erneuert werden, was in den kommenden Jahren für gute Baukonjunktur sorgen werde, sagte Vorstandschef Thomas Bauer. Im Maschinen-Segment profitiere der Konzern vom Ersatzbedarf und von der wachsenden Nachfrage nach Spezialgeräten, etwa für das Bohren unter Wasser oder in großer Tiefe sowie für die Bergung bei Unglücksfällen in Minen. (Reuters)

Verbrauchervertrauen in Japan sinkt überraschend

Das japanische Verbrauchervertrauen hat sich im April überraschend wieder eingetrübt. Der entsprechende Indikator sei auf 44,5 Zähler gesunken, teilte die Regierung am Mittwoch in Tokio mit. Volkswirte hatten zuvor einen weiteren Anstieg auf 45,5 Punkte erwartet. Im März hatte das Verbrauchervertrauen noch an die Zuwächse der beiden Vormonate angeknüpft und erreichte bei 44,8 Punkten den höchsten Wert seit Mai 2007.

Experten gehen trotz des Rückgang vorerst weiter von einer konjunkturellen Erholung in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt aus. Die japanische Notenbank hatte zuvor mit einer extrem expansiven Geldpolitik die Weichen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum gestellt. (dpa-AFX)

Gewinn von Talanx stagniert

Mehr Prämien, aber geringere Anlagerenditen: Der Versicherer Talanx tritt beim Gewinn auf der Stelle. Das Ergebnis stagnierte im ersten Quartal bei 203 (Vorjahr: 206) Millionen Euro. . Vorstandschef Herbert Haas sieht damit aber die Erwartung eines Gewinns von 650 (630) Millionen Euro nach Anteilen Dritter in diesem Jahr untermauert. „Wir bestätigen unseren Ausblick, der nach dem Geschäftsverlauf im Auftaktquartal noch robuster geworden ist.“

Das Brutto-Prämienvolumen stieg in den ersten drei Monaten wegen der Zukäufe in Polen um elf Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf 95,0 (96,4) Prozent. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen ging aber um neun Prozent auf 875 Millionen Euro zurück. Im Vorjahr hatten Effekte aus unrealisierten Gewinnen den Ergebnisbestandteil nach oben getrieben. (Reuters)

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