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Weitere Nachrichten : Deutsche Rüstungsfirmen steigern Kleinwaffen-Exporte

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Deutsche Waffen... Bild: AFP

Sixt macht weniger Gewinn, Yahoo bietet für den Videodienst Hulu mit und die EIB plant ein Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit.

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          Die deutschen Rüstungsunternehmen haben im vergangenen Jahr so viele Gewehre und Pistolen verkauft wie seit 15 Jahren nicht mehr. Der Wert der im Jahr 2012 genehmigten Ausfuhren war doppelt so hoch wie im Vorjahr. So wurden Genehmigungen für die Ausfuhr von Kleinwaffen und Kleinwaffenteilen im Wert von 76,15 Millionen Euro erteilt.

          Der Betrag liegt höher als alle Vergleichswerte seit Beginn der Erfassung in den Exportberichten der Bundesregierung Ende der Neunzigerjahre. Dies geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

          Bei ihrer Definition von Kleinwaffen folgt die Bundesregierung der EU und fasst darunter in ihren Rüstungsexportberichten unter anderem Maschinenpistolen, Maschinengewehre sowie voll- und halbautomatische Waffen. Der Export von Kleinwaffen ist international besonders umstritten, weil ihnen, verglichen mit schweren Waffen, weltweit mit Abstand die meisten Menschen zum Opfer fallen. Zudem sind sie auch in Entwicklungsländern leicht zu beschaffen und tauchen immer wieder durch illegale Weiterverbreitung in Krisenregionen auf. (dpa-AFX)

          Autovermieter Sixt fährt zu Jahresbeginn weniger Gewinn ein

          Der Autovermieter Sixt ist mit weniger Gewinn ins Jahr gestartet. Das Vorsteuerergebnis brach im ersten Quartal um mehr als 14 Prozent auf 22,3 Millionen Euro ein, wie der Konzern aus Pullach bei München am Montag mitteilte. Die schwache Nachfrage im kriselnden Europa sowie Anlaufkosten für neue Geschäfte hätten den Gewinn gedrückt. Allerdings lag Sixt immer noch über den Erwartungen der Analysten, die mit einem stärkeren Rückgang gerechnet hatten.

          Nach Steuern belief sich der Gewinn auf 15,4 Millionen Euro, nach 17,9 Millionen vor Jahresfrist. Der Konzernumsatz gab um gut drei Prozent auf 369,1 Millionen Euro nach. Die Erlöse aus der Vermietung lagen um knapp zwei Prozent niedriger.

          Während im Inland die Nachfrage nachgelassen habe, sei sie im Ausland gewachsen, erklärte Sixt. Für 2013 bekräftigte der Autovermieter die Prognose, wonach das Ergebnis vor Steuern leicht unter dem Vorjahresniveau liegen soll. (Reuters)

          Yahoo bietet für amerikanischen Videodienst Hulu mit

          Nur wenige Tage nach einem Milliarden-Zukauf hat Yahoo laut Medienberichten ein Gebot für den Videodienst Hulu abgegeben. Unter den weiteren Interessenten seien der Kabelnetzbetreiber Time Warner Cable, der Satelliten-TV-Spezialist DirecTV und Finanzinvestoren wie KKR, berichteten das Blog „All Things D“ und das Fachblatt „Variety“ am Freitag weiter.

          Bei Hulu können sich amerikanische Internet-Nutzer TV-Sendungen und Filme online ansehen. Einen großen Teil des Programms gibt es kostenlos und werbefinanziert, für einige Inhalte muss man zusätzlich bezahlen. Der Dienst gehört drei großen Playern der amerikanischen TV-Branche: Disney, Rupert Murdochs News Corp und Comcast. Sie überlegen, Hulu zu verkaufen, haben allerdings noch keine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Website getroffen. (dpa-AFX)

          Google will Mobilfunk-Netze in Schwellenländern aufbauen

          Google will sich laut einem Zeitungsbericht am Ausbau von Mobilfunk-Datennetzen in Schwellenländern Afrikas und Asiens beteiligen. Es gehe vor allem um ländliche Regionen, in denen es heute keine Internet-Zugänge gebe, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag. Google wolle sich für den Aufbau der Netze mit Telekom-Firmen und Ausrüstern zusammentun und entwickle auch Geschäftsmodelle für deren Betrieb, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

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