https://www.faz.net/-gqe-8dcnn

Weitere Nachrichten : Deutsche Bank will nach Kurssturz für Beruhigung sorgen

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Die Deutsche Bank versucht die angespannte Lage für ihre Aktie zu beruhigen, auch Audi muss voraussichtlich Autos mit gestörten Airbag-Auslösern des Zulieferers Continental zurückrufen und der Murdoch-Konzern 21st Century Fox macht weniger Umsatz.

          Nach Kurssturz: Deutsche Bank bietet Beruhigungspille an

          Die Deutsche Bank versucht die äußerst angespannte Lage für Papiere des Hauses am Finanzmarkt zu beruhigen. Am Montag waren im Handelsverlauf sowohl die Deutsche-Bank-Aktien auf ein Rekordtief gestürzt als auch die Kurse für Anleihen stark unter Druck geraten. Trotz eines Rekordverlusts im vergangenen Jahr reichen die finanziellen Mittel aus, um 2016 die Zinsen für die 2014 ausgegebenen nachrangigen Schuldverschreibungen, sogenannte Cocos, bezahlen zu können, wie die Bank am Montagabend in Frankfurt mitteilte.

          Probleme mit Airbag-Auslöser: Auch Audi in Amerika von Continental-Rückruf betroffen

          Auch Audi muss voraussichtlich Autos mit gestörten Airbag-Auslösern des Zulieferers Continental zurückrufen. "Nach momentanem Stand sind 42.000 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten betroffen", sagte ein Audi-Sprecher am Montag. Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte in der vergangenen Woche einen Rückruf von bis zu fünf Millionen Airbag-Steuergeräten aus Continental-Produktion von 2006 bis 2010 öffentlich gemacht. Es könne passieren, dass Airbags sich bei einem Unfall nicht aufpumpen oder beim normalen Fahren versehentlich auslösen.

          Aufsichtsrat Lies zu VW-Affäre: 'Wütend sind wir alle'

          Auch mehrere Monate nach Beginn der VW-Affäre um manipulierte Dieselmotoren ist Niedersachsens Wirtschaftsminister verärgert. "Wütend sind wir alle", sagte der SPD-Politiker am Montagabend in Hannover. Lies, der auch im Aufsichtsrat des Automobil-Unternehmens sitzt, berichtete, wie er am entscheidenden Tag abends von den Manipulationen der Motoren-Software erfahren hatte. "Ich hatte das Stunden vorher nicht für möglich gehalten."

          Murdoch-Konzern 21st Century Fox macht weniger Umsatz

          Schwächere Film-Geschäfte und der Verkauf von Konzernteilen haben den amerikanischen Unterhaltungsriesen 21st Century Fox zum Jahresende gebremst. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember fielen die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut 8 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar (6,6 Milliarden Euro), wie der Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch am Montag nach amerikanischem Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz fiel damit etwas schwächer aus als von Analysten erwartet.

          Yelp in roten Zahlen - Finanzchef geht

          Das Bewertungs-Portal Yelp ist im vergangenen Quartal wegen höherer Steuerzahlungen tief in die roten Zahlen gerutscht. Es gab einen Verlust von 22,2 Millionen Dollar, wie am Montag mehrere Stunden vor dem geplanten Veröffentlichungstermin bekannt wurde. Die Mitteilung zum Quartalsergebnis sei wegen eines Fehlers bei einem Dienstleister zu früh veröffentlicht worden, sagte Yelp dem amerikanischen Sender CNBC.

          Kreise: Verizon schickt AOL-Chef bei Yahoo vor

          Das Interesse des amerikanischen Telekom-Riesen Verizon am Internet-Konzern Yahoo wird laut Kreisen konkreter. Verizon schicke den Chef des Konkurrenten AOL, Tom Armstrong, für Sondierungsgespräche mit Yahoo vor, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf informierte Personen.

          Reitzle tritt als Co-Verwaltungsratschef bei Lafarge Holcim ab

          Im Zuge seines Sprungs an die Spitze des Linde-Aufsichtsrats tritt Wolfgang Reitzle als Co-Verwaltungsratschef bei Lafarge Holcim ab. Er stehe an der kommenden Generalversammlung im Mai 2016 für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, teilte der Zementkonzern am Montagnachmittag mit. Der Verwaltungsrat von Lafarge Holcim werde den Aktionären den früheren ABB und Shell-Manager Beat Hess als neuen Präsidenten vorschlagen.

          Atommüll-Bergung aus der Asse könnte 10 Milliarden kosten

          Die Bergung und sachgerechte Neudeponierung von Atommüll aus dem maroden Bergwerk Asse in Niedersachsen könnte nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums rund zehn Milliarden Euro kosten. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Endlager-Kommission am Montag bei einem Besuch der Schachtanlage vorgelegt hat. Fünf Milliarden Euro seien für die neue Deponierung veranschlagt, die gleiche Summe müsse zuvor für die Rückholung eingeplant werden, fasste die Kommission in ihrem Bericht zusammen.

          Bund mahnt: WLAN für alle im ICE muss 2016 kommen

          Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Deutsche Bahn vor Verzögerungen beim geplanten kostenlosen WLAN für die zweite Klasse im ICE gewarnt. "Ein Verschieben dieses dringend notwendigen Kundenangebots werde ich nicht akzeptieren", sagte er dem "Münchner Merkur" (Dienstag). Nach Angaben des Bundesunternehmens vom Wochenende steht die Technik in einem Teil der Züge vielleicht erst 2017 zur Verfügung. "Ob wir mit jedem Fahrzeug in 2016 durch sind, kann ich nicht versprechen", sagte Verkehrsvorstand Berthold Huber der Deutschen Presse-Agentur.

          Weitere Themen

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Meiste Schäden am Bau wegen defekter Produkte

          Allianz-Studie : Meiste Schäden am Bau wegen defekter Produkte

          Wenn auf Großbaustellen etwas schief geht, kann es richtig teuer werden. Während weltweit Feuer die häufigste Schadensursache sind, liegen die Hauptgründe für Versicherungsschäden bei deutschen Bauprojekten anderswo.

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson

          Brief an Tusk : Johnson will Brexit-Deal neu verhandeln

          Bisher wollte der britische Premier sein Land auch ohne Deal aus der EU führen. Nun schreibt er an EU-Ratspräsident Tusk, ein Austrittsabkommen habe „oberste Priorität“. Zugleich fordert er, die Backstop-Regelung zu streichen – und schlägt Alternativen vor.
          „Fridays for Future“-Demonstration vom vergangenen Freitag in Berlin

          „Fridays for Future“ : Glaube an die eigene Macht

          Eine Studie zeigt, wie die Demonstranten der „Fridays for Future“-Proteste ticken. Was ihre Motive sind, welchen sozialen Hintergrund sie haben – und für welche Parteien sie stimmen würden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.