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Weitere Nachrichten : Daimler mit Rekordabsatz im September

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Bild: dpa

Mercedes-Benz will die Nummer 1 auf Brasiliens Pkw-Premium-Markt werden, Icahn drängt Apple zu einem 150-Milliarden-Rückkauf und Dell bekommt von den Behörden grünes Licht für die Übernahme.

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          Daimler mit amerikanischem Rekordabsatz im September

          Daimler hat im September in den Vereinigten Staaten wieder mehr Autos seiner Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars verkauft. Im vergangenen Monat setzte der Konzern 27.474 Wagen und damit knapp 6 Prozent mehr ab als im September 2012, wie die Stuttgarter am Dienstag mitteilten. Unter anderem Dank der Markteinführung des neuen Kompaktwagens CLA habe Daimler damit eine neue Bestmarke für einen September gesetzt. Seit Jahresbeginn liegt der Konzern mit knapp 237.000 Autos um mehr als 10 Prozent besser als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres.

          Mercedes-Benz will Nummer 1 auf Brasiliens Pkw-Premium-Markt werden

          Mercedes-Benz will spätestens 2020 die Nummer 1 auf Brasiliens Markt für Premium-Autos sein. Dieses ehrgeizige Ziel, das unter anderem auch Audi verfolgt, gab Daimler-Produktionsvorstand Andreas Renschler am Dienstag bei der Ankündigung eines neuen Pkw-Montage-Werkes im Bundesstaat Sao Paulo aus. Er und Mercedes-Benz-Brasilien-Chef Philipp Schiemer hatten zuvor mit Staatschefin Dilma Rousseff einen Rahmenvertrag für das neue Engagement der Stuttgarter unterschrieben, die bereits Lkw und Omnibusse in dem südamerikanischen Land produzieren.

          BMW steigert amerikanischen Absatz im September

          BMW hat im September in den Vereinigten Staaten wieder mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Der Konzern setzte im vergangenen Monat 28.874 Wagen seiner Marken BMW und Mini ab - ein Plus von gut 8 Prozent verglichen mit dem September 2012, wie die Münchner am Dienstag mitteilten. Beide Marken legten dabei mit 8,3 Prozent genau im Gleichschritt zu. Seit Jahresbeginn liegt der Konzern mit mehr als 262.000 verkauften Autos fast 12 Prozent über den ersten neun Monaten aus 2012. Mit der Geländelimousine X5, die im Oktober zu den Händlern kommt, setzt der Konzern außerdem auf einen kräftigen Jahresendspurt.

          Porsche legt in Amerika weiter zu

          Die Sportwagenschmiede Porsche setzt ihren Wachstumskurs in den Vereinigten Staaten weiter fort. Die Volkswagen-Tochter verkaufte im September 3.093 Autos und damit 13 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei trieb aber nicht die Geländelimousine Cayenne den Absatz an, sondern vor allem der Sportwagen Boxster, der sich mehr als doppelt so gut verkaufte wie im September 2012. Seit Anfang des Jahres liegt Porsche mit 31.549 verkauften Autos in den Vereinigten Staaten gut ein Viertel besser als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres.

          Drei Tote nach Grubenunglück bei K+S

          Eine Gasexplosion in einem Thüringer Kali-Bergwerk hat drei Bergleute in 700 Meter Tiefe das Leben gekostet. Die Kumpel im Alter von 24, 50 und 56 Jahren seien wahrscheinlich erstickt, hieß es nach dem Unglück am Dienstag nach Angaben eines Werksprechers. Bei einer Sprengung war Kohlendioxid in großer Menge freigesetzt worden und hatte eine mächtige Druckwelle ausgelöst. Vier Bergleute konnten gerettet werden. Die Grube in Unterbreizbach gehört dem Kali- und Steinsalzproduzenten K+S (Kassel). Das Unternehmen sprach nach dem Unglück den Hinterbliebenen sein Beileid aus. Staatsanwaltschaft und Bergamt ermitteln. Es handelt sich wahrscheinlich um das schwerste Grubenunglück seit 1989 in Deutschland. Damals starben im hessischen Heringen drei Bergleute.

          Dinner-Diskussion: Icahn drängt Apple zu 150-Milliarden-Rückkauf

          Der Druck auf Apple steigt, noch mehr Geld an seine Aktionäre auszuschütten. „Hatte vergangene Nacht ein nettes Abendessen mit Tim Cook“, schrieb Wall-Street-Investor Carl Icahn am Dienstag beim Kurznachrichtendienst Twitter. „Wir haben auf einen 150-Milliarden-Rückkauf gedrängt.“ Umgerechnet sind das 111 Milliarden Euro. Icahn hatte Mitte August verkündet, dass er groß bei Apple eingestiegen sei. Der 77-Jährige ist berühmt dafür, Firmen mit aggressiven Kampagnen höhere Ausschüttungen abzuringen. Durch einen Aktienrückkauf steigt üblicherweise der Kurs.

          Brasiliens OGX-Konzern sagt Millionen-Zinszahlung ab

          Der angeschlagene brasilianische Öl- Konzern OGX hat eine am Dienstag fällige Zinszahlung in Höhe von 45 Millionen Dollar abgesagt. Damit kommt das vom Unternehmer Eike Batista gehörende Unternehmen weiter in Schieflage. Die Zinslast von umgerechnet 33 Millionen Euro bezieht sich auf eine im Jahr 2022 fällig werdende Anleihe. Das Unternehmen überarbeite derzeit seine Kapitalstruktur sowie den Geschäftsplan und habe sich entschieden, die Zinsen nicht zu zahlen, teilte OGX Petróleo e Gás Participações S.A in einer Pflichtmitteilung an die Aufsichtsbehörde CVM mit.

          Dell bekommt von Behörden grünes Licht für Übernahme

          Nach den Dell-Aktionären haben nun auch die Wettbewerbsbehörden die Zustimmung für die Übernahme des Computerbauers gegeben. Das Unternehmen habe alle notwendigen regulatorischen Freigaben erhalten, erklärte Dell am Dienstag am Sitz im texanischen Round Rock. Gründer Michael Dell und der Finanzinvestor Silver Lake schlucken das Unternehmen in einem 24,9 Milliarden Dollar (18,4 Milliarden Euro) schweren Geschäft. Sie hatten sich in einem monatelangen Kampf gegen andere große Anteilseigner durchgesetzt, die ihr Angebot für zu niedrig hielten. Ende Oktober soll die Übernahme abgeschlossen sein.

          Opel und PSA bauen künftige Minivans in Spanien

          Die Allianz der kriselnden Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën lässt die geplanten Neuentwicklungen im Kleinwagensegment im spanischen GM-Werk Saragossa bauen. Wie die Hersteller am Dienstag mitteilten, wird das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim die technische Umsetzung des gemeinsamen Minivan-Projekts verantworten. PSA Peugeot Citroën liefere Motoren und Getriebe. Die ersten Fahrzeuge sollten Ende 2016 auf den Markt kommen. „Die Fahrzeuge werden sich erheblich voneinander unterscheiden und vollständig im Einklang mit den Merkmalen der jeweiligen Marke sein“, hieß es in der Mitteilung weiter.

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