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Weitere Nachrichten : Cisco begeistert Anleger mit Quartalszahlen

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Bild: dpa

Cisco hat zum Jahresende 2015 den Gewinn stark ausgeweitet, BASF führt laut Kreisen Gespräche wegen Industrielack-Geschäft mit Akzo Nobel und United Internet ist eigenen Angaben zufolge zum größten Aktionär von Tele Columbus.

          Cisco begeistert Anleger mit Quartalszahlen

          Der amerikanische Netzwerkriese Cisco hat zum Jahresende 2015 den Gewinn stark ausgeweitet. Im Geschäftsquartal bis Ende Januar stieg der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 31 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro), wie der Konzern am Mittwoch nach amerikanischem Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der Wall Street.

          Kreise: BASF führt Gespräche wegen Industrielack-Geschäft mit Akzo Nobel

          Der Chemiekonzern BASF will sich Kreisen zufolge von seinem Geschäft mit Industrielacken trennen. Die Ludwigshafener führten diesbezüglich Gespräche mit dem niederländischen Konkurrenten Akzo Nobel, berichtete die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen am Mittwoch. Die Transaktion dürfte einen Wert von 400 Millionen Euro haben. Eine Vereinbarung könnte noch in diesem Monat erzielt werden, genauso könnten die Gespräche aber auch noch scheitern. Eine BASF-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren.

          United Internet größter Aktionär von Tele Columbus - Keine Übernahme angepeilt

          Der Internetdienstleister United Internet ist eigenen Angaben zufolge zum größten Aktionär des Kabelnetzanbieters Tele Columbus aufgestiegen. Einer Übernahme erteilte das Tec-Dax-Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwochabend aber eine Absage.

          Börsianer feiern Tesla trotz 320-Millionen-Verlust

          Der Elektroautobauer Tesla wird trotz roter Zahlen an der Börse gefeiert. Im vierten Quartal nahm der Verlust überraschend um fast das Dreifache im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 320 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen des schillernden Tech-Milliardärs Elon Musk am Mittwoch nach amerikanischem Börsenschluss mitteilte. Auch der Umsatz blieb mit einem Anstieg um 27 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar unter den Erwartungen. Trotzdem kamen die Zahlen bei Anlegern gut an. Das Unternehmen gab einen sehr optimistischen Ausblick ab: Im ersten Quartal sollen 16.000 Wagen ausgeliefert werden, im gesamten laufenden Geschäftsjahr bis zu 90.000. Das würde einem Wachstum von etwa 78 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert von 50.658 Autos entsprechen.

          Zahl der Twitter-Nutzer wächst nicht mehr

          Twitter hat im vergangenen Quartal aktive Nutzer verloren. Am Markt war mit einem wenigstens kleinen Wachstum gerechnet worden, die bereits schwer gebeutelte Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise mehr als 13 Prozent. Später flachte das Minus auf gut 4 Prozent ab.

          Zynga weiter in roten Zahlen

          Die Spiele-Firma Zynga ist abermals tief in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von knapp 47 Millionen Dollar. Im dritten Vierteljahr war Zynga noch ein dünner Gewinn von drei Millionen Dollar gelungen, ein Jahr zuvor war das Minus mit 45 Millionen Dollar fast genauso hoch wie im Schlussquartal 2015. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 185,8 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

          Mylan versucht es nach Perrigo-Pleite mit Brechstange: Meda-Gebot mit 92 Prozent Plus

          Der amerikanische Pharmakonzern Mylan packt nach dem gescheiterten Übernahmeversuch in Irland bei seinem nächsten Zielobjekt die Brechstange aus. Dabei handelt es sich um den schwedischen Konkurrenten Meda, wie die Amerikaner am Mittwoch mitteilten.

          Airbag-Probleme: Deutsche Autobauer vor großem Rückruf in den Vereinigten Staaten

          Die deutschen Autobauer müssen wegen neuer Probleme mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata Hunderttausende Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten in die Werkstätten holen. Rund 680.000 VW-Modelle sollen vorsorglich wegen möglicher Gefahren bei Takata-Teilen zurückgerufen werden, sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch. Betroffen seien die Modelle Passat, Golf, Eos und der Jetta Kombi. Audi ruft rund 170.000 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten die Werkstatt. Bei BMW sind es sogar 840.000 betroffene Wagen.

          German Pellets: Insolvenzantrag in Eigenverwaltung abgelehnt

          Der Wismarer Brennstoff-Hersteller German Pellets ist nach eigener Darstellung mit seinem Insolvenzantrag in Eigenverwaltung bei Gericht vorerst gescheitert. Das zuständige Amtsgericht in Schwerin habe zunächst kein solches Insolvenzverfahren angeordnet. Die Anwältin Bettina Schmudde von der Kanzlei White&Case sei als vorläufige Insolvenzverwalterin eingesetzt worden. Sie solle nun prüfen, ob eine Eigenverwaltung möglich sei. Das bestätigte der Sprecher des neuen German-Pellets-Geschäftsführers Frank Günther am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Diese Entscheidung sei bisher nur mündlich mitgeteilt worden, ein schriftlicher Beschluss liege noch nicht vor.

          Chinesen wollen Anbieter des Browsers Opera kaufen

          Die Firma hinter dem einst populären Browser Opera soll für umgerechnet 1,1 Milliarden Euro von Käufern aus China übernommen werden. Zu den Interessenten gehört neben Finanzinvestoren die IT-Sicherheitsfirma Qihoo 360. Opera empfahl Aktionären am Mittwoch, das insgesamt 10,5 Milliarden norwegische Kronen schwere Angebot anzunehmen. Opera hatte sich im Sommer vergangenen Jahres zum Verkauf gestellt. Der Anteil von Opera bei Browser-Software zum Navigieren im Web sank in den einstelligen Prozent-Bereich, während Programme von Google, Apple, Mozilla oder Microsoft dominieren. Opera fokussierte sich zuletzt unter anderem auf Technologie, die Daten-Pakete kompakter macht.

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