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Weitere Nachrichten : Chipkonzern AMD mit Umsatzrückgang und schmalem Gewinn

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Accor bestätigt nach gutem dritten Quartal Jahresprognose, Deutsche Telekom und Orange sprechen wieder über Verkauf von EE und Esa bestellt für 1,3 Milliarden Wettersatelliten bei Airbus.

          Chipkonzern AMD mit Umsatzrückgang und schmalem Gewinn

          Die Aktie des Chip-Spezialisten AMD ist nach mäßigen Quartalszahlen und einem neuen Stellenabbau eingebrochen. Das Papier verlor in einer ersten Reaktion nachbörslich rund 9 Prozent, nachdem AMD die Markterwartungen verfehlte. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn fiel mit 17 Millionen Dollar schmal aus. Das Unternehmen streicht in einem neuen Sparprogramm sieben Prozent der Arbeitsplätze.

          Accor bestätigt nach gutem dritten Quartal Jahresprognose

          Europas größter Hotelbetreiber Accor hat nach einem erfolgreichen dritten Quartal sein Jahresziel bestätigt. 2014 sei weiterhin mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 575 und 595 Millionen Euro zu rechnen, teilte das Unternehmen am frühen Donnerstagabend mit. Im dritten Quartal waren die Erlöse bereinigt um Änderungen bei der Zahl von Hotels und Betten um 4,6 Prozent auf 1,459 Milliarden Euro gestiegen.

          Deutsche Telekom und Orange sprechen wieder über Verkauf von EE

          Die Deutsche Telekom und der französische Telekomkonzern Orange sprechen Insidern zufolge wieder über den Verkauf ihres gemeinsamen britischen Mobilfunkunternehmens Everything Everywhere. Das Joint Venture könne dabei mit 15 Milliarden Euro bewertet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Am wahrscheinlichsten sei ein Börsengang, daneben seien aber auch ein Verkauf an einen Finanzinvestor oder einen anderen Mobilfunker denkbar. Everything Everywhere ist nach Kundenverträgen Marktführer in Großbritannien mit mehr als 27 Millionen Anschlüssen. Über einen Börsengang wird immer wieder spekuliert.

          Esa bestellt für 1,3 Milliarden Wettersatelliten bei Airbus

          Die europäische Weltraumorganisation Esa hat sechs Wettersatelliten für zusammen 1,3 Milliarden Euro in Auftrag gegeben. Ein entsprechender Vertrag mit der Airbus-Raumfahrtsparte Defence and Space wurde am Donnerstag in Paris unterzeichnet. Die MetOp Second Generation (SG) genannten Satelliten sollen von 2021 kontinuierlich hochwertige weltweite Wetterdaten liefern. Die neue Generation bietet laut Airbus eine verbesserte spektrale und räumliche Auflösung.

          TAG Immobilien schüttet bei Aktienrückkaufprogramm 122 Millionen Euro aus

          Der Hamburger Immobilienkonzern TAG lässt seinen Anteilseignern gut 122 Millionen Euro zukommen. Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms sei der Angebotspreis für die Papiere auf 9,30 Euro je Stück festgelegt worden, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Insgesamt erwirbt TAG gut 13 Millionen Anteilscheine. Die Preisspanne hatte bei 8,35 bis 9,35 Euro gelegen. Insgesamt wurden dem Unternehmen gut 18 Millionen Aktien zum Kauf angeboten.

          Eli Lilly kostet Werksschließung auf Puerto Rico 170 Millionen Dollar

          Kapazitätsanpassungen auf Puerto Rico werden beim amerikanischen Pharmakonzern Eli Lilly im laufenden Jahresviertel am Gewinn knabbern. Das Unternehmen rechnet laut einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung mit einer Vorsteuerbelastung von 170 Millionen Dollar im vierten Quartal. Der Konzern will eine seiner drei Fabriken auf Puerto Rico verkaufen. Hintergrund sind der Mitteilung zufolge Veränderungen im Produktportfolio, die zu einem geringeren Kapazitätsbedarf führen. Anleger nahmen die Nachricht gelassen auf: der Aktienkurs des Unternehmen reagierte kaum.

          Apple stellt neue iPads und Computer mit Super-Display vor

          Apple kämpft mit einer verbesserten iPad-Generation gegen die Schwäche des Tablets-Marktes an. Die am Donnerstag vorgestellten neuen Geräte bekamen den vom iPhone bekannten Fingerabdruck-Sensor und schnellere Chips. Das größere Modell Apple Air 2 wurde zudem 18 Prozent dünner gemacht. Es sei das dünnste Tablet auf dem Markt, betonte Marketingchef Phil Schiller. Außerdem stellte der Konzern einen neuen iMac-Schreibtisch-Computer mit einer drastisch erhöhten Bildschirm-Auflösung vor. Der iPhone-Bezahldienst Apple Pay startet am kommenden Montag zunächst in den Vereinigten Staaten.

          Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Citigroup-Tochter in Mexiko

          Wegen Betrugs und illegaler Geschäftsgebaren hat die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die Citigroup-Tochter Banamex eingeleitet. Es gebe Hinweise auf Verstöße gegen die Finanzgesetzgebung des Landes, sagte der zuständige Staatsanwalt Javier Laynez am Donnerstag. Eine interne Untersuchung der Citigroup hatte bereits zuvor Unregelmäßigkeiten in der Sicherheitsabteilung von Banamex aufgedeckt.

          Bananenriese Chiquita sagt weiter Nein zum Orangensafthersteller Cutrale

          Der Bananenkonzern Chiquita hat weiter keine Lust auf eine gemeinsame Zukunft mit dem Orangensafthersteller Cutrale. Das jüngst auf 14 Dollar je Aktie angehobene Übernahmeangebot des brasilianischen Konzerns sei unangemessen und nicht im besten Interesse der Chiquita-Anteilseigner, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung. Der Verwaltungsrat habe dies einmütig festgestellt. Chiquita zielt damit weiter auf einen Zusammenschluss mit dem irischen Konkurrenten Fyffes. Durch die Fusion entstünde der weltgrößte Bananenanbieter.

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