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Weitere Nachrichten : Chinas Verbraucherpreise steigen schwächer

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Wieder stabiler: Maos Yuan Bild: dpa

Weniger Inflation in China. Ein erstes Fed-Mitglied nennt konkrete Zahlen für den Anleihenkauf. Der europäische Automarkt könnte die Talsohle erreicht haben.

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          Der Verbraucherpreisindex in China ist im August um 2,6 Prozent im Jahresvergleich geklettert. Dies teilte das Statistikamt am Montag in Peking mit. Damit liegt der Anstieg der Preise deutlich unter dem Ziel der Regierung von rund 3,5 Prozent für dieses Jahr. Im Juli lag der Zuwachs bei 2,7 Prozent. (dpa-AFX)

          Fed-Mitglied George will Anleihekäufe um 15 Milliarden Dollar verringern

          Die Präsidentin der regionalen amerikanischen Notenbank von Kansas City, Esther George, prescht mit einer konkreten Summe zur Rückführung der Anleihekäufe durch die Federal Reserve vor. „Ein geeigneter Schritt zur Normalisierung der Geldpolitik könnte sein, das Tempo der Käufe von 85 Milliarden auf etwa 70 Milliarden Dollar pro Monat zu reduzieren“, sagte George am Freitagabend in Omaha. Zudem spricht sie sich dafür aus, schon im September mit der Rücknahme der extrem expansiven Geldpolitik in den Vereinigten Staaten zu beginnen. George gilt im geldpolitischen Ausschuss FOMC, in dem sie seit Anfang dieses Jahres vertreten ist, als große Gegnerin einer lockeren Geldpolitik. (dpa-AFX)

          Europäischer Automarkt könnte Talsohle erreicht haben

          Der Abwärtstrend auf dem europäischen Automarkt ist aus Sicht des Herstellers Ford vielleicht bald zu Ende. „Es könnte sein, dass wir nahe der Talsohle sind“, sagte Konzernchef Alan Mulally am Freitag in Berlin. Inzwischen seien die Autos auf den Straßen durchschnittlich acht bis zehn Jahre alt, das berge Chancen für die Hersteller. Ford werde in den nächsten Jahren zahlreiche neue Modelle auf den europäischen Markt bringen. Mulally warnte zugleich, die Hersteller hätten auf dem Kontinent noch immer Überkapazitäten. (dpa-AFX)

          Chemienetzwerk warnt vor Abschreckung von Investoren durch Energiepolitik

          Ein Netzwerk ostdeutscher Chemiestandorte hat vor einer Abschreckung von Investoren ins Ausland gewarnt. Grund sind die Energiekosten. Internationale Firmen zögerten trotz moderner Infrastruktur bei Ansiedlungen. Dringend nötig seien aber Investitionen, damit die Chemie in Ostdeutschland auf Dauer international wettbewerbsfähig ist, sagte der Sprecher von Cechemnet, Christof Günther. Dafür seien in der Ostchemie etwa 500 Millionen Euro pro Jahr allein an Ersatzinvestitionen nötig, etwa für neue Anlagen. 2012 seien nur rund 300 Millionen Euro geflossen. Günther forderte eine Kurskorrektur in der Energiepolitik.  (dpa-AFX)

          Bank Monte Paschi plant nun Kapitalerhöhung von 2,5 Milliarden Euro

          Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena muss im Gegenzug für Staatshilfen das Volumen ihrer geplanten Kapitalerhöhung auf 2,5 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Zudem müsse die älteste Bank der Welt ihre Kosten weiter reduzieren und ihren Bestand an Staatsanleihen leicht verringern, teilte das Wirtschaftsministerium am Sonntagabend mit. Schon am Samstag hatte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia nach einem Treffen mit Wirtschaftsminister Fabrizio Saccomanni gesagt, Monte Paschi müsse mehr als die bislang vorgesehene eine Milliarde Euro über die Kapitalerhöhung einnehmen. Im Gegenzug kann die Bank, die 2012 durch mehrere Derivate-Geschäfte knapp eine Milliarde Euro verloren hatte, die von der Regierung in Aussicht gestellten Hilfskredite über 4,1 Milliarden Euro bekommen.
          Wenn die verschärften Konditionen im Rettungsplan berücksichtigt seien, werde die EU-Kommission grünes Licht geben, hatte Almunia am Samstag gesagt. Dies werde in den nächsten zwei Monaten geschehen. (Reuters)

          Deutsche Unternehmen investieren mehr in Forschung

          Die weltweit tätigen deutschen Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr in die Bereiche Forschung und Entwicklung investiert. Die Ausgaben nahmen um 8,4 Prozent auf den neuen Rekordstand von 52,45 Milliarden Euro zu, teilte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am Samstag in Essen mit. Er beruft sich dabei auf eine Auswertung der Geschäftsberichte von 100 international agierenden deutschen Firmen.

          Allerdings ergab sich ein gespaltenes Bild: Mehr als ein Drittel der Unternehmen verzeichnete zweistellige Steigerungsraten bei den Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im In- und Ausland. Gut ein Fünftel wies dagegen sinkende Ausgaben aus.

          Als Motor der Entwicklung erwiesen sich die deutschen Schlüsselbranchen Auto (plus 9,2 Prozent) und Maschinenbau (plus 9,4 Prozent). Klar unter dem Schnitt lag die Pharmabranche (plus 5,4 Prozent).(dpa-AFX)

          Allianz will Anteile an französischer Investmentbank Oddo verkaufen

          Europas größter Versicherer Allianz will seinen 21-prozentigen Anteil an der französischen Investmentbank Oddo & Cie verkaufen. In einem ersten Schritt soll die Beteiligung bis Ende des Jahres unter die Marke von zehn Prozent sinken, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Der Rest soll dann bis Ende 2016 losgeschlagen werden (dpa-AFX)

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