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Weitere Nachrichten : Carsharing-Umsätze versiebenfachen sich bis 2021

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Carsharing-Angebot in Hannover Bild: dpa

Die Modekette Tom Tailor will noch mehr sparen, Fitbit enttäuscht die Anleger mit seinem Ausblick, aber die Börse in Tokio legt dank stabilerer Ölpreise zu.

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          Die Umsätze mit Carsharing-Angeboten dürften Berechnungen der Boston Consulting Group zufolge bis 2021 weltweit auf das Siebenfache steigen. In fünf Jahren bringen demnach 35 Millionen Nutzer der Branche Umsätze von 4,7 Milliarden Euro jährlich ein. Zwei Millionen Nutzer sehen die Experten dann in Deutschland. 2015 waren der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung zufolge weltweit 86 000 Autos bei 5,8 Millionen Nutzern im Einsatz. Diese brachten den Betreibern 650 Millionen Euro Umsatz. Schon heute sind in Deutschland eine Million Nutzer sowie 50 Prozent aller Carsharing-Autos in Europa unterwegs. Eine ernsthafte Konkurrenz durch das Autoteilen für den Verkauf von Neuwagen sehen die Experten der Boston Consulting Group allerdings nicht. (dpa)

          Tom Tailor will noch mehr sparen

          Die Hamburger Modekette Tom Tailor will ihren Sparkurs verschärfen. 2016 sollen bis zu 100 der 1500 Läden schließen. Zudem sollen 100 Stellen in der Verwaltung wegfallen, sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Holzer dem "Handelsblatt" (Dienstag). Der Konzern werde ab 2017 bis zu 20 Millionen Euro jährlich einsparen können. Bislang hatte der Manager angekündigt, durch ein mehrjähriges Umbauprogramm von 2018 an rund zehn Millionen Euro im Jahr einzusparen. „Wir hätten früher sparen müssen, um die zunehmenden Marktschwankungen auszugleichen", sagte Holzer. In den ersten neun Monaten 2015 hatte sich der Verlust der Modekette auf rund 10 Millionen Euro (plus 1,8 Millionen Euro) summiert. An diesem Dienstag will die Modekette ihre vorläufigen Zahlen für 2015 vorstellen. (dpa-AFX)

          Börse in Tokio legt dank stabilerer Ölpreise zu

          Die Börse in Japan hat am Dienstag dank der Stabilisierung der Ölpreise zugelegt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann im Vormittagshandel 0,5 Prozent auf 16.198 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,4 Prozent zu auf 1305 Zähler.

          Bereits die Wall Street hatte am Montag von der Entwicklung an den Rohstoffmärkten profitiert. Viele Investoren sahen einen günstigen Zeitpunkt, um sich nach den Kurseinbußen seit Jahresbeginn wieder mit Aktien einzudecken. Der Dow-Jones-Index schloss 1,4 Prozent fester auf rund 16.621 Punkten. Der breiter gefasste S&P legte um gut 1,4 Prozent auf über 1945 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann um 1,5 Prozent auf knapp 4571 Punkte.

          Der Euro zeigte sich im Devisenhandel in Fernost wenig verändert. Ein Euro wurde mit 1,1034 Dollar. Der Dollar wurde mit 124,16 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1016 und zum Dollar mit 0,9979 .

          Fitbit enttäuscht Anleger mit Ausblick

          Das Weihnachtsgeschäft ist für den Fitness-Spezialisten Fitbit besser gelaufen als erwartet - aber der Ausblick hat die Anleger enttäuscht. Der Aktienkurs fiel am Montag nachbörslich um mehr als 15 Prozent. Die Firma aus San Francisco erklärte, dass die Ausgaben für die Markteinführung von zwei neuen Geräten - der Sport-Uhr Blaze und des Fitness-Armbands Alta - im laufenden Quartal den Gewinn drücken würden. Die Börsianer sind bei Fitbit angesichts der Konkurrenz durch Computeruhren ohnehin eher vorsichtig geworden und beobachten die Geschäftszahlen sehr genau.

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