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Weitere Nachrichten : BP zahlt wegen ’Deepwater Horizon’ 20,8 Milliarden Dollar

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Bild: AFP

BP zahlt wegen ’Deepwater Horizon’ 20,8 Milliarden Dollar, der amerikanische Chemiekonzern Dupont hat seine Jahresgewinnprognose gesenkt und S&P droht Ölriesen BP und Eni mit Herabstufung.

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          BP zahlt wegen 'Deepwater Horizon' 20,8 Milliarden Dollar

          Der britische Energiekonzern BP zahlt für die Folgen der Explosion seiner Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko 20,8 Milliarden Dollar (18,5 Milliarden Euro). Die bereits im Juli angekündigte und nun abgeschlossene Einigung umfasst auch offene zivilrechtliche Ansprüche, wie die amerikanische Justizministerin Loretta Lynch am Montag sagte. Diese größte Einigung ihrer Art in der Geschichte des Ministeriums sei eine "gerechte Strafe". Mehr als fünf Jahre nach der verheerenden Katastrophe mit elf Toten sind damit offene Forderungen der amerikanischen Regierung und der Bundesstaaten beigelegt.

          Amerikanischer Chemiekonzern Dupont rechnet mit weniger Gewinn

          Der amerikanische Chemiekonzern Dupont hat seine Jahresgewinnprognose wegen der Stärke des Dollars im Vergleich zu Schwellenländerwährungen gesenkt. Auch die weitere Abschwächung des brasilianischen Agrarmarktes trübe die Perspektiven, hieß es in einer am Montag verbreiteten Mitteilung des Konzerns. DuPont rechnet im laufenden Jahr nun nur noch mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 2,75 Dollar. Bisher hatte das Unternehmen mit 3,10 Dollar gerechnet.

          S&P droht Ölriesen BP und Eni mit Herabstufung

          Der niedrige Ölpreis bedroht auch die Kreditwürdigkeit der europäischen Branchenvertreter. Nachdem die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) am Wochenende den Ausblick für die Einstufung der beiden amerikanischen Riesen Exxon Mobil und Chevron gesenkt hatte, droht sie nun auch europäischen Branchengrößen mit einer Verschlechterung ihrer Einstufung.

          HHLA senkt Prognose für laufendes Jahr

          Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat wegen eines schwächeren Containergeschäfts seine Prognose für das laufende Jahr gekappt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte im laufenden Jahr auf 150 Millionen Euro sinken, teilten die Hamburger am Montag mit. Bisher hatte die Gesellschaft einen Wert auf dem Niveau des Vorjahres von 169,3 Millionen Euro in Aussicht gestellt. HHLA ist dabei sowohl für das Container-Geschäft als auch für die Hafenlogistik pessimistischer. Mehr Details will HHLA am 12. November zur Vorlage des Zwischenberichts liefern. Der Aktienkurs geriet nach der Mitteilung unter Druck.

          VW: Acht Millionen Dieselwagen EU-weit von Manipulationen betroffen

          Der Großteil der weltweit 11 Millionen vom VW-Abgas-Skandal betroffenen Diesel-Autos ist in Europa unterwegs. Insgesamt seien innerhalb der Europäischen Union rund 8 Millionen Fahrzeuge betroffen, sagte ein VW-Sprecher am Montagabend in Wolfsburg. Alle Bundestagsabgeordneten mit VW-Standorten in ihren Wahlkreisen seien entsprechend informiert worden. Über den Brief hatte zuvor bereits das "Handelsblatt" (Dienstag) berichtet. In dem Schreiben entschuldige sich VW bei den Abgeordneten für das "Fehlverhalten einiger weniger Personen" im Konzern und verspreche, dass der Aufsichtsrat mit Unterstützung deutscher und amerikanischer Juristen "die lückenlose Aufklärung der Vorgänge überwachen" werde, schreibt das Blatt.

          Russische Kartellbehörde setzt Google Frist bei Android

          In dem russischen Kartellverfahren gegen Google hat die Wettbewerbsbehörde dem Internetriesen eine Frist gesetzt. Google müsse bis zum 18. November dafür sorgen, dass bei Anwendungen für Smartphones mit dem Betriebssystem Android alle Anbieter gleichberechtigt zum Zuge kommen. Die Behörde in Moskau drohte dem Unternehmen am Montag eine Geldstrafe bis zu 15 Prozent des Jahresumsatzes mit Apps von 2014 an. Der Vorwurf ist, dass Google seine Apps paketweise auf den Handys vorinstallieren lasse und anderen App-Herstellern den Zugang erschwere.

          General Motors ruft in Russland mehr als 70.000 Fahrzeuge zurück

          Vor Winterbeginn hat der amerikanische Autobauer General Motors (GM) in Russland mehr als 70.000 Fahrzeuge zurückgerufen. Bei Wagen der Marke Chevrolet Aveo könnten ab minus 40 Grad Celsius Schläuche an der Lenkung reißen, teilte die Aufsichtsbehörde Rosstandart am Montag in Moskau nach Tests mit. Von der vermeintlichen Schwachstelle am Hydrauliksystem für die Lenkunterstützung seien rund 70.200 Autos betroffen, die zwischen November 2011 und September 2015 verkauft wurden, hieß es. GM hatte im Frühjahr angekündigt, sich fast völlig aus Russland zurückzuziehen. Der Automarkt im Riesenreich ist wegen einer Wirtschaftskrise stark eingebrochen.

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