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Weitere Nachrichten : BDI sieht keine konjunkturellen Auswirkungen der Flut

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Volkswirtschaftlich nicht ganz so schlimm Bild: dpa

Abercrombie & Fitch will sein Image aufpolieren, die Telekom höhlt die Tempo-Bremse weiter aus. Die EU lehnt ein abermaliges Eingreifen in Athen ab.

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          Telekom höhlt Tempo-Bremse weiter aus

          Die Deutsche Telekom lenkt laut einem Blog-Bericht nach der heftigen Kritik an ihrer Tempo-Bremse ein und will die Geschwindigkeit einer gedrosselten Verbindung drastisch erhöhen. Statt der bisher vorgesehen 384 kBit pro Sekunde soll auf 2 MBit pro Sekunde gebremst werden, schreibt der bekannte Technologieblogger Carsten Knobloch am Dienstagabend unter Berufung auf Informationen aus zwei Quellen. Mit 2 Megabit pro Sekunde wäre auch eine gedrosselte Leitung noch so schnell wie die langsamste DSL-Verbindung, würde aber zum Beispiel kein Video-Streaming in hoher Auflösung erlauben. Die Telekom äußerte sich nicht zu dem Bericht. (dpa-AFX)

          BDI sieht keine konjunkturellen Auswirkungen der Flut

          Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, sieht keine spürbaren Auswirkungen der Flutkatastrophe auf die Konjunktur. „Ich gehe nicht davon aus, dass es einen konjunkturellen Dämpfer gibt“, sagte Grillo der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. Von der Hochwasserkatastrophe sei die deutsche Wirtschaft bislang nur punktuell betroffen.

          Grillo mahnte die Politik, die Flutopfer-Hilfen nicht mit neuen Schulden zu bezahlen. „Die finanziellen Hilfen von Bund und Ländern dürfen die Konsolidierung der Haushalte nicht verzögern“, so Grillo. (Dow Jones)

          Continental warnt vor Überkapazitäten in China

          Der Automobilzulieferer Continental warnt vor wachsenden Überkapazitäten der Autobauer in China. „Ich sehe nicht genutzte Kapazitäten in einer Größenordnung von 30 bis 40 Prozent“, sagte der designierte China-Chef Ralf Cramer dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Die Zahl neuer Autofabriken in China könne sich bis 2015 von heute mehr als 120 auf 142 erhöhen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Branchenkenner. Betroffen seien aus Sicht von Cramer vor allem die Marktsegmente unterhalb von 6.000 Euro. Dort sind zwar hauptsächlich chinesische Hersteller aktiv, aber auch Volkswagen will in China ein Billigauto auf den Markt bringen. (dpa-AFX)

          Brüssel lehnt abermaliges Eingreifen in Athen ab

          Die EU-Kommission lehnt neue Eingriffe in Griechenland ab. Mit Blick auf mögliche Erleichterungen bei der Schuldenlast sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Dienstag: „Es ist verfrüht, darüber zu debattieren.“ Aus den Reihen des Internationalen Währungsfonds (IWF) war ein zusätzlicher Schuldenerlass für Athen ins Gespräch gebracht worden. (dpa-AFX)

          Abercrombie & Fitch will Image aufpolieren

          Die wegen ihrer Ausrichtung auf „coole Kids“ in die Schusslinie geratene amerikanische Modefirma Abercrombie & Fitch feilt an einem besseren Image. Das Unternehmen will junge Leuten unterstützen, die drangsaliert und schikaniert werden. Abercrombie & Fitch legt dazu Uni-Stipendien auf und finanziert Aufklärungsmaßnahmen an Schulen.

          „Wir treten für eine Kultur der Vielfalt und der Einbindung ein“, sagte Firmenchef Mike Jeffries am Dienstag am Sitz in New Albany im Bundesstaat New York. „Wir wollen eine Kultur, in der sich kein junger Mensch, vor allem in der Schule, eingeschüchtert fühlt - sei es nun wegen seiner der Kleidung oder weil ihn jemand als andersartig abstempelt.“

          Abercrombie & Fitch war in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, weil sich die Mode an attraktive Jugendliche mit perfekter Figur richtet. Die Läden sind bekannt für ihre braungebrannten Türsteher mit nacktem Oberkörper. Zuletzt hatte das Unternehmen, zu dem auch die Marken Hollister und Gilly Hicks gehörden, allerdings mit einem schrumpfenden Geschäft zu kämpfen. (dpa-AFX)

          Volkswagen begibt abermals Wandelanleihe

          Europas größter Autobauer Volkswagen begibt zum zweiten Mal innerhalb von sieben Monaten eine umfangreiche Wandelanleihe. Mit den erhofften Einnahmen von 1,2 Milliarden Euro solle das weitere Wachstum gestärkt werden, unter anderem im Finanzdienstleistungsgeschäft, sagte Volkswagen am Dienstagabend. Die Konditionen sind die gleichen wie bei der im November emittierten 2,5-Milliarden-Anleihe: ein Kupon von 5,5 Prozent. Die Zeichner erhalten zum Ende der Laufzeit Volkswagen-Vorzugsaktien.

          Der Volkswagen-Großaktionär Katar habe sich verpflichtet, an der Emission teilzunehmen, erklärte das Unternehmen, ließ aber das Volumen offen. Die amerikanischen Investmentbank J.P. Morgan garantiert 500 Millionen Euro der Anleihe. (Reuters)

          Dole-Chef will Bananenfirma ganz übernehmen

          Die amerikanische Obst- und Gemüsefirma Dole, bekannt für ihre Bananen, soll von der Börse verschwinden. Firmenchef David Murdock habe ein Übernahmeangebot unterbreitet, erklärte das Unternehmen am Dienstag am Sitz im kalifornischen Westlake Village. Der Verwaltungsrat wird nun darüber beraten. Murdock und seine Familie sind bereits Großaktionäre. Sie bieten außenstehenden Anteilseignern nun 12 Dollar je Aktie, das ist ein Aufschlag von 18 Prozent auf den Schlusskurs vom Vortag. Das gesamte Unternehmen wird dadurch mit einer guten Milliarde Dollar bewertet (750 Millionen Euro). (dpa-AFX)

          Japans Maschinenbauaufträge gesunken

          Die Maschinenbauaufträge in Japan sind im April im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken. Der Rückgang um saisonbereinigt 8,8 Prozent war der erste seit drei Monaten, wie die Regierung am Mittwoch bekanntgab. Die Daten zu den Maschinenbauaufträgen - mit Ausnahme der für Schiffe und von Stromunternehmen - gelten als ein Indikator für die Investitionsbereitschaft der japanischen Unternehmen. Der neue Ministerpräsident Shinzo Abe baut bei seiner Wachstumsstrategie auf einen deutlichen Anstieg der Investitionen der Unternehmen. Im Herbst will er zu diesem Zweck Pläne für Steuererleichterungen vorlegen. (dpa-AFX)

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