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Weitere Nachrichten : AT&T gewinnt neue Handykunden

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Bild: AP

Amgen steigert im vierten Quartal seinen Gewinn und Umsatz, die Yahoo-Chefin Marissa Mayer kann den Werbeschwund nicht stoppen und Produktionschef Renschler verlässt überraschend Daimler.

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          Amerikanischer Telekomkonzern AT&T gewinnt neue Handykunden

          Das Mobilfunk-Geschäft treibt den amerikanischen Telekommunikationskonzern AT&T. Im vierten Quartal stieg der Umsatz um 2 Prozent auf 33,2 Milliarden Dollar (24,3 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Dallas mitteilte. Im Quartal kamen netto 566.000 Vertragskunden hinzu. AT&T ist neben Verizon einer der Marktführer im Land und ein Konkurrent der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US.

          Amgen steigert im vierten Quartal Gewinn und Umsatz

          Der weltweit größte Biotechkonzern Amgen hat im vierten Quartal dank besserer Medikamentenverkäufe den Gewinn kräftig gesteigert. Unter dem Strich blieben mit 1,02 Milliarden Dollar 30 Prozent mehr hängen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) übertraf mit 1,82 Dollar zudem die Prognosen von Experten, die nur 1,69 Dollar erwartet hatten. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 5,01 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Auch hier hatten Analysten mit weniger gerechnet.

          Yahoo-Chefin Marissa Mayer kann Werbeschwund nicht stoppen

          Auch anderthalb Jahre nach ihrem Amtsantritt kämpft Yahoo-Chefin Marissa Mayer mit Problemen bei dem Internet-Pionier. Im Schlussquartal setzte sich der Rückgang der wichtigen Werbeeinnahmen fort. Yahoo büßte insbesondere bei den grafischen Anzeigen ein, den sogenannten Bannern. Die Börsianer waren unzufrieden. Nachbörslich fiel die Aktie am Dienstag um 4 Prozent.

          Produktionschef Renschler verlässt Daimler überraschend

          Paukenschlag bei Daimler: Nach nicht einmal einen Jahr im Amt verlässt Produktionschef Andreas Renschler überraschend den Autobauer. Wie der Dax-Konzern am Dienstagabend in Stuttgart mitteilte, lässt der 55-Jährige seine Aufgaben mit sofortiger Wirkung ruhen. Die Entscheidung sei in gegenseitigem Einvernehmen getroffen worden, der Aufsichtsrat habe der Vertragsaufhebung bereits zugestimmt. Daimler-Chef Dieter Zetsche erklärte: „Ich bedauere sehr, dass er aus persönlichen Gründen das Unternehmen verlässt.“ Nachfolger soll der 48-jährige Markus Schäfer werden, der zuvor für die Produktionsplanung des Pkw-Geschäfts verantwortlich war.

          Wacker Chemie mit millionenschwerem Sonderertrag wegen Solar-Vertragsanpassung

          Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie kann wegen der Auflösung eines Liefervertrags für Solar-Silizium einen millionenschweren Sonderertrag verbuchen. Wie der M-Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte, werden sich im ersten Quartal 2014 Sondererträge aus einbehaltenen Vorauszahlungen und Schadenersatzleistungen ergeben. Diese dürften das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) voraussichtlich um rund 115 Millionen Euro erhöhen. Aus Wettbewerbsgründen werde der Name des betroffenen Kunden und Details zu den neuen Regelungen nicht genannt, hieß es. Wacker werde den Kunden weiter mit hochreinem Polysilicium für die Herstellung von Solarzellen beliefern. Dabei seien aber neue Konditionen vorgesehen. Auch Liefermengen und Preise seien angepasst worden. Die Wacker-Aktien legte nachbörslich deutlich zu.

          VW lässt im Sommer im Stammwerk auf der Golf-Linie durcharbeiten

          Volkswagen will in Teilen seines Stammwerks in Wolfsburg dieses Jahr auf den Sommer-Werksurlaub verzichten. Es gehe um die Bänder für den Golf, sagte ein Betriebsratssprecher am Dienstag. Die Erklärung dafür sei die „anhaltend hohe Auftragslage“. Vergangenes Jahr hatte VW in Wolfsburg während der Werksferien mit einer Rumpfmannschaft den Betrieb aufrechterhalten, nun solle in drei Schichten durchproduziert werden. Es gehe um die Kalenderwochen 32 bis 34 im August. VW werde flexibel planen, Arbeitern mit Kindern zum Beispiel soll ein Urlaub zur Ferienzeit möglich sein, andere sollen auf Randzeiten von Mitte Juni bis Mitte September ausweichen.

          Fluglotsen-Streiks: Flugausfälle und Verspätungen auch in Deutschland

          Fluggäste müssen am Mittwoch und Donnerstag vor allem in Frankreich und Portugal mit Störungen des Flugverkehrs rechnen. Das teilte die europäische Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol am Dienstag auf ihrer Internetseite mit. Grund sind Streiks der Lotsen in mehreren europäischen Ländern gegen EU-Pläne zur Liberalisierung der Luftraum-Überwachung.

          Vodafone Deutschland will mit 600 Mitarbeitern über Abfindungen reden

          Vodafone Deutschland will mit Hunderten Mitarbeitern über Abfindungen reden, um Personalkosten zu sparen. Es gehe um bis zu 600 Stellen, sagte am Dienstag ein Sprecher des Telekommunikationsanbieters, der aktuell rund 10.500 Mitarbeiter hat. Der Sprecher betonte, man wolle mit interessierten Mitarbeitern über die Abfindungen sprechen, es gehe nicht um Zwang. Er sprach von einem „Freiwilligenprogramm“. Auch die „Rheinische Post“ (Mittwoch) berichtet darüber. Vodafone Deutschland hatte bereits angekündigt, im Konkurrenzkampf mit der Deutschen Telekom den Sparkurs zu verschärfen.

          Vodafone-Aktionäre bekommen Milliarden-Sonderausschüttung

          Nach dem spektakulären Verkauf von Vodafones Anteilen am amerikanischen Mobilfunkanbieter Verizon Wireless geht eine Sonderausschüttung in Milliardenhöhe an die Vodafone-Aktionäre. Diese stimmten am Dienstag fast einstimmig für die Auszahlung von 84 Milliarden Dollar (61,5 Milliarden Euro), wie das britische Mobilfunkunternehmen in London mitteilte. Es sei eine der größten Sonderausschüttungen der Geschichte überhaupt, hieß es.

          EU-Autoverband erwartet wachsenden Automarkt

          Der europäische Automobilverband Acea rechnet für das laufende Jahr mit einem Aufschwung auf dem Automarkt. Für 2014 gehe er von einem Zuwachs von zwei Prozent bei den Neuzulassungen aus, sagte Acea-Chef Philippe Varin am Dienstag in Brüssel. Rosige Zeiten erwartet der Verbandschef dennoch nicht: „Dies ist immer noch weit unter dem Niveau von 2007.“ Damals hatten die Neuzulassungen in Europa einen Rekordwert erreicht. Die Werte aus der Periode vor der Krise werde seine Branche „auf absehbare Zeit“ nicht wieder erreichen. 2013 war nach Acea-Angaben das schwächste Jahr seit 1995.

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