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Weitere Nachrichten : Amerikas Autoverkäufe ziehen nach strengem Winter kräftig an

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Bild: REUTERS

GM-Chefin Marry Barra stellt sich einem harten Verhör zu der tödlichen Pannenserie, Bundesverkehrsminister Dobrindt ruft Lufthansa und Piloten zu einer schnellen Einigung auf und der Wertpapierhandel der Deutsche Börse legt im März weiter zu.

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          Amerikas Autoverkäufe ziehen nach strengem Winter kräftig an

          Das aufziehende Frühlingswetter hat den Menschen in den Vereinigten Staaten große Lust auf neue Autos gemacht. Nach strengem Frost zum Jahresbeginn verkauften die Hersteller im März spürbar mehr Neuwagen als erwartet. Mitte des Monats habe es einen kräftigen Schub gegeben, sagte Ford-Manager John Felice am Dienstag. Sein Toyota-Kollege Bill Fay notierte zum Monatsende die beiden besten Verkaufswochenende des bisherigen Jahres. Schnee und Eis hatten die Autoverkäufe im Januar und Februar noch gebremst.

          GM-Chefin stellt sich hartem Verhör zu tödlicher Pannenserie

          Mit scharfen Fragen hat der amerikanische Kongress die Chefin des Autokonzerns General Motors (GM), Mary Barra, zur tödlichen Pannenserie wegen defekter Zündschlösser verhört. Mehrfach geriet Barra ins Stocken, antwortete ausweichend und verwies auf laufende interne Ermittlungen, als die Mitglieder eines Ermittlungsausschusses im Repräsentantenhaus sie am Dienstag mit immer neuen Fragen löcherten. Die defekten GM-Zündschlösser hatten wiederholt dazu geführt, dass unter anderem Bremsen während der Fahrt nicht mehr richtig funktionierten. Warum es jahrelang dauerte, die Ursache der Pannenserie mit mindestens 13 Toten aufzudecken, konnte die seit Januar amtierende GM-Chefin nicht sagen. Erst die laufende Untersuchung werde zeigen, warum die Unfälle so spät aufgeklärt wurden. Immer wieder verwies Barra auf den von GM engagierten Anwalt Anton Valukas, der schon die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers untersucht hatte. „Ich will selbst die Antworten auf die Fragen.“

          Dobrindt ruft Lufthansa und Piloten zu schneller Einigung auf

          Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Cockpit zu einer schnellen Einigung im Tarifstreit aufgerufen. „Jeder Tag mit Streik schränkt die Mobilität hunderttausender Menschen ein. Das heißt, eine schnelle Lösung des Konflikts ist geboten und ist auch im Interesse der Tarifparteien“, sagte Dobrindt der „Bild“-Zeitung (Mittwoch).

          Wertpapierhandel der Deutsche Börse legt im März weiter zu

          Der lebhafte Handel an den Aktienmärkten hat im März angehalten. Wie die Deutsche Börse am Dienstag mitteilte, stieg der Oderbuchumsatz auf dem Computersystem Xetra, im Parketthandel in Frankfurt und bei der Berliner Börse Tradegate im Vergleich zum Vorjahr von 97,3 Milliarden auf 120,3 Milliarden Euro. Umsatzstärkster Dax-Titel auf Xetra war im März Daimler. Im M-Dax lag Metro, im Tec-Dax Nordex und im S-Dax die Deutsche Annington vorn.

          Volkswagen-Pläne für Südostasien werden konkreter

          Volkswagen unternimmt laut Kreisen konkrete Schritte für ein erstes eigenes Werk in Thailand. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Insider berichtete, haben sich die Wolfsburger um Steuererleichterungen für solche Unternehmen beworben, die im großen Stil in eine lokale Produktion investieren. Eine Entscheidung für ein VW-Werk in dem Land sei aber noch nicht gefallen.

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