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Weitere Nachrichten : Alstom-Übernahmepoker: Siemens bittet um Zusatzinformationen

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Bild: AFP

Microsoft will die Notebook-Fans mit einem größeren Surface-Tablet locken, Kontron bekommt einen neuen Finanzchef und Moody’s senkt den Ausblick für CS auf ’negative’.

          Alstom-Übernahmepoker: Siemens bittet um Zusatzinformationen

          Im Übernahmepoker um den französischen Industriekonzern Alstom hat Siemens nach Angaben der Regierung in Paris um zusätzliche Informationen über das Unternehmen gebeten. Das in einem Schreiben vom Dienstag geäußerte Anliegen sei ganz klar als Zeichen dafür zu deuten, dass die Münchner ein konkretes Angebot vorlegen wollten, erklärte Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg vor Abgeordneten der Nationalversammlung. Er danke Siemens-Chef Joe Kaeser für die Entschlossenheit. Ohne Details zu nennen fügte Montebourg wenig später hinzu, in dem Siemens-Brief an Alstom seien zudem die „Achsen“ einer möglichen Allianz präzisiert worden. Auch auf die Art der von Siemens geforderten Zusatzinformationen ging er nicht näher ein.

          Microsoft will Notebook-Fans mit größerem Surface-Tablet locken

          Microsoft will mit einem größeren und gleichzeitig schlankeren Tablet-Computer das Notebook ersetzen. Spartenchef Panos Panay stellte das neue Gerät namens Surface Pro 3 am Dienstag in New York vor. Gleichzeitig blieb der Konzern ein von vielen Beobachtern erwartetes Mini-Tablet schuldig. Von den Stückzahlen her wuchs die kleine, günstige Klasse zuletzt am schnellsten. Das Surface Pro 3 hat einen 12-Zoll-Bildschirm im Unterschied zum Vorgänger mit 10,6 Zoll. Entsprechend steigt die Auflösung. Gleichzeitig ist das neue Tablet dünner und leichter. Der eingebaute Klappständer ist nun annähernd stufenlos einstellbar; Surface Pro 2 rastete in zwei Positionen ein. Auch die dazugehörige Tastatur und die Eingabe per Stift wurden verbessert. Das Gerät läuft mit Intel-Prozessoren und Windows 8.1.

          Kontron bekommt neuen Finanzchef

          Der mitten im Umbau steckende Minicomputerhersteller Kontron hat einen neuen Finanzvorstand gefunden. Michael Boy werde zum 16. Juni das Ressort übernehmen und sich zudem um die Themen Fusionen und Übernahmen und den Kontakt zu Investoren kümmern, teilte das im Tec-Dax notierte Unternehmen am Dienstag mit. Der Diplom-Wirtschaftsmathematiker war zuvor unter anderem langjähriger Finanzvorstand bei der Faber-Castell AG.

          Moody’s senkt Ausblick für CS auf ’negative’ - Rating bestätigt

          Die amerikanische Ratingagentur Moody’s hat die Ratings für die Credit Suisse Group und deren Tochtergesellschaft Credit Suisse AG nach dem Schuldeingeständnis und der Milliardenbuße im Rahmen der Einigung im amerikanischen Steuerstreit bestätigt. Den Ausblick für die Ratings hat die Agentur allerdings auf „negative“ von „stabil“ reduziert, wie sie am Dienstag mitteilt.

          S&P bestätigt Rating und Ausblick bei CS

          Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor.s (S&P) hat die Bewertung der Kreditwürdigkeit der Credit Suisse nach dem Schuldeingeständnis und der Milliardenbuße im Rahmen der Einigung im US-Steuerstreit bestätigt. Das Rating werde nicht verändert, teilte S&P am Dienstagabend mit.

          Aufsichtsratschef Haniel stärkt Metro-Boss im Machtkampf um Media-Saturn Rücken

          Im Machtkampf um die Elektronikmarktkette Media-Saturn hat sich Metro-Aufsichtsratschef Franz Markus Haniel hinter Metro-Chef Olaf Koch gestellt. „Herr Koch und ich als Aufsichtsratschef sind in einem extrem engen Schulterschluss in allen Themen - auch bei Media-Saturn“, sagte Haniel der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch). „Der Aufsichtsrat steht geschlossen hinter Herrn Koch.“ Die Metro liegt seit Jahren in einem erbitterten Streit mit dem Gründer und Miteigentümer von Media-Saturn, Erich Kellerhals. Der 74-Jährige hält rund 22 Prozent der Anteile. Er will Media-Saturn ganz übernehmen. „Die Lage bei Media-Saturn ist schwierig und komplex; darüber sind sich alle Beteiligten im Klaren und auch darüber, dass man einen konstruktiven Weg nach vorne finden muss“, sagte Haniel dem Blatt. Es gebe aber inzwischen die Bereitschaft, sich aufeinander zu bewegen.

          Saab-Eigner hält Produktion vorübergehend an

          Ein halbes Jahr nach dem Neustart der Produktion beim schwedischen Autobauer Saab stehen die Bänder erst einmal wieder still. Das Konsortium National Electric Vehicle Sweden (Nevs), seit 2012 Saab-Eigner, kündigte am Dienstag einen „kurzzeitigen Stopp der Produktion“ wegen Liquiditätsproblemen an. Verantwortlich macht das Konsortium dafür einen Anteilseigner, der seiner vertraglichen Pflicht zur Finanzierung des Unternehmens nicht nachgekommen sei. Der Haupteigner National Modern Energy Holdings habe sich daher entschlossen, die Finanzierung allein zu übernehmen, kurzfristig aber nicht genügend Kapital zusammenbekommen. Um den Engpass zu überbrücken, werde die Produktion der bislang sechs Autos pro Tag angehalten.

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