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Weitere Nachrichten : Allianz will künftig höhere Dividende auszahlen

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Bild: dpa

Freenet schneidet im dritten Quartal besser ab als gedacht, die Bank of America muss ihren Finanzbericht korrigieren, und das warme Wetter lässt den Umsatz des Energiekonzerns EdF schmelzen.

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          Allianz sieht sich nach gutem Sommer auf Kurs - Künftig mehr Dividende

          Europas größter Versicherer Allianz strotzt nach einem überraschend starken Sommerquartal vor Zuversicht. Auch nach den milliardenschweren Mittelabflüssen beim konzerneigenen Vermögensverwalter Pimco sieht Finanzvorstand Dieter Wemmer einen operativen Gewinn von 10,5 Milliarden Euro für dieses Jahr in Reichweite, wie der Dax-Konzern überraschend am Donnerstagabend mitteilte. Ihren Aktionären will die Allianz statt 40 Prozent künftig die Hälfte des Überschusses als Dividende ausschütten. Diese soll von Jahr zu Jahr mindestens stabil bleiben.

          Freenet schneidet im dritten Quartal besser ab als gedacht - Aktienkurs legt zu

          Der Mobilfunkanbieter Freenet hat im dritten Quartal weniger Umsatz eingebüßt als Experten befürchtet hatten. Die Erlöse seien wegen des Verzichts auf unrentable Geschäfte um 3,5 Prozent auf 762,1 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen überraschend am Donnerstagabend mit. Analysten hatten im Vorfeld mit gut 30 Millionen Euro weniger gerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg hingegen um 4,0 Prozent auf 96,3 Millionen Euro. Hier hatten die Experten gut 3 Millionen weniger vorhergesagt. Im späten Frankfurter Handel legten Freenet-Aktien im Vergleich zum Schlussstand im Xetra-Hauptgeschäft um 2 Prozent zu.

          Verlust statt Gewinn: Bank of America korrigiert Finanzbericht

          Die Bank of America hat sich bei ihrem jüngsten Quartalsbericht massiv verkalkuliert. Das amerikanische Geldhaus musste die erst Mitte Oktober veröffentlichten Geschäftszahlen wegen gestiegener Rechtskosten um 400 Millionen Dollar (323 Millionen Euro) nach unten korrigieren, wie es am Donnerstag mitteilte.

          Energiekonzern EdF spürt warmes Wetter - Umsatz schmilzt

          Der französische Energiekonzern Électricité de France (EdF) hat angesichts des milden Wetters in den ersten neuen Monaten weniger Umsatz eingefahren. Bereinigt um Währungs- und Tarifeffekte sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent auf 52,3 Milliarden Euro geschmolzen, teilte EdF am Donnerstag in Paris mit. Eine höhere Stromproduktion in den französischen Atomkraftwerken habe die Rückgänge beim Umsatz zum Teil auffangen können, sagte Vorstandschef Henri Progli.

          Zynga steckt tief in roten Zahlen fest

          Der Onlinespiele-Entwickler Zynga steckt tief in den roten Zahlen fest. Im dritten Quartal gab es einen Verlust von gut 57 Millionen Dollar. Nach den ersten neun Monaten häufte der „Farmville“-Erfinder damit ein Minus von fast 181 Millionen Dollar an.

          ’Candy Crush’-Macher King macht Geld mit neuen Spielen

          Der Entwickler des Smartphone-Games „Candy Crush“, King Digital Entertainment, spielt weiter satte Gewinne ein. Im dritten Quartal gab es auch nach einem Rückgang von 38 Prozent noch schwarze Zahlen von knapp 141,7 Millionen Dollar. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 514 Millionen Dollar, wie King nach amerikanischem Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

          Fresenius verwirft Joint-Venture-Pläne in Russland

          Die neue Eiszeit zwischen dem Westen und Russland macht dem Medizinkonzern Fresenius einen Strich durch die Rechnung: Die Pläne für ein Gemeinschaftsunternehmen der Konzerntochter Kabi mit der russischen CJSC Binnopharm seien aufgebeben worden, teilte Fresenius am Donnerstagabend mit.

          Novartis: Keine Empfehlung von FDA-Komitee für Medikament bei Knochenkrebs

          Der Pharmakonzern Novartis muss für sein Medikament LBH589 einen Rückschlag hinnehmen. Das Beratungskomitee der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA für Krebsmedikamente empfiehlt den Wirkstoff nicht zur Zulassung für die Behandlung von Patienten mit bereits behandeltem Knochenmark-Krebs (multiples Myelom). Novartis will dennoch weiterhin mit der FDA zusammenarbeiten, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte.

          IPO: Hella muss bei weiterer Privatplazierung kleinere Brötchen backen

          Der westfälische Autozulieferer Hella hat bei einer weiteren Privatplatzierung nicht ganz so viel Geld eingestrichen wie maximal möglich gewesen wäre. Die angebotenen 5,75 Millionen Aktien wurden zu einem Preis von 26,60 Euro verkauft, wie das Unternehmen am späten Donnerstagabend mitteilte. Die Preisspanne hatte bei 25 bis 28 Euro gelegen. So fließen den abgebenden Familiengesellschaftern statt der maximal möglichen 161 Millionen Euro nur brutto 132,5 Millionen Euro zu.

          Bahn will nach Gerichtsentscheid in Berufung gehen

          Die Deutsche Bahn will gegen die Entscheidung des Arbeitsgerichts Frankfurt in Berufung gehen. Das Gericht hatte am späten Donnerstagabend eine Antrag der Bahn abgelehnt, die den Streik der Gewerkschaft GDL per Einstweiliger Verfügung als unverhältnismäßig verbieten lassen wollte. „Nach der Entscheidung des Gerichts sieht sich die DB in der Pflicht, Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil einzulegen“, teilte der Konzern mit.

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          Altersvorsorge : Rentenpolitik ohne Kompass

          Die Koalition lobt die Grundrente als einen „sozialpolitischen Meilenstein“. Die Wahrheit ist: Die Grundrente wird weder das Vertrauen in den Generationenvertrag stärken, noch taugt sie als Konzept gegen Altersarmut.

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