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Gemeinnütziges : „Weihnachten im Schuhkarton“ fehlen Geldspenden

  • Aktualisiert am

Ein Mädchen zeigt stolz ihren Schuhkarton Bild: Foto: David Vogt

Weihnachten im Schuhkarton - eine Geschenkidee für arme Kinder. Die Kartons werden gern gepackt. Doch mit den Geldspenden hapert es.

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          Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ bekommt mehr Sach-, aber weniger Geldspenden. Nach Angaben des christlichen Vereins „Geschenke der Hoffnung“ sind Geldspenden jedoch für die Aktion genauso wichtig wie die Geschenke im Schuhkarton. Im vergangenen Jahr hätten Spender mehr als 500.000 Kartons für notleidende Kinder gepackt, das seien rund 19.000 mehr als im Vorjahr, teilte der Verein am Mittwoch in Berlin mit. Die Geldspenden seien jedoch um sieben Prozent auf knapp 2,6 Millionen Euro gesunken, heißt es im Jahresbericht 2014.

          „Die wachsende Beliebtheit ist natürlich positiv, gleichwohl sind wir auch auf die nötigen finanziellen Mittel angewiesen“, sagte der Geschäftsführer von „Geschenke der Hoffnung“, Bernd Gülker. Im Durchschnitt seien im vergangenen Jahr fünf Euro pro Schuhkarton gespendet worden. Der Verein brauche jedoch sechs Euro pro Karton. Das Geld werde benötigt, um die Geschenke zu transportieren, die Spender zu betreuen, das Netz der Ehrenamtlichen auszuweiten und die Qualität der Arbeit zu garantieren. Eine Geldspende sei „quasi der Deckel auf dem Schuhkarton“, sagte der Geschäftsführer.

          „Geschenke der Hoffnung“ ruft dazu auf, zu Weihnachten einen Schuhkarton mit Geschenkpapier zu bekleben und mit Geschenken zu füllen. Dabei sollen das Alter und das Geschlecht des Kindes festgelegt sowie eine Geldspende von mindestens sechs Euro an den Verein überwiesen werden. Die Kartons können dann bis zum 15. November bei den von dem Verein eingerichteten Stellen abgegeben werden.

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          Ein einzigartiger Augenblick und überwältigende Freude :

          Die Schuhkartons werden in ausgewählten Ländern, zurzeit vor allem in Osteuropa, von Ehrenamtlichen verschiedener christlicher Gemeinden verteilt. Dazu gehören unter anderem Baptisten, Pfingstgemeinden und Katholiken. Die Gemeinden laden die Kinder auch zu Veranstaltungen, zum Beispiel Glaubenskursen, ein.

          Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wurde 1990 von der evangelikalen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse in den USA ins Leben gerufen. In Deutschland gibt es die Aktion seit 1996. Träger ist der christliche Verein „Geschenke der Hoffnung“ mit Sitz in Berlin. Darüber hinaus werden Schuhkartons von anderen Partnerorganisationen von Samaritan’s Purse in Australien, Neuseeland, Finnland, Großbritannien, Japan, Kanada, Spanien, USA gesammelt. In der zurückliegenden Saison wurden so nach Angaben der Hilfsorganisation weltweit fast 10,5 Millionen Kinder in mehr als 100 Ländern beschenkt.

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